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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Instrumentierverst INA 2 Kanal ?


Autor: stm32 (Gast)
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Hallo

ich hab ein problem mit meiner schaltung die aus 2 INA 128 und den 
jeweiligen messbbrücken besteht.
und zwar hängt bei jedem der INA`s ein 10K pot dran um die beiden INA 
ausgänge abzugleichen(bzw. den gain). nur das problem ist dass  egal ob 
ich bei dem einen oder beim anderen pot drehe sich gleichzeitig beide 
ausgangssignale ändern

hilft da galvanische trennung vielleicht und wenn ja was muss ich denn 
alles trennen ?

nur die brücken oder die beiden kreise zur gänze ?

danke !!

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Ein Schaltplan wäre ganz hilfreich...

Beim INA128 bezieht sich Rg nur auf den jeweiligen Chip. Also entweder 
wird da was anderes eingestellt als die Gain, oder die Schaltung hat 
irgendeinen Fehler.

Kai Klaas

Autor: STM32 (Gast)
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Hallo also die gezeigte schaltung ist genauso wie im plan verdrahtet 
worden(also das kanns schon mal nicht sein),d.h. beide kanäle sowohl 
ein- als auch ausgang teilen sich die gleichen spannungen wenn ich die 
verbindung vom einen kanal zum anderen unterbreche funktioniert ein 
kanal.

deswegen meine frage obs da vielleicht was mit der galvanischen trennung 
hat bzw. die parallelschaltung der messbrücken an der eingangsseite das 
problem ist ?




....bin am verzweifeln !!!


Danke im voraus

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Und wo sind die 10k Pots?

Was ist denn ganz konkret dein Problem? Ich checke es nicht...

Kai Klaas

Autor: STM32 (Gast)
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die potis sind in diesem plan als 6k4 festwertwiderstände 
eingezeichnet(hab mich in der eile geirrt).

das problem ist folgendes:

.......ein kreis seperat(d.h. der 2. kanal ist nicht mit den 
versorgungsspannungen verbunden, ebenso die verbindungen zur zugehörigen 
widerstandbrücke sind offen)
 => in diesem fall funktioniert der eine kanal tadellos( variabler gain 
und auch die gemessenen werte sind ok)

......beide kreise an der selben versorgungsspannung und die schaltung 
macht undefiniertes zeug !
 => drehen an einem der beiden potis verändert beide ausgänge, 
zusätzlich:ausgangsspannungen verändern sich sprunghaft

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Die beiden InAmps scheinen nur über die Versorgungsspannung und evtl.
über Vmeter1/2 miteinander verbunden zu sein.

Was verbirgt sich hinter Vmeter1/2? Sind das einfach nur zwei
Multimeter, oder geht an diesen Stellen die Schaltung noch weiter?

Wie sieht die Versorgung der InAmps aus? Sind die ±5V geregelt? Sind
Stützkondensatoren für beide Spannungen an beiden ICs vorhanden? Ist GND
eine echte (d.h. niederohmige) Masse, oder wird sie womöglich nur
mittels Spannungsteiler aus einer einzelnen 10V-Versorgung erzeugt?

Hast du mal mit dem Oszi nachgeprüft, ob die Schaltung vielleicht
schwingt?

Macht sich auch eine Änderung von RT1 oder RT2 auf dem jeweils anderen
Kanal bemerkbar?

Autor: stm32 (Gast)
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Die beiden InAmps scheinen nur über die Versorgungsspannung und evtl.
über Vmeter1/2 miteinander verbunden zu sein.


Was verbirgt sich hinter Vmeter1/2? Sind das einfach nur zwei
Multimeter, oder geht an diesen Stellen die Schaltung noch weiter?

Antwort:
genau, verbindung nur über die versorgungsspannung, die Vmeter sind 2 
nicht miteinander verbundene multimeter (in weiterer folge werden die 
ausgänge mit den ADC-eingängen eines uC verbunden)


Wie sieht die Versorgung der InAmps aus? Sind die ±5V geregelt? Sind
Stützkondensatoren für beide Spannungen an beiden ICs vorhanden? Ist GND
eine echte (d.h. niederohmige) Masse, oder wird sie womöglich nur
mittels Spannungsteiler aus einer einzelnen 10V-Versorgung erzeugt?

Antwort:
±5V kommen vom labornetzgerät, also sind sie geregelt.
kondensatoren hab ich keine eingebaut.
die echte Masse ist die vom netzgerät(also das müsste auch passen)


Hast du mal mit dem Oszi nachgeprüft, ob die Schaltung vielleicht
schwingt?

Antwort:
nein

Macht sich auch eine Änderung von RT1 oder RT2 auf dem jeweils anderen
Kanal bemerkbar?

Antwort:
temperaturänderung an RT1/2 macht sind an den ausgängen garnicht 
bemerkbar(bzw. springt hin und her) lediglich drehen an den pot`s ändert 
die ausgänge aber eben werden  schon durch nur ein pot(entwerder 1 ot 2) 
beide ausgänge verändert

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>kondensatoren hab ich keine eingebaut.

Autsch!!!!!!!! Da brauchen wir gar nicht weiter zu forschen...

Auch die Eingänge sind recht hochohmig beschaltet und verlangen nach 
Tiefpaßfilterung.

Kai Klaas

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Sicher daß das netzgerät die masse genau zwischen + und - hält?
Mess doch mal die Versorgungsspannungen nach.

Autor: stm32 (Gast)
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Dankeschön für den tip mit den C`s, werd ich gleich ausprobieren

und ja die versorgungsspannung passt sicher (zwei netzgerätausgänge in 
serie geschaltet) und nachgemessen hab ich auch, aber trotzdem danke



danke mfg martin

Autor: STM32 (Gast)
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....tausend küsse hansilein !!!

die schaltung funkt. mit C`s wunderbar.

tiefpassfilter soll hohe frequenzen gegen masse ableiten. richtig ?
aus dem netzgerät kommt aber tadellose DC(hab ich mit oszi 
kontrolliert)von

wo kommt die AC störspannung ? über die leitungen der NTC`s(meinst du 
das mit hochohmiger eingang)

(bin analogtechnisch leider ziemlich unwissend ;+)

danke nochmal, du hast mir sehr geholfen

mfg

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Wie Yalu schon sagte, sind die beiden OPamps über die 
Versorgungsspannung miteinander gekoppelt. Wahrscheinlich hat einer von 
beiden (oder auch beide) geschwungen und den anderen über die gemeinsame 
Versorgungsspannung dann "mitgerissen".

Du mußt dir das so vorstellen, daß solche Verstärker immer verhinderte 
Oszillatoren sind. Wenn du jetzt über hochohmige Eingänge und nicht 
entkoppelte Versorgungsspannungen eine ungeschickte 
Rückkopplungsmöglichkeit erzeugst, mit der Unterstüzung einer 
Schwingneigung, dann kann sich aus dem Nichts heraus plötzlich eine 
Schwingung entwickeln. Dazu reicht beispielsweise geringstes Rauschen, 
Brumm oder andere Störungen, die der Eingang aufschnappt, verstärkt und 
wieder so auf den Eingang kapazitiv rückkoppelt, daß die Ursache der 
Schwingung immer weiter verstärkt wird.

Durch Tiefpaßfilter an den Eingängen, im einfachsten Fall 1nF 
Kondensatoren von jedem Eingang nach Masse, kannst du die Entstehung 
einer Sschwingung erheblich erschweren, in dem das, was zurückkopppelt 
wird, so klein gemacht wird, daß es sich nicht mehr zu einer Schwingung 
aufschaukeln kann.

Auch Kondensatoren an den Versorgungsspannungsanschlüssen sind da 
besonders hilfreich, da OPamps Störungen, die sie auf den 
Versorgungsspannungen vorfinden nur unzureichend unterdrücken können und 
einen Teil davon mitverstärken, als ob sie als Signal auf den Eingang 
gegeben worden wären.

Kai Klaas

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Ehre wem Ehre gebührt, Yalu hat glaub ich zuerst auf die Kondensatoren 
hingewiesen.
Zu Kais Ausführungen möchte ich noch ergänzen, daß gerade Komparatoren 
sehr schnell schalten, was kurzfristig die Versorgungsspannungen in 
richtung Masse zieht.
Das kann dann den anderen Komparator zum Schalten bringen.
Bei asymetrischer versorgung kommt die Masse nach oben, was effektiv das 
Eingangssignal größer macht und auch zum schalten führt.

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