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Forum: HF, Funk und Felder Peaktech P9017


Autor: Franz (Gast)
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Hallo Leute,
kennt von euch jemand das SAT-Meßgerät wie im Titel, also das PeakTech 
P9017?
Hatte bei einem Projekt, SAT-Anlage mit mehr als 12 Anschlüssen 
(MS-Ausgängen), an einer Dose einen totalen Pegelschwund, und mit der 
receiverinternen Anzeige ist das ja so eine Schätzungssache, wenn man 
denn überhaupt ein Signal hat.
Deshalb kam dann dieses Meßgerät zum Einsatz, nur etwas seltsam daß 
schon ohne Signal am Meßeingang das Teil 25 dBµV in der Anzeige 
präsentiert und selbst bei Kurzschluß des Meßeingangs sich das nicht 
ändert.
Hilfreich ist dann vom bildlichen Verständnis die Balkenanzeige, die 
liegt dann auch gerade am Nullpunkt, nur irritiert das schon ein wenig, 
ohne Signal oder mit vollem Kurzschluß dann diesen Wert angezeigt zu 
bekommen.
Natürlich konnte der Hersteller oder besser Vertrieb? nur aus dem 
Handbuch zitieren und auch nur Raten, denn bei einer Fehlersuche möchte 
man schon genaue Meßwerte ohne Rätselraten auf der Anzeige.
Oder kann von euch jemand etwas besseres bezgl. Meßtechnik in der 
Preisklasse unter 400,- € empfehlen.
Selbst konstruieren wird da wohl weniger was bringen, denn der 
Innenaufbau sah mir sehr nach zusammengeschustertem Bausatz aus, wobei 
die Bedienung dann nach etwas Eingewöhnung ganz easy ablief.
Nur ebend die Meßwerte ganz am Tiefpunkt, wo liegt der eigentlich in ein 
SAT-TV-Anlage ohne aktive Technik, also nur LNB und MS?
Lesen bei den renommierten Herstellern (Kathrein) kann man ja allerhand, 
nur Pegelberechnungen und Dämpfungspläne muß man sich dann wohl selbst 
zusammenstellen.
Und wirklich hilfreiche Threads hab ich bisher zu dem Thema netzweit 
noch nicht gefunden.
Ist ja eigentlich auch keine große Sache, so eine SAT-Anlage, wenn denn 
am Ende alles prima auf der Matscheibe ankommt.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die 25 dBµV liegen ja noch weit unter dem angegebenen Messbereich von
"40 ... 80 dBµV (-67 ... -27 dBm)" irgendwo liegt eben die Rauschgrenze.
http://www.peaktech.de/produktdetails/kategorie/pe...
sieht doch ganz ordentlich aus.
Die primitiven Summenpegel-Anzeiger ("Satellitenfinder") zeigen an 
heutigen LNBs nur noch den 10,6 GHz-Oszillator an, da funktioniert nur 
noch die obere Hälfte des Empfangsbereichs. Die waren früher zu 
Analog-TV-Zeiten einfacher zu benutzen. Aber hier ist ja ein selektiver 
Tuner enthalten.

Rechnen wir mal grob aus: Natürliches Rauschen -174dBm/Hz, etwa 10 MHz 
Kanalbreite, eher mehr, also 10 Millionen mal so breit wie 1 Hz das sind 
70dB, also Rauschleistung in einem Kanal etwa -100 dBm. Das LNB 
verstärkt um etwa 50 dB, das Kabel dämpft wieder, damit liegen die Pegel 
an der Antennendose etwa in dem genannten Bereich.

Autor: Franz (Gast)
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Hallo Christoph Kessler, Danke für die umgehende Antwort.
Also das Meßgerät ist schon eine wirkliche Hilfe, wenn man denn damit ab 
einem bestimmten Pegel arbeiten kann.
Und hat auch eine Features wie einen ganzen Packen Speicherplätze, die 
man eventuell auch gebrauchen kann.
Nur findet man den Bezug zum Grundanzeigewert nirgends auf der Seite 
erklärt und deine Pegelrechnung kann ich eigentlich nicht so aus dem 
Stehgreif nachvollziehen. Nicht mein direktes Fachgebiet.
Die Zusammenhänge im System und dann im Leitungsweg sind eigentlich 
nicht so schwer, ist alles mit Mathematik möglich durchzurechnen.
Wenn man denn für alle Komponenten die richtigen Werte mitbekommt.
Nun kann man sich alles an Werten überall zusmmenholen, aber eines finde 
ich nicht mal beim Hersteller, den Mindestpegelwert am LNB-Ausgang zum 
korrekten Funktionieren am unteren Limit.
Eigentlich stellt man sich ja vor, daß für den Antennenstandort, die 
Größe des Parabolspiegels, das verwendete LNB dann ein Pegelfenster von 
- bis zu vernehmen wäre. Nur finde ich das nirgends bei Kathrein.
Und damit ist dann erstmal Rätselraten nach den Ursachen von zu geringem 
Pegel am LNB-Ausgang angesagt.
Denn an der vorhanden Technikonstruktion (Ant.-Ausrichtung) werde ich 
mich probehalber nicht vergreifen, das ist vorerst nicht meine Aufgabe.

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