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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Große entfernungen mit Atmega messen und anzeigen?


Autor: Stefan (Gast)
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Hallo,

Heute beim Fahren auf der Autobahn ist mir eine Idee gekommen, ich würde 
gerne mein Tempomat Modifizieren und zwar möchte ich das wenn der 
abstand zum vorderen Fahrzeug weniger ist als halber Tachowert das er 
dann aus geht und sobald die enfernung wieder groß genug ist wieder 
einschaltet. Wie das geht ist kein Problem sind 2 einfache Taster die 
ich mit ein Atmega8 Ansteuern würde ABER wie kann ich die enfernung zum 
vorderen Fahrzeug messen`? das "Modul" müsste ja ca. 100 Meter 
reichweite haben mit Infrarot usw.. wird das schwer. Gibt es eine 
bezahlbare Methode? habe hier die Suche gequält aber ausser ein paar 
vermutungen wie das gehen könnte habe ich leider nichts gefunden.

Würde mich freuen wenn ihr ne antwort auf mein Problem hättet...

Autor: Würstchenwasser (Gast)
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Vergiss es! Die Betriebserlaubniss deines Autos würde erlöschen. Wenn 
dann ein Unfall passiert, möchte ich nicht in deiner Haut stecken!?!?!

Autor: Johannes M. (johannesm)
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Mit Ultraschall wird es nicht funktionieren. Andere Möglichkeiten wären 
Abstandsradar oder eine Video-Auswertung (wie z.B. Mobileye C2-170).
Ob das im "bezahlbaren Bereich" muß dann jeder für sich selbst 
entscheiden.

Autor: Stefan (Gast)
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na gut wenn ich schon nicht den tempomat bedienen kann/darf dann würde 
ich aber schon gerne ein display einbauen was mir die enfernung zum 
vorderen fahrzeug anzeigt und dann müsste es ja auch möglich sein den 
chip ausrechnen zu lassen wie schnell der vorderman fährt um zu sehen ob 
man sich langsam nährt oder enfernt...

Autor: Stefan (Gast)
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naja bezahlbarer bereich würde ich sagen das das messgerät nicht mehr 
als 100€ koster mehr wäre mir das deviniv nicht wert.

Autor: Würstchenwasser (Gast)
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Ok. Dann schau dir doch mal die Entfernungsmesser z.B. von Bosch o.ä. 
an, die mit einem Laser arbeiten. Im Baugewerbe gibt es Geräte, die 
durchaus mehrere Meter rel. genau messen können.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Stefan (Gast)

>na gut wenn ich schon nicht den tempomat bedienen kann/darf dann würde
>ich aber schon gerne ein display einbauen was mir die enfernung zum
>vorderen fahrzeug anzeigt

Um dich durch das Geblinke vom Fahren ablenken zu lassen?

> und dann müsste es ja auch möglich sein den
>chip ausrechnen zu lassen wie schnell der vorderman fährt um zu sehen ob
>man sich langsam nährt oder enfernt...

Wenn du nicht intuiv erfassen kannst, ob du zu nah auffährst, dann 
solltest du im Interesse ALLER Verkehrsteilnehmer deinen Führerschein 
abgeben.

MFG
Falk

P S Such dir ein anderes Spielzeug.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Fuer 100 Euro hoeren wir uns mal den Wunsch an. Mehr ist nicht drin. 
Haftung ? Sonst noch was ?

Autor: Dieter M. (Gast)
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Bei den sog. Fahrassistenz-Systemen heisst so etwas
ACC - adaptive cruise control

Gibts bei allen großen Marke mittlerweile als optionales Zubehör.
(Daimler, BMW, Audi, VW,...)
Wird da mit IR-Laser oder Radar realisiert.

Ein großes Problem für Do-It-Yourself ist der Straßenverlauf.
Schon nach 30-50m hast Du oft Dein Vorderfahrzeug nicht mehr mittig vor 
Dir.
Die Straße geht auf und ab.
Dann muss der Laser oder Radar nachgeführt werden.
Dafür werden mehrere Laser- /Radarstrahlen, Lenkwinkel, Geschwindigkeit, 
... verwendet - und viel viel schnelle SW. Ein Mega8 mit 16MHz wird da 
nicht ganz reichen.
Das Nachführen einer punktförmigen Strahlquelle ist das praktisch nicht 
zu erreichen.
Wieviel Energie braucht man, um eine Fläche so anzustrahlen, dass man 
noch genug zum Messen zurückbekommt? Ist das noch im verträglichen 
Bereich? Schließlich sollen die anderen nicht blind werden oder Schäden 
im Erbgut davon tragen.

Hört sich also nicht so trivial an...

Und bestimmt nicht für 100Euro.
(Falls Du es doch schaffst, melde Dich doch mal bei den 
Automobil-Zulieferern, z.B. Conti, die arbeiten daran und freuen sich 
bestimmt über neue kostengünstige Ideen)

Autor: Ralph (Gast)
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ganz einfach.
Das ist mit deinen Mitteln nicht realisierbar.
Vergiss das Projekt einfach, und möglichst schnell.

Technisch machbar?
ja Klar, haben viele Oberklasse Autos eingebaut, sieh mal Stichwort ACC


Dahinter verbirgt sich ein hochauflösendes Radar mit aufwändiger 
Signalbearbeitung.

Aus den Radarsignalen muss erst mal für jedes Signal identifiziert 
werden, ob es sich in der gleichen Fahrspur befindet, welche 
Geschwindigkeit das Objekt hat.
Auch stillstehende Objekte müssen aus den Signalen identifiziert werden.
Anschließend eine Bewertung durchgeführt und die entsprechenden Signale 
in den Fahrzeug Datenbus eingespielt werden.

Allein diese Signalauswertung sprengt einen ATMEGA um ein vielfaches ( 
so Faktor 1000 oder so)

Und stell dir an der Stelle mal vor was passiert wenn bei höherer 
Geschwindigkeit deine Lösung unerwartet auslöst und das Fahrzeug bremst.
Da nur Motorbremse gibt es keine Bremslichter, das heißt die Fahrzeuge 
hinter dir werden nicht gewarnt das dein Fahrzeug bremst. Und du merkst 
es auch nur daran das du langsamer wirst, Das kann für die Hinterleute 
zu spät sein.

Gibt den schönsten Unfall, und du hast durch die Spielerei keine 
Betriebserlaubnis mehr. ==> Bis ans Lebensende bezahlen

Autor: Stefan (Gast)
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na gut, wenn es keine günstige möglichkeit gibt große enfernungen zu 
messen, dann hat sich das erledicht. Trotzdem danke für eure 
antworten...

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