Gast
#1722909
Problematik: Ich möchte mit Hilfe eines Motors (siehe Kurve), 1:40 Untersetzung (oder anderer; im folgenden Beispiel gehe ich von 1:40 aus) ein Schwungrad (Trägheitsmoment 4,2 * (10**-6) kg m**2) aus einer unbelasteten Situation (= Motor dreht Schwungrad mit konstanter Umdrehungszahl) beschleunigen (Winkelbeschleunigung = sagen wir mal 20 Umdrehungen/s über 100ms, also alpha=1200/(2*pi*s**2) = 2 Umdrehungen/10ms ). Das entspricht im Beispielsfall einem Drehmoment (am Schwungrad) von 4,2*(10**-6)*1200=5mNm . Aufgrund der Untersetzung von 1:40 sollte der Motor im Bereich höchster Effizienz ja 40*0,17mNm=6,8mNm erreichen können. Ist es möglich (von allen Verlusten abgesehen), aus der Motorkurve (siehe Abb.) abzuleiten, zu welcher Steigerung der Winkelbeschleunigung der Motor (sagen wir die Motorwelle dreht sich gerade mit 100U/min) in der Lage ist, wenn er über das 1:40 Getriebe ein Schwungrad mit einem bekannten Trägheitsmoment antreibt? Anwendung: "reaction wheel" (ja, ich weiß, dass man dafür üblicherweise BLDC oder AC-Dreiphasenmotoren einsetzt). Eine größenordnungsmäßige Einschätzung würde mir genügen -- sonst muss ich (leider!) Messkurven erstellen.
