> Hat es Anschlüsse für die Potis der Steuerknüppel?
Nein.
> Oder wird da noch ein zusätzlicher Mikrocontroller benötigt?
Ja.
> Falls MC nötig, welche Schnittstelle hat das Modul und wo findet man das> Protokoll?
Das ist eine einzelne Steuerleitung vom Logikteil einer Fernsteuerung zu
diesem HF-Modul. Das Signal sieht in etwa so aus: 8+1 Impulse im Abstand
von je 1...2ms, der Zeitliche Abstand entspricht der Knüppelstellung.
Danach eine Pause von irgendwas um die 20ms zum Synchronisieren. Ob die
Pulse low- oder high-aktiv sind, hängt vom Senderhersteller ab. Auch
muss dieses Signal nicht unbedingt 5V-Pegel haben.
Gruß,
Peter
Hallo Peter,
Danke für die Info.
> Das ist eine einzelne Steuerleitung vom Logikteil einer Fernsteuerung zu> diesem HF-Modul. Das Signal sieht in etwa so aus: 8+1 Impulse im Abstand> von je 1...2ms, der Zeitliche Abstand entspricht der Knüppelstellung.> Danach eine Pause von irgendwas um die 20ms zum Synchronisieren.
Bist Du sicher?
Das wäre je denn dieselbe Ansteuerung wie bei einem 27-MHz
Fernsteuersender, der direkt durch (Aus-)Tasten des Senders moduliert
wird. Die Funk-Übertragung erfolgt doch aber nicht wie beim 27MHz-Modell
durch Pulsfolgen, deren Information im zeitlichen Abstand von Impulsen
liegt, sondern voll-digital, also durch Telegramme, die aus Bits und
Bytes bestehen. Der Beschreibung einer anderen 2,4GHz-RC-Anlage entnahm
ich, dass jeder Kanal mit 10 Bit Auflösung (1024 Stufen) übertragen
wird.
Falls Du recht hast (und ich hoffe es), bräuchte ich das Modul ja nur
mit einer Impulsfolge zu füttern, die dem Impulsdiagramm einer
herkömmlichen achtkanaligen Digital-Proportional-Anlage entspricht.
> Ob die> Pulse low- oder high-aktiv sind, hängt vom Senderhersteller ab.
Da kann man sich ja anpassen.
> Auch> muss dieses Signal nicht unbedingt 5V-Pegel haben.
Auch hier kann man ja auch erstmal "klein anfangen".
Gut, erstmal vielen Dank für die Info, ich denke, ich werde das Risiko
eingehen und mir das Modul bestellen. Aber erst nochmal drüber schlafen
und ev. andere Meinungen abwarten. ^^
MfG Martin
Hallo Martin,
das HF-Modul ist ja doch ein Nachrüstteil für alte Anlagen mit 35MHz
HF-Modul, wobei letzteres mit eben genau diesem Impulszug moduliert
wurde. Das GHz-Modul sampelt nun das Impulstelegramm, setzt es irgendwie
in ein digitales Protokoll um und überträgt es, mit welcher Auflösung
auch immer. Eine volldigitale Übertragung hast Du nur bei Sendern, die
von vornherein für 2,4GHz-Übertragung konzipiert wurden.
Mit einem einfachen Controller solltest Du also problemlos acht
Servopositionen übertragen können.
Gruß,
Peter
> das HF-Modul ist ja doch ein Nachrüstteil für alte Anlagen mit 35MHz> HF-Modul, wobei letzteres mit eben genau diesem Impulszug moduliert> wurde.
Danke, das wusste ich nicht.
> Das GHz-Modul sampelt nun das Impulstelegramm, setzt es irgendwie> in ein digitales Protokoll um und überträgt es, mit welcher Auflösung> auch immer.
Hmmm, das klingt logisch.
> Eine volldigitale Übertragung hast Du nur bei Sendern, die> von vornherein für 2,4GHz-Übertragung konzipiert wurden.
Die brauche ich eigentlich auch nicht, das ist eher was für
Kunstflieger.
> Mit einem einfachen Controller solltest Du also problemlos acht> Servopositionen übertragen können.
Ja, das ist für einen AVR (z.B. Mega8535) kein Problem, auch dann nicht,
wenn ich ihn programmiere. ^^
Peter, vielen Dank, Du hast mir echt weiter geholfen. Prima Forum hier.
MfG, Martin
Falls Du noch nach der Pinbelegung des Sendemoduls suchst, guck mal
hier:
http://modellbau.dg4sfw.de/files/MX22HF.jpg
Das ist die Stiftleiste im Sender, in Deinem HF-Modul sollte also eine
5polige Buchsenleiste sein. "Ubat" ist übrigens die ungeregelte Spannung
vom Senderakku (8NC-Zellen). An "Ant" hängt noch die 35MHz
Senderantenne, brauchst Du also nicht.
Gruß,
Peter