mit pwm auf laser

Gast #129298
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hallo...

ich habe vor, einen laser via pwm (ein 5mw laser aus einem pointer
(rot)) anzusteuern. macht dieser das so mit, oder wird der mir nach
vielleicht 1000 flankenwechsel verpuffen.(gibt es da max. werte in der
freq. strom/spannung, temp,(...))

geplant ist eine mini-laser-bank!
wie sollte man die spiegel bewegen? ich dachte an schrittmotoren. habe
aber auch schon von anderen, eigenen unzugsmechanismen gelesen.

was würdet ihr nehmen?
hat soetwas schon jemand mal gemacht?
Gast #129300
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Natuerlich kannst du Laserdioden schnell einschalten. Wenn du es kannst
dann sogar SEHR schnell.
Du brauchst dann halt eine dafuer geeignete Ansteuerungsschaltung. Es
ist EXTREM wichtig den maximalen Strom der Laserdiode nicht zu
ueberschreiten. Noch nichtmal fuer 1ns.
Wenn man nicht in dem Besitz eines schnellen Oszis ist um soetwas zu
pruefen so sollte man nur bewaehrte Schaltungen nachbauen. Es schadet
auch nichts 2-3 IR-Laserdioden aus defekten CD-Player fuer die ersten
Tests zu verwenden. Laserdioden sind wirklich sehr sensibel!

http://repairfaq.ece.drexel.edu/sam/lasersam.htm

Lies dir mal die FAQ durch.

Ansonsten weiss ich ja nicht was du vor hast aber Schrittmotore sind
sehr langsam. Man nimmt dafuer normalerweise Galvanos. Die duerften
aber fuer die meisten Bastler zu teuer sein.
Notfalls wuerde ich mich vielleicht damit behelfen kleine (leichte!)
Spiegel auf kleine Lautsprecher zu kleben.

Hm..damit muesste man eigentlich schon einen lustigen Oszi fuer Audio
bauen koennen. :-)

Olaf
Gast #129301
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Hi,

die Seite, die Benedikt empfohlen hat, ist wirklich ein tolles Projekt.
Wie du dort erkennen kannst, werden tatsächlich Schrittmotoren als
sogenannte Strahlschalter verwendet. Damit wird aber für gewöhnlich der
Strahl nur durch bestimmte Effekte geleitet - Streuscheiben, Spiegel im
Raum, Effektgitter. Dafür sind Stepper mit ein paar Millisekunden (ok,
ein paar zehn Millisekunden) schnell genug. Für Schrittmotoren als
Strahlschalter gibts übrigens ein Projekt hier im Wiki (hüstel,
hüstel).

Für die Ablenkung des Strahls in x-y zum Darstellen von Figuren etc.
sind sie aber zu langsam. Dann kommen, wie auch schon gesagt, Galvos
zum Einsatz. Auch da ist ja auf der obigen Seite einiges zu erwähnt.

Schau dir auf jeden Fall SAM's Laserfaq an (Link hat Olaf schon
angegeben) und schau auch mal auf www.laserfreak.net vorbei...
Gast #129302
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nur mal so am rande...

wie wird den in einem beamer (projektor) das bild gebrochen?
ich meine, das ging doch auch über spiegel (ohne motoren)

hmm, wo könnte man den solche galvos herbekommen oder vergleichbares?
Gast #129304
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Hallo Tüddel,

mal nur so ne Idee: Was wäre denn, wenn man einfache
Drehspul-Instrumente "mißbraucht" und anstatt der Zeiger kleine
Spiegel drauf setzt ?!
Müßte doch auch irgendwie gehen, oder was meinst Du dazu ?


Servus aus Kösching


Peter
Gast #129305
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Drehspulinstrumente sind viel zu schwach. Statt nach "galvo" würde ich
mal nach "voice coil actuator" suchen. Die Begriffe sind wohl synonym,
jedoch fördert letzterer mehr nützliche Infos zutage. Das gleiche
Prinzip wird bei Festplatten zur Kopfpositionierung benutzt. Eventuell
könnte man also so eine Mechanik zweckentfremden.
Gast #129306
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Drehspuleninstrumente sind nicht zu schwach, vielleicht die kleinen für
2 Eusen, nimm einen leichten Spiegel (Deckglas, mit AgNO3 versilbert).
Meine Idee war Lautspecher zu nehmen, die Membran zu entfernen und
einen Spiegel, der auf einer drehbaren Welle gelagert ist, durch das
auf und ab des Lautsprechers zu neigen. Probiert das mal aus, und
berichtet, ich habe im Moment leider keine Zeit dazu.
Ansonsten würde ich die Technik aus dem Laserdrucker empfehlen:
sechskantigen Rotierenden Metallspiegel und Linsen (baut man am besten
alles direkt aus einem alten Laserdrucker aus). Das ganze wird federnd
neigbar gelagert und durch einen Schrittmotor werden die einzelnen
Zeilen angefahren. (Jede Zeile ein Schritt, wenn das Bild voll ist
schnappt der Motor mit Stiften einen Stift weiter und das ganze beginnt
von vorn und der Motor muss nicht zurückgesetzt werden)
Gast #129307
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Ich denke trotzdem, daß die Lesekopfmechanik aus einer Festplatte für
diesen Zweck ziemlich ideal ist (schnell, sehr starker Magnet).

Das mit den rotierenden Spiegeln gibts auch, ergibt aber eben keine
Vektor-, sondern eine Rasteranzeige (wie im Laserdrucker).
Gast #129308
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Die Idee von Michael scheint mir schon mal nicht schlecht -
Wenn man das noch ein bisschen weiter ausbaut :

Man nehme zwei solche Lautsprecher-Membranen und stelle die
nebeneinander, sodaß die Mittelachsen der Rundmagneten parallel
zueinander stehen. In Richtung dieser Achsen wird ein Spiegel
installiert, der auf einer Seite auf einer Stahlkugel gelagert ist,
sodaß er sich um zwei Achsen bewegen kann.
Jeder Membrankorb wird nun auf einer Seite des Spiegels befestigt und
dreht bei seiner Bewegung den Spiegel jeweils um eine Achse ( X und Y)


So hätte man doch eine zweiachs - Ansteuerung für die Strahlablenkung
geschaffen.

Anbei eine kleine Skizze dieser Überlegung.....

Das wäre mal was zum Ausprobieren, oder ?!


Servus


Peter
Angehängte Dateien:
Gast #129310
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„Modulierbarer Treiber für (fast) alle Laserdioden“ so heißt der Artikel
des Funkamateurs Seite 804 Heft 8 2002 ich kann leider die Seiten nicht
senden da ich keinen Funktionierenden Scanner habe :-( aber im
Wesentlichen wird hier der IC IC-WJ bzw. die leistungsstärkere Variante
IC-WJZ beschrieben welcher es auch erlaubt die Laserdiode im Pulsbetrieb
zu betreiben dieser Takt kann Extern bis zu 300kHz sein Laut diesem
Artikel kann man Sprache und komprimierte Videosignale (WMV / Real
Video) zwischen PCs übertragen.

http://www.k3pgp.org/laser.htm

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