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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie Schaltzustände per Funk übertragen?


Autor: Mark (Gast)
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Hallo!
Ich einen Schaltzustand (also digital) von einer Lichschranke per Funk, 
max 50m Übertragen. Mir kamm gleich 433Mhz in den Sinn, doch selbst die 
einfachtsen Module sind einfach Overkill, es geht ja nicht um 
Datenübertragung. Einfach nur den Zustand der Lichtschranke ohne 
besondere Anforderungen an Zuverlässigkeit übertragen und dass möglichst 
einfach.
Ich dachte daran einen Oszilator zu bauen der anschwingt wen die 
Lichtschranke unterbrochen wird und am Empfängerseite eifach Signal da, 
bzw nicht da zu detektieren.
Oder eine billige Funktürklingek ausschlachten?
Weitere Ideen?

Autor: MaWin (Gast)
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433MHz ist schon in Ordnung, du willst ja nicht, daß wenn irgendwer 
daziwschenfunkt (oder auch einfach nur ein Gewitterblitz kommt), bei dir 
die Lichtschranke signalisiert wird.

Du solltest also schon einen Code übertragen, der deinen Sender 
eindeutig identifiziert. Das kann eine Funktürklingel tun. Du könntest 
natürlich auch ein Tonsignal auf einen Träger modulieren und am 
Empfänger beides detektieren, aber das wäre Selbstbau.

Statt nur einschalten oder nur ausschalten zu übertragen, was ein 
Problem wird wenn eine Übertragung mal gesört wird, solltest du 
wiederholt den aktuellen Zustand übertragen. Aber langes Senden geht 
eventuell auf die Batteri (falls es batteriebetrieben wäre).

Da da es natürlich nicht dazugeschrieben hast, denke ich, daß es um 
Geschwindigkeitserfassung geht, da solltest du dir noch Gedanken machen, 
wie schnell das Signal übertragen wird, und daß man eventuell nicht das 
Signal zum Zeitpunkt empfängt, sondern in dem Signal die Zeit der 
Lichtschrankenunterbrechung codiert.

Autor: Mark (Gast)
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Ja ich dachte daran auf den Traäger ein AM zu modulieren, im Empfänger 
wieder filtern, gleichrichten und dann mittels komparator zu 
detektieren. Nur hab ich mit HF keine erfahrung und dachte daher an eine 
Türklingel, die es bei C um 5€ gibt.
Ja es geht auch um Geschw. Messung, mit 1ms Latenz kann ich schon leben.
Daherhaft senden möchte ich nicht (Batterie), jedoch wäre eine Art 
"Alive-Signal" schon Sinnvoll. Ich nahme an so eine Türklingel hat dies 
nicht integriert und sendet nur beim Tastendruck?

MFG

Autor: Mark (Gast)
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Ich werd wohl eine Türklingel nehmen.
EIn paar Fragen:
- Erkennen dieses wenn der Sender ausfällt? Wohl kaum.
- Möglichkeiten dies zusätzlich zu implementieren..

Meine wäre folgende: der Sender sendet regelmäßig nur kurze pPulse, bei 
Detektion der Schranke einen langen Puls. Der empfänger zeichnet den 
Zeitpunkt der steigenden Flanken des letzten Pulses auf, dauert er 
länger ist dieser Zeitpunkt eine gültige Lichtschrankenunterbrechnung.
Währe im Sender ohne µC zu machen, im Empfänger befindet sich sowieso 
einer.


Tipps?

Autor: MaWin (Gast)
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> Erkennen dieses wenn der Sender ausfällt?

Natürlich nicht. Wenn keiner auf den Knopf drückt, sendet das Ding 
nicht.

> Meine wäre folgende:

Du musst bei Funk immer davon ausgehen, daß einzelne Sendepakete 
verloren gehen.

Also:

Der Lichtschrankenempfänger sendet in regelmässigen Abständen (5 
Sekunden ? Oder am Anfang schneller, später langsamer) digital codiert 
wie lange es her ist, seit dem die Lichtschranke unterbrochen wurde. Bei 
jeder Lichtschrankenunterbrechung wird der Zeitzähler zurückgesetzt. Die 
Zeit stimmt also am Anfang noch sehr genau und wird dann im Laufe der 
Zeit immer unpräziser (Quartz, Abweichung am Tag mehrere Sekunden) und 
läuft nach einger Zeit über (weil alle bits ausgenutzt wurden, dann kann 
er auch das Senden einstellen).

Der Funkempfänger kann also aus dem Empfang rückrechnen, wie lange es 
her ist daß die Lichtschranke unterbrochen wurde. Und er erkennt (weil 
die letzte empfangene Zeit grösser war als die vorhergehende) wann sie 
erneut unterbrochen wurde. Um die Gesamtrundenzeit zu ermitteln, muss er 
noch den Startzeitpunkt kenne (Startüpistole?) aber nur er, nur der 
Funkempfänger. Die Lichtschranken mit Funksender müssen nicht wissen, 
wann die Runde begann, oder wie die absolute Zeit ist.

So, und damit ist das Verfahren nicht mehr patentierbar.

Autor: Mark (Gast)
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Also man braucht eine Zeitbasis im Sender, und muss erst recht ein 
433Mhz Modul mit Datenübertragung verwenden.
Wenn ein Puls verlorengeht, kann man mit den folgende Pulsen 
zurückrechnen, richtig verstanden?

Wie könnte man eigentlich mehrer Schranken realisieren? Man könnte auf 
gleicher Frequenz senden, und die Schranke (Nummer,ID) mitsenden. Dann 
müsst man entweder die Sender synchronisieren (Zeitschlitze, synchrones 
TDMA) oder Zugriffsverfahren wie CSMA/CD/CA verwenden. Damit wird das 
gangze komplexer als Vorgesehn.  Oder einfach pro Schranke verschiedene 
Frequenzen (teuer?)

Autor: MaWin (Gast)
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> Also man braucht eine Zeitbasis im Sender,

Keine Echtzeit.
Nur die Zeit seit dem letzten Lichtschrankenereignis, und auch die nur 
über begrenzte Zeit.

> Oder einfach pro Schranke verschiedene Frequenzen (teuer?)

Pro Schranke verschiedee Sendezeiten. Ergibt sich von selbst.
Dann kollidiert nichts.
Und wenn aus Zufall was kollidiert, kommt die nächste Telegramm an, weil 
die unterschiedlichen Sender etwas unterschiedliche Wiederholraten 
haben.

Autor: Mark (Gast)
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verschiendene Sendezeit, klar. Doch wie synchronisieren? Ich möchte die 
Lichschranken an ihren Einsatzort tragen, einschalten und fertig. Wie 
soll dann sichergestellt werden das zu verschiedenen Zeiten gesendet 
wird?

MFG

Autor: MaWin (Gast)
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Kannst du sie alle zur selben Zeit einschalten ? Siehste...

Autor: --- (Gast)
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Falls du Sichtverbindung hast, wäre evtl eine starke, modulierte 
Infrarotdiode eine Idee, am besten frequenzmoduliert (am einfachsten mit 
Rechteckschwingungen). Da dürfte man auch nach reichlich Distanz noch 
etwas empfangen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Einfach nur den Zustand der Lichtschranke ohne besondere
>Anforderungen an Zuverlässigkeit übertragen und dass möglichst
>einfach.
Moduliere auf deinen Sender zwei Töne unterschiedlicher Frequenz
im NF-Bereich, z.B. 1000Hz für Low und 2000Hz für High (oder umgekehrt).
Evtl. reicht auch ein Ton. Den Träger selbst als Informationträger
zu nehmen würde ich wegen der höheren Störanfälligkeit nicht machen.
Im Empfänger leiteste das demodulierte Signal (NF) auf die entsprechende
Anzahl Tondecoder und machst daraus wieder 0 und eins. Ganz simpel.
http://www.national.com/ds/LM/LM567.pdf
Hat den Vorteil ist, das Interferenzen und Fremdsignale das System
nicht so leicht stören können. Allerdings perfekt ist es nicht,
aber simpel.

Ich könnte mir denken das man auch einen seriellen Datenstream benutzt
ist nur ne Frage ob dein Funkmodul das packt und sich der Aufwand lohnt.

Autor: Mark (Gast)
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So wäre das meine ursprüngliche Idee gewesen. Ok, nur den Träger nutzen 
ist wohl zu primitiv und unsicher.
Auf welchen Sender meinst du jetzt? Das 433Mhz modul? Hat da da 
überhaupt Zugriff auf die 433Mhz Sendestufe das man Töne draufmodulieren 
kann? Wenn ich so ein modul verwende kann ich gleich Daten übertragen.
Kann man so einen Sender selbst bauen? Hab mit HF leider keine 
Erfahrung.

>Kannst du sie alle zur selben Zeit einschalten ? Siehste...
Wie Soll das gehen? Dann müsste man die Dinger elektrich verbinden und 
Reseten. Oder jeder nimmt sich ein Ding und einer zählt bis 3...

>Falls du Sichtverbindung hast,
Nein, leider nicht..

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Kann man so einen Sender selbst bauen?
Kann schon, aber:
Darfst du nicht und wenn du erwischt wirst bist du dein Teil los und
musst wahrscheinlich ein kräftiges Bußgeld abdrücken.
Schwieriger wäre der Empfänger weil der aus dem Träger das Nutzsignal
demodulieren muss. Was aber wieder unproblematischer wäre mit dem
"dürfen".
>Auf welchen Sender meinst du jetzt? Das 433Mhz modul?
Ja
>Hat da da überhaupt Zugriff auf die 433Mhz Sendestufe das man Töne 
>draufmodulieren kann?
Das müsste aus dem Datenblatt vom Modul hervorgehen oder man nimmt
ein Modul das das kann. Solange es zugelassen ist, ist das rechtlich
kein Problem.
>Wenn ich so ein modul verwende kann ich gleich Daten übertragen.
Die du vom Empfänger erst wieder verarbeiten musst weil ja auch
mal Störungen auftreten können und das muss man dann berücksichtigen
und dann wird es aufwändiger und komplizierter.

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