Gast
#1736726
Hallo Ich will ein sehr kleines AC-Signal um x50 verstärken. Das Signal ist ausserdem mit einem DC Offset und hohen Gleichtaktanteil überlagert. Das Ausgangssignal soll sich auf Masse beziehen (Unipolar) Meine erste Idee war, das Ausgangssignal auf einen Integrator zu legen und dessen Signal auf die Referenz des Intrumentenversärkers zu legen. Das funktioniert leider nicht, da DC in diesem Fall nur bei der Differenzbildung abgezogen wird, die Eingangsstufe des Inas aber bereits in Sättigung ist. Meine nächste Idee war, das Signal des Integrators vor dem Ina an dessen Rückkoppelwiderstand einzuspeisen. Leider geht damit die CMRR von 115dB auf 80dB runter, ist also für mich nicht einsetzbar. Meine nächste Idee war, DC mit einem Optokoppler einzuspeisen. Die Photodiode hat keinen Potentialbezug und sollte daher keine Probleme bei der CMRR machen. Von diesem Ansatz habe ich einen Schaltplan gepostet. der OP hinter dem Integrator soll als U/I Wandler dienen, damit durch die Diodenspannung der LEDs kein "Loch" entsteht. Die Simulation mit LT Spice sieht schon einmal gut aus. Meine Frage an die Experten ist nun: Kann das wirklich funktionieren? In der Simulation fließt ein Strom von 115mA! Wie kann ich herausfinden, ob der Wert realistisch ist? In den Ina sollte kaum Ladung fließen, daher sollte bereits ein kleiner Photostrom ausreichen. Vielen Dank, Tilo PS: Ich habe eigentlich einen anderen Instrumentenverstärker, allerdings wird die Simulation. Ist nur LTSpice bei Fremdmodelleln so langsam oder sind es die Alternative, PSpice etc. auch?
