LC Meter mit DC-Bias

Gast #1740281
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Es gibt ja unzählige Threads und Schaltpläne über den Selbstbau eines 
LC-Meters. Das Prinzip ist immer das gleiche, Messung  der 
Resonanzfrequenz, Auswertung mit µC.

In der Arbeit verwende ich ein professionelles Gerät von Wayne Kerr 
43100. Da kann man Frequenz, Amplitude für die Messung einstellen und 
bekommt ein ESB nach Wahl angezeigt.
Frage 1: Wie machen die das? (Nein möcht ich nicht nachbauen)

Ich würde ja auch eines kaufen, doch es scheint kein für privat 
leistbares zu geben welches zb 20A DC-Bias kann. Das Wayne Kerr Teil 
kostet im 5Stelligen Euro bereich. Also Selbstbau.

Hauptproblem bei den üblichen Selbstbauteilen ist, das man keinen 
Gleichstrom überlagern kann. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit 
Leistungselektronik und da ist mir die Induktivität einer Drossel bei 
Stromfluß von wenigen mA recht egal. Ich möchte zb messen um wieviel µH 
das L einer Booster-Drossel bei 10A einbricht. Absolute Genauigkeit ist 
nicht so wichtig, schlechter als 5% sollten es aber auch nicht sein.


Bei dem Wayne Kerr Teil gibts es parallelschaltbare DC-Bias Module, 
sodas man mit bis zu 125A Messen.

Wie könnte man ein LC-Meter mit DC-Bias realisieren? Eine Stromquelle 
mit 20A ist fast kein Problem. Nur wie gehts weiter?

Weiter eine Messung über das Resonanzprinzip?
Oder Sinus einkoppeln und durchsweepen?

Oder Rechteckspannung mit Überlagern und die Steigung des Stromes 
messen?
Im momment baue ich Drosseln zum Messen in einen "Testbuckconverter" 
ein. Der läuft immer mit 50-50, die Last und Frequenz wird variert. Mit 
Oszi und Stromzange wird die Stromrampe ausgemessen. Wenn man Richtung 
Sättigung kommt ist der Anstieg natürlich nicht mehr linear 
(Problematische Messung, oder f rauf) Für grobe Messungen ok, aber 
unpraktisch.
Vielleicht ein Messgerät auf diese Basis entwickeln?

Das Wayne Kerr kann auch Trafos messen(Streuinduktivitäten, 
Koppelkapazität, Wicklungskapazität)
Aber zuerst reichen einfache Drosseln.

Bin auf Vorschläge gespannt...
MFG
#1740297
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Laut gedacht:
LC-Meter nehmen.
LC-Meter via "größerem" Kondensator vom Prüfling abtrennen.
Prüfling per einstellbarer Stromquelle DC-mäßig "vorbelasten".

Anforderung an die Teile des Systems:
LC-Meter verkraftet Kondensator in Serie zum L-Prüfling
Stromquelle besitzt einen ausreichend hohen Innenwiderstand bei der 
Meßfrequenz.

Das sollte machbar sein.

Bernhard

Edit: Stromquelle und LC-Meter einfach kaufen.
Gast #1740367
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Das das hab ich Versucht, Messwert ist um total falsch. Die Impedanz der 
Stromquelle müsste deutlich höher sein, was bei normalen Labornetzteilen 
nicht der Fall ist, immer eine Kapazität am Ausgang. Man könnte dann 
wieder ein Drossel zum entkoppeln verwenden, (ähnlich wie bei einem CDN, 
Koppel-Entkoppelnetzwerk für Surge Test) nur diese müssten dann wieder 
umschaltbar sein und deutlich größer als die zu messende Drossel, was zu 
riesigen Entkoppeldrosseln führt. (zb. 5mH/20A).

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