Gast
#1742128
Liebes Forum, ich habe hier im Forum noch nichts Entsprechendes gefunden, von daher beginne ich dieses Thema: Wir alle kennen die UHF-Oszillatoren aus Videorekordern o. Ä., die auf Kanal 36 oder 38 ein schönes FBAS-Signal senden. So kann man sich wunderbar einen eigenen, kleinen Hauskanal basteln. Theoretisch könnte man nun dieses Signal in den terr. Eingang eines Multischalters (nach entsprechender Verstärkung) speisen, um so das Antennensignal im Haus zu verteilen. Was mich daran nur stört, ist die doch sehr bescheidene Signalqualität des FBAS-Signals. Daher dachte ich mir, man könnte ein DVB-Signal nehmen. Da wir Satellitenfernsehen haben, folglich DVB-S. Ich denke mir das so: Man nehme eins der vier Frequenzbänder vom LNB und speise auf einer nicht belegten Frequenz ein Signal mit ca. 8 MSym/s Breite ein. Dieses Signal ist ein DVB-S-Signal mit einem MPEG-2-Stream. Nun zur Umsetzung: Ich traue mir zu, mit einem PC unter Linux einen MPEG-Encoder machen, der mir irgendwie ein gültiges DVB-S-Signal ausgibt. Da ich mich auch mit der Entwicklung von Kerneltreibern auskenne, sehe ich auf der Seite "DVB-Signal erzeugen" kein Problem. Angenommen, ich kriege dieses Signal über einen fixen D/A-Wandler aus dem PC -- wie verfahre ich nun weiter? Ich müsste das Signal ja irgendwie auf ca. 2 GHz aufmodulieren, damit ich im ZF-Band bin. 2 GHz sind für Selbstbau wohl schon gewagt. Denkt ihr, das Problem ist grundsätzlich für Bastler lösbar oder seht ihr große Probleme wie hohe Kosten? Wenn ja, wo liegen diese? Vielen Dank im Voraus, Nico