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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Induktionsschleife zur Autoerkennung


Autor: David .. (david1)
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Moin moin, mir is grad die total belkoppte Idee gekommen in unsern Hof 
oder in die Garage ne Induktionsschleife einzubauen um rauszufinden ob 
ein Auto darüber steht.

Nur wie mach ich dass?

Das Prinzip einer Induktionsschleife is ja dass immer ne bekannte 
Frequenz anliegt, und ein Metallteil darüber diese beeinflusst, das wird 
ausgewertet und reagiert.


Aber wie mach ich dass denn in der Praxis?

Würde da gern einen oder zwei AVRs nehmen ;)


Hab mir das grob so gedacht:
Ich leg ne gewisse Sinusförmige Frequenz auf die Schleife, allerdings 
nur positive Halbwellen da dass leichter zu machen ist, wenn ich mich 
nicht irre ...

Und wie gehts weiter?
Wie Wert ich die Frequenz aus?

Hat da jemand ne Idee oder lieg ich mit meinen jetzigen Überlegungen 
total Falsch?


Gruss
David

Autor: David Madl (md2k7)
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Wenn du gleich mehrere Adern (z.B. 3poliges Kabel) verlegst, kann man 
einen einfachen Oszillator á la

http://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter

machen (ohne Sekundärteil) und mit einem Controller die Frequenz zählen. 
Die hängt dann natürlicherweise von der Induktivität ab. Mit einem 
klugen Filter könnte der sich an langsam ändernde Umgebungsbedingungen 
anpassen (Dreck, Regen etc). Ob eine Anpassung wirklich notwendig ist, 
probiert man wohl am besten experimentell :-) Software ist ja nicht 
schwer zu ändern.

Gruß
David ;-)

Autor: El Jefe (bastihh)
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Mh wäre eventuell ein Piezostreifen nicht einfacher zu realisieren?

Grüße

Autor: David Madl (md2k7)
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Es geht ganz ohne Mikrocontroller:

Beitrag "Induktionsschleife"

Es lebe die Suchfunktion!

Gruß
David

Autor: David .. (david1)
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Den Thread kenn ich schon, hätt ich vlt schreiben sollen.

Hab mir aber gedacht dass müsste doch auch einfacher gehen ;)


Allerdings hab ich das gefunden:
http://www.mikrocontroller.com/de/projekte.php#Induktion

Da gibts aber keine Infos, ich werd mal versuchen den Seitenbesitzer zu 
kontaktieren.


Gruss
David

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Eine besonders schlaue Lösung gibts hier :
http://www.geotech1.com/forums/showthread.php?t=14...
Geotech ist die beste Quelle für alles was mit Metalldetektoren zu tun 
hat.

Autor: Günther N. (guenti)
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In der DDR gab es für solche Anwendungen (Induktive Annäherungssensoren) 
ein spezielles IC,den A 301.Ein funktionsgleiches Austausch-IC existiert 
nicht,nur funktionsähnliche Typen soll es wohl geben.

Autor: Blackbird (Gast)
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TCA 205

Die Innenschaltung der DDR-ICs wurde mehrfach veröffentlicht. Der 
Oszillator ist eine einfache, aber wirkungsvolle 3-Transistor-Schaltung.
Die kann man auch diskret nachbauen und sie funktioniert sehr gut.

Blackbird

Autor: auto fahn (Gast)
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nur um festzustellen, ob ein Auto da steht? Warum nicht 
(IR)Licktschranke oder Ultraschall-Sensor?

Autor: Oder (Gast)
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...oder Kotaktmatte deren Ausgang auf einen AVR geht und von dort über 
eine WLAN- Verbindung ins Netz, sodaß weltweit abgefragt werden kann, ob 
das Auto da ist oder nicht...!

Autor: oszi40 (Gast)
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... oder hast ein WLAN und suchst die MAC vom Auto
ist genauso unsicher wie ein Kuchenblech auf der Induktionsschleife ...

Autor: Günther N. (guenti)
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Da ein Auto eine beachtliche Menge Fe enthält,so wird natürlich auch das 
Erdmagnetfeld in der  Umgebung des Autos gehörig verzerrt.Eine 
Magnetfeldmessung kann durchaus in 8-10m Entfernung ein Auto 
detektieren.Manche Funkamateure beobachten ständig die natürlichen 
Schwankungen des Erdmagnetfeldes durch den sogenannten "Sonnenwind" um 
daraus Rückschlüsse auf die Ausbreitung der Funkwellen zu ziehen.Man 
google mal nach "Magnetometer",da findet man Amateurkonstrukionen zur 
Erdfeldüberwachung z.B.mit Fluxgatesensor.Günther

Autor: David .. (david1)
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Ok, erstmal danke für die zahlreichen Antrworten!

Die DDR Schaltung werd ich mal suchen gehen.

Wenn dass auchnichtgeht geht schau ich mir auchmal das mit dem 
Erdmagnetfeld an.


Aber ich bin natürlich auchnicht untätig ...

Bin gerade bischen am Experementieren.

Hab mir vorhin mal um ne Plexiglasplatte ne Spule mit 13,2 m und 13 
Windungen gewickelt, dadrauf geb ich ne Frequenz (weis grad nich 
auswendig wieviel kHz, aber is ja ersmal egal)

Dann hab ich das ganze am Oszi hängen, und wenn ich ein altes 
CD-Laufwerk drüber halt wird Spannung induziert -> größere Amplitude.

Werd der Spule nacher 100 Windungen oder etwas in der Größenordnung 
verpassen und weiter dekrementieren.

Is zwar nich genau das Funktionsprinzip einer Induktionsspule bei der ja 
eigentlich die Frequenz geändert wird, aber die Amplitude tuts ja ersmal 
genauso :P


Gruss
David

Autor: Ingo (Gast)
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