Drehzahlregelung

Gast #1748364
Lesenswert?

Hallo liebes Forum!

Ich beschäftige mich seit einiger zeit mit einer einfachen 
Blockschaltbilddarstellung für einen Drehzahlregelkreis.

Aus dem Handbuch der Regelungstechnik von Lutz Wendt habe ich eine 
allgemein gehaltene Beschreibung gefunden. Änhlich dem Anhang. (Im Buch 
werden noch Totzeiten des Stromrichters mitbeschrieben).

Mir gehts aber in erster Linie nur darum, warum die Beschreibung eine 
Strecke ohne Ausgleich zeigt. Bei der darstellung wie im Anhang, würde 
ein Motor nach einem Führungsgrößensprung sein Drehzahl bis ins 
Unendliche erhöhen...

Doch gibt es in der Realität schließlich ein Endwert. Denn je größer die 
Drehzahl, desto kleiner der Momentbildende Strom desto kleiner die 
Drehzahlerhöhung, bis es stopt. Und genau dieser Satz schneint mir in 
solchen Darstellungen nicht berücksichtigt.

Hat jemand vielleicht eine einleuchtende Erklärung dafür?
Darstellungen aus anderen Büchern, in denen noch Stromtransformationen 
stattfinden und spezialisierungen drin enthalten sind habe ich mir schon 
angeschaut, doch leider schaffen die nur mehr verwirrung.

Vielen Dank im Voraus.
Gruß Borger
Angehängte Dateien:
Gast #1748407
Lesenswert?

Ich bin von einer Gleichstrommaschine ausgegangen, weil diese deinem 
Modell am nächsten kam, und die am einfachsten zu regeln ist.

Prinzipiell gilt dieser Effekt für alle Maschinen, wobei die 
Beschreibungen dann deutlich komplizierter werden. Stichwort 
"Koordinatentransformationen".
Gast #1748441
Lesenswert?

Ich befürchte, daß Du hier zwei Sachen vermischst  bzw. bei der 
Übertragung aus dem Handbuch ins Blockschaltbild unzulässig vereinfacht 
hast . Was fehlt, ist das Modell des Motors. Dieses muß das Verhalten 
des Motors abbilden. In Lehrbüchern ist meist der Motor als solcher 
dargestellt.
Beisbiel Verhalten Nebenschlußmotor/permanenterregter Motor:
1. Drehzahl Proportional zur Eingangsspannung
2. Nur bei Nebenschlußmotor - bei Feldschwächung Drehzahlerhöhung und 
Momentenverringerung.
3. Bei erhöhung des abgeforderten Drehmomentes absinken der Drehzahl 
(dieser Teil fehlt). Das muß das Motormodell abbilden.
Dem kann dann der Drehzahlregler überlagert werden der unter Umständen 
noch einen unterlagerten Stromregler haben kann kann.
Gast #1748442
Lesenswert?

keine zeitverzögerung notwendig, einfache Verstärkung. Auch 
Drehzahlkonstante in Datenblättern von E-Motoren genannt.

Gegenkopplung geht von n_ist zu dem Punkt zwischen den Blöcken "Anker" 
und "Regler".
Gast #1748536
Lesenswert?

Weil, wenn im Buch ein Motor eingezeichnet ist, dessen Eigenschaften 
vorausgesetzt werden zumal es sich dabei sicherlich um eine schematische 
Darstellung des Regelkreises handelt und nicht um eine Simulation. 
Entweder Du stellst den Motor als Symbol dar oder Du mußt dessen 
Verhalten auch simulieren.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren