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#1750057
Hier ist eine interessante Studie von HAYS (Recruiting etc.) zum Thema externe Ingenieure (Freiberufler, Werkverträge, Zeitarbeit). Zusammenfassung Die Befragungsergebnisse lassen drei Entwicklungen erkennen, die für die Akteure im Markt für externe Inge-nieure (Anwenderunternehmen, externe Ingenieure und Dienstleister im Ingenieurumfeld) von großer Relevanz sind. Sie belegen erstens, dass der Einsatz externer Ingenieure in den untersuchten Branchen mit hoher Ingenieurdichte in Deutschland heute bereits breit etabliert ist – und dies sowohl in Großunternehmen als auch im Mittelstand. Die Ergebnisse der Untersuchung lassen darauf schließen, dass sowohl die Verbreitung des Externeneinsatzes als auch die Anzahl der eingesetzten externen Ingenieure in deutschen Unternehmen kurz- und mittelfristig weiter zunehmen werden. Insbesondere in größeren Unternehmen ist eine Verschiebung der Personalstruktur hin zu flexiblen Beschäftigungsformen zu beobachten. Zweitens zeigen die Befragungsergebnisse, dass die zwei zentralen Wertversprechen des Einsatzes externer Ingenieure – höhere Flexibilität, da Ressourcenengpässe überbrückt werden können, sowie Kostenvorteile, da temporär benötigtes Spezialwissen nicht vorgehalten werden muss – auch in der Praxis realisiert werden. Die von den Unternehmen berichteten Vorteile des Externeneinsatzes reichen jedoch noch deutlich weiter, sie schließen u.a. auch Möglichkeiten der Rekrutierungs-unterstützung und des Know-how-Aufbaus ein. Drittens verdeutlichen die Aussagen der Unternehmen, dass die schnelle und nahtlose Integration externer Ingenieure von zentraler Bedeutung ist – sowohl für eine weitere Verbreitung als auch für die erfolgreiche Realisierung von Vorteilen des Externeneinsatzes. So wurden „zu lange Einarbeitungszeiten“ einerseits als wichtigste Barriere für den Einsatz der Externen identifiziert. Andererseits maßen die Befragten jenen Faktoren und Maßnahmen, die zu einer schnelleren Einarbeitung und Integration der Externen beitragen (z.B. definierte Regeln und Prozesse, Integrationswille der Externen), eine überdurchschnittlich hohe Bedeutung für den Einsatzerfolg bei. Fazit Unternehmen sollten die zunehmende Relevanz des Einsatzes externer Ingenieure zum Anlass nehmen, sich verstärkt langfristig und strategisch mit dem Thema zu beschäftigen und auf den Externeneinsatz vorzubereiten. Ein strategisches und langfristig geplantes Vorgehen ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Vorteile flexibler Beschäftigungsverhältnisse im Ingenieurumfeld tatsächlich zu realisieren und auszuschöpfen. Dabei sollte ein besonderes Augenmerk auf der Entwicklung von Maßnahmen zur schnellen Einarbeitung und Integration der Externen liegen. Ansatzpunkte hierfür finden sich bei der Gestaltung der Zusammenarbeit mit vermittelnden Dienstleistern, bei der Auswahl der Externen (Gewichtung und Prüfung des Integrationswillens) sowie auch bei der Gestaltung von Einarbeitungs- und Teamaufbauprozessen. Externe Ingenieure sollten parallel daran arbeiten, ihr technisches Spezialwissen auszubauen. Die Studien-ergebnisse belegen, dass es einen großen und zukünftig noch steigenden Bedarf für externe Ingenieure gibt – vorausgesetzt, sie bringen benötigtes Spezialwissen und projektrelevante Erfahrung mit. Allerdings reicht technisches Spezialwissen allein nicht aus. Integrationswille und Teamfähigkeit – dies belegt die Studie – haben ein mindestens genauso hohes Gewicht bei der Auswahl Die komplette Studie findet sich hier. Quelle: http://www.hays.de/mediastore/pressebereich/Studien/pdf/HAYS-Studie_Einsatz_Externer_Ingenieure_2010.pdf?nid=4dffc9d5-cd0f-4cc4-8d9b-aad5230a913e