Hallo!
Habe mir eben Datenblatt und Handbuch vom LAP-C16032 angesehen und teile
die Vermutung, dass das Teil dem Meilhaus Logian 16L (den ich schon eine
Weile besitze) entspricht (bis auf das Gehäuse), kostet aber nur 1/3.
Also der 16L ist noch o.k., aber keine Wunder erwarten, ist ja auch ein
Einsteiger-LA.
Einige Funktionen sind buggy (z.B. 128k Samples@100Hz wird nie fertig),
Port B misst manchmal nicht mehr (bis zum Neustart des LA).
Die PC-Software macht auch nicht immer, was sie soll (Anzeige der
Zeit-Einheiten mitunter falsch, Trigger-Zeitpunkt wird nicht immer
korrekt übernommen, SPI-Bus-Analyzer liefert je nach Sampling-Frequenz
unterschiedliche Werte (falscher Abtast-Zeitpunkt), UART-Analyzer bleibt
ohne Flanken auf dem Bus hängen, SW-Update funktioniert nicht usw.).
Auch sind die Sampling-Frequenzen in manchen Bereichen ungünstig gewählt
(z.T. große Sprünge, u.a. 1MHz - 10 Mhz).
Nur die einfachsten Analyse-Funktionen sind in der Software
freigeschaltet (I2C, UART, SPI, 7-Segment), alles andere braucht eine
Option. Auch Bus-Protokoll-Trigger (triggere auf bestimmtes Paket auf
dem Bus) gehört zum Aufpreis-Pflichtigen.
Die Prüfklemmen sind von der billigsten Sorte.
Der Meilhaus-Support hat übrigens auf keine meiner Anfragen je
geantwortet, für den Kundendienst hätte ich auch gleich in China
bestellen können. Nun ja, ich komme zurecht.
Wie gesagt, im wesentlichen funktioniert der Logian 16L, mehr ist nicht.
Habe den 16L übrigens auch schon mal unter Ubuntu an einer virtuellen
WinXP-Maschine (VirtualBox) betrieben, das hat soweit gut funktioniert.
Gruß
Johannes