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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik EZ-USB


Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi alle,

hat schon mal jemand einen I2C EEPROM über einen EZ-USB (AN2131)
programmiert. Ich frage, weil beim Tool fxload beschrieben steht, dass
es einen entsprechenden Loader beim Cypress Dev. Kit geben würde. Dort
kann ich leider keinen finden. Cypress' Webpresenz ist heute auch
nicht zugebrauchen :) viele lustige Fehlermeldungen.

Besten Dank und viele Grüße


PS: Diese Anfrage richtet sich in der Tat nur an diejenigen, die es
schon wissen. Ich möchte ausdrücklich davon Abstand nehmen, hiermit
jemanden implizit dazu aufgefordert haben, an meiner statt Google zu
bemühen. Nur so zur Sicherheit ;-) um nicht gleich virtuelle Kloppe zu
bekommen.

Autor: Marcus M (Gast)
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Hallo Thomas,

kloppe bekommst von mir keine ;-)

Du kannst das EEprom wie bei einem normalen 8051er ansprechen, halt
über die I2C Register. Passe aber bitte auf, das Du Deinen AN2131 nicht
dazu überredest, die Devicedescriptor aus dem I2C Eeprom zu lesen oder
gar daraus das Programm zu laden, denn dann gibts Probleme mit der USB
Core.
Die daten daraus lesen ist nicht das große Problem, eher das  Du zuerst
für Dein Device einen Treiber brauchst, denn der 0815 Treiber kann nur
das Programm hochladen.

Gruß Marcus

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi Marcus,

ich will ihn doch gerade dazu überreden, dass Programm und den
Descriptor ausm EEPROM zu lesen :) Dazu die ganze Übung...
Deswegen wollte ich das EEPROM ja auch nicht selbst aus dem 8051
ansprechen, sondern diesen "Second-Stage" Bootlader verwenden, der
das können soll.

Autor: Thomas (Gast)
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@Marcus
warum soll es Probleme geben mit dem Programm Download aus dem EEprom?
Ich mache das schon lange (B2 Download) ohne die geringsten Probleme.
Das Device ist mehrer 1000 mal im Einsatz.
@Thomas
B2 Download in den Docs lesen das ist alles was du brauchst.
Die Second Stage brauchst du nur wenn dein Programm > als das interne
Ram ist. Das habe ich noch nie gemacht da ich die Chips im standalone
Mode nutze. Prinzipell sollte das aber so funktionierenn dass zuerst
ein B2 Teil kommt in den (1 8k) der das EEprom handeln kann. Dann
sollte diese Firmware den Rest nachladen können.
Thomas

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

das Ding ist doch, dass man für gewöhnlich eine Firmware baut, die sich
nicht selbst in den EEPROM laden kann. Deswegen muss das Upload-Programm
dies beistellen. Das fxload hat eben nach eigenen Angaben, nur einen
Loader für externen RAM nicht aber für EEPROM.

Im Devkit sind aber in der Tat zwei Sachen bei, die dies können.

1) Das Tool Control Panel. Wie mir scheint ist der nötige Loader als
Tabelle im Source abgelegt. Jede weitere Verwendung ist untersagt. Mit
dem fertigen Programm kann man ja auch in der Tat einen Upload ins
EEPROM vornehmen. Dumm ist nur, dass es danach nicht mehr von der
Software erkannt wird, wenn es eine andere VID/PID hat :)

2) Es gibt einen C-Source für eine Firmware, die allerlei
Vendorrequests unterstütz, so auch den A2-Upload ins EEPROM. Nur
kompiliert habe ich diese noch nicht, weil ich den SDCC noch nicht
konfiguriert habe...


Aber schreib doch bitte mehr dazu :) So ganz schlau werd' ich aus
deinem Statement nämlich nicht.

Autor: Thomas (Gast)
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Also noch mal etwas ausführlicher:
Es gibt keinerlei Unterschied ob du eine FW baust die aus demm EEprom
kommt oder ins Ram geladen wird. (bis auf ReEnum siehe unten)

Der einzige Request den der EZUSB in HW handlen kann ist der A0 Request
der auf funktioniert wenn das Teil im Reset ist.
Alle anderen Verfahren musst du schon mit FW abdecken. Nichts anderes
macht übrigens der Treiber und das Controlpanel (deine Tabelle)

Es gibt ein utility dass eine firmware ins B2 format konvertiert
B2 Images sind aus dem EEprom ladbar die VID PID infos im EEprom werden
dann ignoriert und stattdessen die Deskriptoren aus der FW
benutzt. (HexToBix _-IR -O) Siehe auch Ezusb Manual.

Du kannst jederzeit eine FW in den Chip laden die den Vendor Request
zum Programmieren eines EEproms enthält damm kann jede App die diesen
Request absetzt das EEprom programmieren.
Als Notausgang wenn dein EEprom verflasht ist einfach SDA und SCL
brücken denn meldet sich das Device wieder mit EZUSB-EEprom missing.

Du brauchst für dein Produkt sowiso gedrennte PIDs VIDs sonst ist der
Ärger im Feld schon vorprogrammiert. Es hindert dich aber niemand daran
eine INF zu schreiben die genau das gleiche macht wie die Cypress Inf.
Bei der Gelegenheit ist es sinnvoll auch gleich den Treiber
umzubenennen falls du den wirklich benutzen willst.
Wenn du den B2 Download verwendest kein ReEnum durchführen das ist
nicht notwendig und erzeugt nur 2 PlugIn Events.

Ich habe mich übrigens dafür entschieden, einen anderen VendorRequest
zu nehmen und benutze den Cypress Treiber nur um meinen Firmware
Flasher zu betreiben. Mein Produkt hat allerdings einen eigenen
Treiber.

Thomas

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

>Es gibt keinerlei Unterschied ob du eine FW baust die aus demm EEprom
>kommt oder ins Ram geladen wird. (bis auf ReEnum siehe unten)

Ich weis :) Schliesslich wird die ausm EEPROM ja zur Ausführung ins RAM
geholt. Es geht ja auch darum, wie sie ins EEPROM kommt ;-)

>Der einzige Request den der EZUSB in HW handlen kann ist der A0..

Jo. Schon klar.

>Alle anderen Verfahren musst du schon mit FW abdecken. Nichts anderes
>macht übrigens der Treiber und das Controlpanel (deine Tabelle)

Richtig. Und deswegen gibt es ja die Second-Stage Loader. Und der beim
fxload dabei ist, kann eben nur den A3-Upload, d.h. in externes RAM.

[hex2bix]
Ja, das ist mir bekannt. Das braucht man ja auch, wenn das EEPROM mit
dem Control Panel schreiben will. Und auch dann, wenn man
beispielsweise per Ponyprog das EEPROM schreibt.


>Du kannst jederzeit eine FW in den Chip laden die den Vendor Request
>zum Programmieren eines EEproms enthält damm kann jede App die diesen
>Request absetzt das EEprom programmieren.

Richtig, und genau dafür hat der Loader dazusein. Und genau den suchte
ich, so wie es den a3load.hex beim fxload dazu gibt. Der andere Weg ist
ja ohnehin das WriteEEPROM feature permanent in die Firmware einzubauen.
Dann hat man zumindest auch die Möglichkeit den EEPROM neu zu
programmieren, ohne an der Hardware rumbiegen zu müssen.

Mein "Produkt" hat auch einen eigenen Treiber :) Linux.

Viele Grüße

Autor: Thomas (Gast)
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A3Load.Hex ist nur dafür gedacht den Keil Monitor ins externe Ram zu
kopieren da der B2 download aus dem EEprom nur mit den internen 8k
umgehen kann. Das ist nur für den expanded mode mit ext Speicher
gedacht. Da der Monitor nicht frei ist gibts eben nur diese Tabellen.
A3 Load bedeutet aber, dass du eine FW unten hast die diesen A3 Request
kann.
Du kannst natürlich auch einen Request definieren der dir den Raminhalt
einfach ins EEprom schreibt. Wenn ich mich richtig entsinne ist das B2
Format recht primitiv. Allerdins ist das potentiell gefährlich und kann
schon mal dazu führen dass das device das EEprom nicht korrekt erkennt.
Ich kann da auch keinen Sinn drin erkennen, da es ja speziell bei Linux
relativ einfach ist belibige Requests abzusetzen.

Thomas

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

das a3load.hex, welches beim fxload dabei ist, ist sicherlich nicht
(nur) für den Upload eines Monitors gedacht. Was sollen die Entwickler
schliesslich mit Keil am Hut gehabt haben?

Eine A2-Loader zu haben und zu verwenden, ist nunmal für meine Begriffe
genau die Herangehensweise von Linux. Viele kleine Tools. Statt die
"Betriebs"-firmware damit zu belasten ein dediziertes Tool verwenden.


Aber du hast schon recht, es ist nicht so unheimlich wild, einen
solchen Request in der normalen Firmware zu implementieren. Muss man
halt den Treiber anpassen und noch ein Uploadtool bauen. Mit
eingebauter hex2bix-Funktionalität.

Gute Nacht

Autor: Martin Kohler (mkohler)
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Hallo Thomas Burkhardt,
Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber hat sich für dein Problem
eine Lösung ergeben?
Du warst ja auf der Suche nach einem "a3load.hex fürs eeprom" oder?
Ich habe genau dasselbe Problem, auch unter Linux.

Hast du da eine Lösung gefunden?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ein paar vielleicht sachdienliche Hinweise könnten sich dem hier
entnehmen lassen:
http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Ru...

(Das ist ein Selbstbau-USB-Parallelportadapter mit AN2131)

Autor: Thomas (Gast)
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@Martin

auch nach einem Jahr gilt immer noch das oben gesagte:
A3 Download funktioniert nur ins externe Ram und ist für den
Keil Monitor gedacht (Betrieb des Eval Boards mit den Keil Tools)

Ein A3 Download ins EEprom geht nicht! Du musst dir diese
Funktionalität schon selbst schreiben wenn du via A3 ein Eprom flashen
willst.

Thomas

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Hallo Martin,

danke dass du den ein Jahr alten Thread wieder hochgeholt hast. Leider
bin ich in den letzten Monaten (von Monaten zu sprechen ist eigentlich
geschönt) überhaupt nicht dazu gekommen etwas in der Richtung zu
unternehmen. Mein Hirn ist in dieser Hinsicht ziemlich leer, da muss
ich mich erstmal wieder einlesen, was da bisher eigentlich schon
erreicht wurde. Traurig, auf der Platine steht 09/04, das ist schon
ewig her und wahrscheinlich ist der EZUSB jetzt endgültig
abgekündigt...

Ansonsten fürchte ich, dass Thomas recht hat. Diese Funktionalität muss
man selber machen. So weit ich mich erinnern kann, bin ich erstmal so
verblieben per Ponyprog das EEPROM händisch zu programmieren. Da gibts
so einen machmal-schnell Programmieradapter.

Allerdings denke ich, dass ich in nächster Zeit (hoffentlich) mich
wieder etwas damit beschäftigen kann. Ich würde mich also freuen, wenn
wir uns in der Hinsicht austauschen könnten. Was hast du eigentlich
damit vor?

Viele Grüße

Autor: Martin Kohler (mkohler)
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Es geht um ein System, in welchem die Board-Erkennung im EEPROM
dynamisch vergeben werden soll.
Dazu soll per fxload in einem Linux-System beim Anstöpseln eines neuen,
noch nicht konfigurierten Boards die ID ins EEPROM gebraten werden, so
dass das Board nach einem Restart mit der neuen bekannten ID (VID/PID)
hochkommt.

Autor: Thomas (Gast)
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Das ist innerhalb einer Stunde programmiert. Im Prinzip must du mit
FX Load nur eine FW runterladen die in der Lage die ersten 10 Bytes
des EEproms mit deiner Kennung zu programmieren. (B0 Download)
Firmware Beispiele um das EEprom anzusprechen sind im EZ USB Paket.
Nach dem Flashen einfach einfach den Pullup abschalten, 3 sec warten
und einen Reconnect machen das sollte reichen damit sich das Teil mit
der neuen Kennung meldet

Thomas

Autor: Christoph (Gast)
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halo zusammen

hab heute gesucht, was für tools ich noch brauche um mit meinem fx2 
komplett unter linux zu entwickeln.

8051 monitor programme gibts ja, nur leider keiner der auf den fx2 
portiert ist. heist nettes basteln in den nächsten tagen (ein monitor 
ist nett, dann brauch ich keine ez-usb konsole mehr).

interessanter war da schon das iic fileformat, internet scheint nichts 
zu wissen wie das aufgebaut ist und cypress sagt auch nix.

auch egal, denn das cypress Hex2Bix.exe läuft einwandfrei mit einem 
steinalten wine!
find ich sehr schön, da alles andere das ich in den letzten 5 jahren 
versucht habe zu benutzen mit wine war hald eben nicht benutzbar...

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