Aussteuerungsanzeige mit 3915 geht nicht richtig

OP #1764064
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Hallo zusammen,

ich hab ein kleines Problem. Ich habe ein VU-Meter mit 10 LEDs 
zusammengelötet mit einem 3915-IC. Das Problem ist, dass ich mit den 
beiden Widerständen an PIN 7 und 8 die Referenzspannung einstellen 
müsste, aber ich schaffs nicht, habe auch schon Trimmpotis anstelle der 
Widerstände probiert, aber so komme ich nicht weiter. Problem ist 
momentan mit dieser Schaltung, dass nur die ersten 4 oder 5 LEDs 
angehen, die restlichen 5 bleiben dunkel. Funktionieren tun diese aber, 
wenn man den Audiostecker abzieht, leuchten alle 10. Die Frage wäre nun, 
was ich ändern muss, damit mein VU-Meter auf Soundkarten-Pegel geeicht 
ist? Ich glaube das wären 0,7 V pp, oder so... Einen Vorverstärker 
einbauen ist ja glaube ich auch nicht Sinn der Sache oder?

PS: Was mir noch auffällt ist, dass ich zwar mit dem ändern der 
Widerstandswerte einstellen kann, dass alle 10 LEDs angesteuert werden, 
aber dann wird der ganze Balken dermaßen dunkel, dass man kaum noch was 
sieht...

Danke

Christian
Angehängte Dateien:
Gast #1764116
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Wandle die Eingangsspannung in eine Gleichspannung um (ist nun mal so 
üblich und erforderlich). Wenn Du das mit OPV machst, verpasse ihm eine 
einstellbare Verstärkung, um den vollen Anzeigeumfang auszunutzen..
#1764124
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0,7Vpp ist nicht viel, wenn die interne Gleichrichterdiode benutzt wird. 
Im Datenblatt stehen noch ein paar Vorschläge, wie der Detektor 
verbessert werden kann.
http://www.national.com/ds/LM/LM3915.pdf
Die Widerstände um die Referenz herum bestimmen gleichzeitig auch die 
Helligkeit. Der Eingangspegel für "alle LED an" sollte bei der gezeigten 
Schaltung gleich der Referenz von 1,2V liegen.
Gast #1764176
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>PS: Was mir noch auffällt ist, dass ich zwar mit dem ändern der
>Widerstandswerte einstellen kann, dass alle 10 LEDs angesteuert werden,
>aber dann wird der ganze Balken dermaßen dunkel, dass man kaum noch was
>sieht...

Schick mal nen Schaltplan. Da stimmt was mit deiner
Spannungsversorgung nicht.
OP #1764264
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Hallo, danke für die Nachrichten... Doch mehr Fehler als gedacht ;-)

Also die Stromquelle ist ein Netzteil von irgendeinem Gerät, das 15 Volt 
Gleichspannung an den Spannungsregler liefert.

Der Elko ist auf der Platine richtig, nur im Schaltplan ist er falsch 
eingezeichnet. Hab nochmal nachgesehen.

Das mit den Potis ist richtig, die stimmen nicht... In dieser Version 
könnte man drehen wie man will und es würde sich nix ändern ;-)))

Ich werds auf alle fälle mal mit einem OP versuchen. Ich hab grade 
vorher über ein Poti eine Batterie an den Cinch-Eingang gehängt, da 
gehen die LEDs schön sauber auf und ab, wenn man die Signalspannung mit 
dem Poti reguliert. Maximalausschlag war etwa bei 6,3 Volt. Also gehts 
ohne OP nicht so wie das aussieht...

Wenn der OP dranhängt, versuchs ich nochmal und werd mich nochmal 
melden...

Vielen Dank

Christian
Gast #1764385
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> Das Problem ist, dass ich mit den beiden Widerständen an
> PIN 7 und 8 die Referenzspannung einstellen müsste,

Ne, du stellst nicht die Referenzspannung RefOut ein,
die ist fest und wenn du die so weit belastet hast,
daß sie einknickt, ist der IC kaputt
sondern du müsstest die Spannung an Rhi einstellen,
aber das geht natürlich so lange nicht, so lange
RefOut und Rhi miteinander verbunden sind.

Falsche Schaltung also, falsches Verständnis.

Das schöne an solchen ICs ist es, daß der Hersteller
ein Datenblatt geschrieben hat und du es nur mal lesen
müsstest, dann fällt dir vielleicht die falsche Verbindung
von RefAdj auf, und du findest 2 Gleichrichterschaltungen
in Figure 2.

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