Oxydierte Pins löten

Gast #1768220
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Hallo,

hat jemand Ideen, wie man die Anschlußdrähte von Transistoren etc.
nach längerer Lagerung wieder lötfähig bekommt ?

Die Pins waren früher silberglänzend und sind nach ein paar Jahren 
Lagerung grau- schwarz angelaufen (oxydiert?) und nur noch sehr schwer 
lötbar, trotz
Röhrenlot mit Flußmittel.

Gruß

Löti
Gast #1768304
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Ein Freund von meinem Vater hat noch Lötfett, das dessen Vater mal 
gekauft hat.

Heute bestimmt nicht mehr erhältlich und seeehr böse für Elektronik und 
Gesundheit, aber das Zeug ist der Hammer.
Damit kriegt man selbst 20 Jahre gelagerte Bauteile super verlötet...

Die Platine sollte man nach dem Löten aber dann gut reinigen, sonst ätzt 
es wahrscheinlich auf Dauer die Leiterbahnen weg ;)
Gast #1769051
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Solche Transis muß man wohl auch nicht mehr nehmen. Mir sind da nur 
DDR-Typen mit Eisendrähten bekannt, die wahrscheinlich mit Cadmium 
beschichtet waren. Das waren GE- oder einige SF..- Typen.
Aus alten Geräten habe ich da Beispiele, wo die Anschlüsse einfach 
durchgerostet waren.
Gast #1769127
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HCl habe ich ja noch nie gehört!
Auf diese Idee käme ich gar nicht.
Das reinigt doch sicher auch die Lunge von Teerbelägen bis in die 
hinterletzte Bronchie, schärft den Blick und sorgt für zweifelhafte 
Flecken auf der Hose, oder wie jetzt? :-)))

Wenn's besonders hartnäckig ist und schneller gehen soll, geht dann auch 
Königswasser? LOL

...sorry, aber es gibt einen Haufen gute Mittel, solche Probs in den 
Griff zu kriegen, und die wurden hier bereits auch schon genannt.

Evtl. könnte man der vollständigkeithalber noch Cola aufgrund ihrer 
Phosphorsäure als Antioxidationsmittel erwähnen - aber das braucht's 
ehrlich gesagt hierzu auch nicht mehr. Das ist Quatsch und gehört eher 
in den Bereich homöopathischer Esoterik - oder so ;-)

Wenn's ne Oxidschicht ist (wovon ich mal ausgehe): vorsichtig fein 
mechanisch abschschleifen
- z.B. mit feiner Stahlwolle (Topfreiniger), Sandpapier (FEINES!) oder 
Glasfaserstift und dann mit einem guten Lötzinn und Flussmittel 
(Kolophonium) arbeiten - dann sollte das gehen.

Ansonsten auch mal mit Brennspiritus oder Reinigungsbenzin probieren, 
falls es auch Lack- oder Klebstoffreste sein könnten.

Aber HCl.... da würde ich echt die Finger von lassen.
Viel zu gefährlich!
(Schutzbrille! Handschuhe!)

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