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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Batteriebetriebener Sender und Empfänger mit RFM12


Autor: ralph123 (Gast)
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Hallo,

ich habe mir mal zum Testen zwei gleiche Boards mit ATMega8 und RFM12 
aufgebaut. Das RFM12 hängt an einem Portpin und kann bei Bedarf 
abgeschalten werden. Die Funkstrecke funktioniert soweit.

Wie könnte man das Ganze möglichst stromsparend gestalten? Die beiden 
Boards sollten mit einer Batterie möglichst lange betrieben werden.

Den Empfänger-RFM12 ständig eingeschaltet zu lassen würde ja zuviel 
Strom brauchen.

Meine Idee wäre den Empfänger-RFM12 jede Sekunde für ein paar ms 
einzuschalten. Falls der Sender etwas zu Senden hat, sollte dieser 
zuerst einmal eine andauernde "Startnachricht" für > 1s senden. Somit 
wäre sicher gestellt, daß der Empfänger diese Startnachricht nicht 
verpasst. Wurde diese empfangen so sendet der Empfänger eine Bestätigung 
zurück und der Sender schickt dann die eigentlichen Daten...

Was meint ihr wäre das eine Möglichkeit?

Hättet ihr einen besseren Vorschlag?

Wie wird das bei batteriebetrieben Funkthermometern gemacht?

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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ich würde schätzen, dass die sich einmal synchronisieren, und dann in 
einem gewissen takt senden

man muss ja nur wissen wann der andere sendet

temperatursender müssen ja auch nicht minütlich senden, da reicht ne 
größere zeit eig, und die sende dauer ist enorm gering, weil da ja sogut 
wie keine Daten kommen

Autor: ralph123 (Gast)
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Das wäre schon mal eine Möglichkeit.

Wie würde es sich aber verhalten wenn der Sender auch mal zu einer 
beliebiegen Zeit z.B. eine Alarmmeldung senden müßte?

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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kleine abtastrate für sehr kurze zeit fahren, damit kannste dann 
immernoch stromsparen, wenn du nur 1µs pro s aufpasst- dann kommt der 
alarm 1s später- du musst die zeiten nur anpassen

frage ist wie der alarm aussieht- wenn es sehr wichtig ist, würde ich 
kabel nehmen, nicht dass nen einfacher störsender klappt

Autor: ralph123 (Gast)
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Mir gehts jetzt ersteinmal nur darum wie man soetwas lösen könnte. Also 
wäre die Überlegung von mir gar nicht so schlecht.

Dann werde ich es mal auf diese Weise versuchen und schauen wie der 
Stromverbrauch so ist.

Bin für weitere Vorschläge dankbar...

@ Marcus B. Danke

Autor: Timo S. (hoserunter)
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Nabend,
ich hänge mich da einfach mal rein.

Meine Ideee würde so aus sehen, das bei beiden eine Uhr läuft.
Jetzt sagt man beiden wie lang die Pause sein soll.
Wir sagen mal 5 Min.
Nach den 5 Min., gibt man beiden noch eine search Zeit von 1 Min. als 
Sicherheit fürs suchen und Senden.

Wenn die Daten fertig sind, würde ich noch die Uhrzeit abgleichen, damit 
keine zu starke Zeit differenz entsteht.

Jo, dann noch viel Spaß :-)

Gruß Timo

Autor: Fabian B. (fabs)
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So wie du es oben beschrieben hast, ist eine recht gängige Umsetzung. 
Einziger Nachteil ist, dass im worst-case eine Verzögerung von knapp 1s 
von Sendung bis Reaktion entstehen kann. Wenn das für die Anwendung ok 
ist -> gut. Wenn nicht, verringere das Intervall zwischen dem "Horchen".
Richtig Synchronisieren wäre auch eine Möglichkeit, aber da musst du 
dann nochmal nen Gedanken drauf verschwenden, dass die Geräte nicht 
zeitlich "auseinander driften" können.

Gruß
Fabian

Autor: ralph123 (Gast)
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@ Timo S.

Klappt aber nur bei planbaren Ereignissen wie z.B. Sensordaten (Temp.) 
die in einem bestimmten Intervall übermittelt werden können.
Bei unerwarteten Ereignissen wie z.B. Alarm, Schaltsignal etc. klappts 
so leider nicht...

Autor: ralph123 (Gast)
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@ Fabian B.: Mit einer Sekunde kann ich locker leben.

Wenn beide Seiten einen DCF77-Empfänger hätten, wäre die Sync kein 
Problem... aber extra einen zu spendieren wäre etwas daneben :-)

Autor: Peter Roth (gelb)
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Ich habe zum Beispiel ein Kamera-Modul mit AVR-Controller mit 4 
Mignon-Akkus in Betrieb, die Akkus halten etwa 5 Wochen, wenn etwa alle 
halbe Stunde für 1 Minute ein Bild übertragen wird.

Dabei geht das Gerät alle 5 Sekunden für 100ms auf Empfangsbetrieb. Wenn 
keiner etwas will, legt es sich wieder schlafen.

Wer etwas will, sendet für maximal 5 Sekunden in 90ms-Abständen eine 
Aufweck-Nachricht, bis zum Zustandekommen einer Verbindung.

Eine richtige Uhr ist nicht nötig. Die Verbindung kommt auch schnell 
genug zu Stande (wer wartet schon gerne länger als ein paar Sekunden auf 
eine Anzeige) und kann jederzeit (und nicht nur alle halbe Stunde) 
hergestellt werden. Das Timing kan man sicher noch besser ausreizen, 
wenn die 5 Wochen Akkulaufzeit nicht reichen.

Grüße, Peter

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