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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Zylindermagnet ansteuen


Autor: tabus (Gast)
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Hallo Zusammen,

ich habe fünf Zylindermagnete vom Typ ITS-LZ 1949 (12V, drückend) und 
eine 12V DC Spannungsversorgung (max. 2A). Die Magnete sollen jeweils 
abwechselnd oder teilweise auch zusammen für einige Sekunden drücken. 
Ich habe mir nun gedacht, dass ich per uC einfach Transistoren steuere, 
die dann die Magnete speisen... Geht das wirklich so einfach oder muss 
ich da noch was anderes berücksichtigen?

Gruss

Autor: ich_eben (Gast)
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Freilaufdioden ;-)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> ich habe fünf Zylindermagnete vom Typ ITS-LZ 1949
> ... auch zusammen für einige Sekunden drücken.
Einer hat eine Leistungsaufnahme von 7W, das könnte ein Problem sein:
Versorgung: 12V * 2A = 24W
Last maximal: 7W * 5 = 35W

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  tabus (Gast)

>Ich habe mir nun gedacht, dass ich per uC einfach Transistoren steuere,

bei 2A heute sinnvollerweise eher mit MOSFETs.

>die dann die Magnete speisen... Geht das wirklich so einfach

Eigentlich schon.

Siehe Relais mit Logik ansteuern.

MFG
Falk

Autor: tabus (Gast)
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Vielen Dank für die nützlichen Antworten! Wenn ich mich nun für die 
MOSFET Schaltung entscheide, woher weiss ich welcher MOSFET genügt? So 
fern ich mir das richtig überlege braucht der Magnet im geladenen 
Zustand 7W/12V=0.58A. Reicht es nun wenn ich einen MOSFET suche, der 
0.58A schalten kann (z.B der BS170) oder braucht der Magnet beim 
Ladevorgang mehr Strom?

Und wie sieht es bei der Freilaufdiode aus? Ist es korrekt wenn ich eine 
Diode nehme die eine möglichst hohe Sperrspannung hat damit der Magnet 
sehr schnell entladen wird? (also z.B 24V Sperrspannung damit der Magnet 
doppelt so schnell entladen wird...)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Nimm als Freilaufdiode ein 1N4001, die kann das locker...
http://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit...

> Reicht es nun wenn ich einen MOSFET suche, der 0.58A schalten kann
> (z.B der BS170) oder braucht der Magnet beim Ladevorgang mehr Strom?
Der BS170 kann nur 500mA...  :-/
Machs wie der Brückenbauer und designe erst mal genügend Reserve hinein. 
Insbesondere wenns nicht mehr kostet.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Standardba...
http://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-%C3...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  tabus (Gast)

>MOSFET Schaltung entscheide, woher weiss ich welcher MOSFET genügt?

Indem man das Datenbaltt liest und eine vernünftige Reserve einplant.

>fern ich mir das richtig überlege braucht der Magnet im geladenen
>Zustand 7W/12V=0.58A. Reicht es nun wenn ich einen MOSFET suche, der
>0.58A schalten kann

Das wäre grenzwertig. 1A sollt er mindestens können, aber da muss man 
hier und heute nicht knauserig sein. Ein2 oder gar 5A Typ kosten 
praktisch nicht mehr und sind deutlich niederohmiger und erzeugen somit 
weniger Verlustwärme.

> (z.B der BS170)

Zu klein. Siehe Datenblatt.

> oder braucht der Magnet beim Ladevorgang mehr Strom?

Grundlagen der E-Technik? Einschaltvorgang am RL-Glied?

>Und wie sieht es bei der Freilaufdiode aus? Ist es korrekt wenn ich eine
>Diode nehme die eine möglichst hohe Sperrspannung hat damit der Magnet
>sehr schnell entladen wird?

Nein. Ließ den Artikel. Dazu braucht man eine zusätzliche Z-Diode.

Mfg
Falk

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