Netzteil für hohe Ströme im mV Bereich

OP #1791187
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Hallo,

ich arbeite gerade an einer Lösung zur elektrischen Risslängenmessung in 
Metallen (Potential drop Methode).

Das Ganze funktioniert folgendermaßen:
Jeder metallische Werkstoff hat einen bestimmten Widerstand, der sich 
mit dem leitenden Querschnitt und der Leitungslänge ändert. Wenn man nun 
an ein intaktes Bauteil einen konstanten Strom anlegt, so fällt dort 
eine Spannung ab. Wenn ein Riß vorhanden ist und dieser länger wird, 
dann verkleinert sich der leitende Querschnitt und der Winderstand 
(ebenso Spannungsabfall) vergrößert sich. Aus der Spannung lässt sich 
auf die Risslänge schließen.

Ich habe ein solchen System mit Konstantstromquelle und Messverstärkern, 
das auch funktioniert. Nun habe ich das Problem, dass die vorhandene, 
einstellbare Konstanstromquelle max. 100A liefert und ich für meinen 
Anwendungsfall um die 10A oder weniger Strom benötige um die Erwärmung 
des Bauteils klein zu halten. Ich befürchte, dass der Strom der KSQ bei 
10% ihrer Leistung nicht präzise genung gehalten wird. Umso konstanter 
der Stom ist umso besser.
Jetzt habe ich die Idee, eine gutes Labornetzteil als KSQ zu benutzen. 
Da der Widerstand des Bauteils 20,5µOhm beträgt, sind die Spannungen 
entsprechend klein (Widerstand mit einem 30.000€ 4-leiter Messgerät 
ermittelt).
Ich dachte an z.B. an das hier
GW INSTEK GPD-3303 (link mag nicht...)
beide Ausgänge parallel ergäben 6A

Wie verhält sich so ein Gerät, bei extrem kleinen Spannungen? Weiß 
jemand wo man passendere Netzteile herbekommt?

Grüße
Gast #1791222
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> Ich befürchte, dass der Strom der KSQ bei
> 10% ihrer Leistung nicht präzise genung gehalten wird

Ja dann MISS ihn doch einfach, mit derselben Genuigkeit mit der du auch 
den Spannungsabfall misst.

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