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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mosfet gesucht


Autor: Sepp (Gast)
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Ich suche einen Mosfet der bei Reichelt erhältlich ist, mit folgenden
Eigenschaften:

N-Kanal
nicht LL (soll bis 3V gate-source komplett sperren)
Innenwiderstand so um die 10mOhm
Spannungsfestigkeit min. 30V
min. 70 W Leistung, TO-220 Gehäuse

Autor: sparky (Gast)
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Transistor Vergleichsliste zu Rate ziehen. Falls Du keine hast, versuchs
mal in der Stadtbücherei. Die haben meist welche. Falls Du studieren
solltes -> Uni-Bib

Autor: Sepp (Gast)
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Bringt mir nix, ich will bei Reichelt bestellen, und in den Büchern in
meiner Uni-Bib steht nicht dabei obs die bei Reichelt gibt oder nicht
;) Und ich hab auch keinen Bock, für alle Reichelt-Mosfets die
Datenblätter runterzuladen!

Autor: crazy horse (Gast)
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ja, solls denn jemand anderes für dich machen??
geh auf www.irf.com, such dir dort technisch passende Typen raus und
schau dann, obs die bei Reichelt gibt. Von International Rectifier
haben sie jedenfalls ne ganze Menge da.

Autor: Sepp (Gast)
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"ja, solls denn jemand anderes für dich machen??"

Nein, aber eventuell gibts in diesem Forum Leute die es zufällig eben
wissen, weil sie das Ding z.B. selbst mal bei Reichelt gekauft haben.

Autor: Steffen (Gast)
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Schau dir mal den IRF1405 an. Der sollte deinen Bedürfnissen
entsprechen.

Autor: Robert (Gast)
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IRFP044 würde bis auf's Gehäuse passen. Soll der als Schalter oder eher
im linearen Bereich arbeiten? 70W für TO220 ist schon etwas gewagt...

Autor: Alexander (Gast)
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BUZ10 / 11 könnte gehen. Weiß nur nicht ob der komplett sperrt und ist
langsam.

Autor: Sepp (Gast)
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Ist für einen 50Khz Schaltregler. Der IRF1405 sieht recht gut aus, danke
für den Tip!

Autor: Alexander (Gast)
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Ach so, für nen Schaltregler hab' ich den BUZ72A, der ist schnell und
hat eine geringe Gatekapazität.

Autor: Alexander (Gast)
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Ähm, ich seh' grad, daß der obige MOS eine irre hohe Gatekapazität hat.
Kannst mal ausrechnen, was bei 50kHz und x Volt Gatespannung (ca.
10-12?) an Strom rauskommt. Also ein separater Treiber wäre nicht
schlecht.

Autor: Sepp (Gast)
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Also bei mir kommt selbst mit der hohen Kapazität ein winziger Strom
raus,aber vielleicht vertu ich mich auch:

I=Q/T=U*C/t=5480*(10^-11)*5*(10^4) = 5480*5*(10^-7) = 2.7400 mA

Dabei geh ich aber davon aus, das Gate in einer 50000stel Sekunde zu
entladen, aber das reicht doch für ein PWM-Signal gar nicht, oder? Um
den duty cycle entsprechend klein einstellen zu können brauch ich ja
innerhalb dieser Zeit nochmal eine entsprechende Auflösung.

verwirrt sei

Autor: Sepp (Gast)
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Aha hab was gefunden:

"Der Rechteck sollte max. 1% der durch die Taktfrequenz gegebenen Zeit
verschliffen sein"

Also bleiben zum Entladen des gate nur 1/(100*50000) Sekunden Zeit,
damit wäre der Strom

I=C*U/t = 5480*(10^-11)  5  (10^6) = 27400 * (10^-5) = 274 mA

das bräuchte natürlich schon ne Treiberstufe, denn mit dem Controller
kann ich max. 30mA treiben.

Beim BUZ72A wären das dagegen

I=C*U/t = 500*(10^-11)  5  (10^6) = 2500 * (10^-5) = 25 mA

Sieht schon besser aus :)

Autor: Alexander (Gast)
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Ok, ich habe da 100kHz angenommen - das mit den 1% wußte ich übrigens
noch garnet. Und es sind ja 3 Kapazitäten aufgeführt, die Gate und noch
2. Die 2. (ich glaube die zwischen Gate und Ground) kommt noch dazu (ist
aber eh viel kleiner).
Dann habe ich noch 12 oder gar 15V angenommen und war mit etwas
Sicherheit bei ca. 0,5A. Aber mein PWM Controller, der MC44603 kann
750mA. Welchen benutzt Du eigentlich?
Und wo wir schon dabei sind: kommt der MOS "oben" oder "unten" hin?

Autor: Sepp (Gast)
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Ich steuer das Ding per uC. Ansteuern muss ich sowohl einen P-Fet als
auch einen N-Fet weil das Schaltnetzteil zwei symmetrische Spannungen
erzeugen soll (+/-25V). Ich seh schon, das gibt so nix. Ich hatte vor
den P-fet mit einem OPV anzusteuern, hab mir die Dinger extra schon
besorgt (OPA551, die vertragen bis +/-60V und liefern 200mA). Hätte ich
besser vorher mal nachgerechnet :(
Denn das Teil hat eine slew rate von 15V/us. Wenn ich aber von 50Khz
ausgehe und die 1% einberechne, dann muss der OPV die Spannung
innerhalb von 1/5000000 Sekunde von 0 auf 25V ziehen. Das wären 25V in
0.2usec, also eine Slew rate von 125V/us. Is ja kein Problem, so Dinger
gibts ja; fragt sich nur ob auch für 50V peak-to-peak und mit
ausreichend Ausgangsleistung.

Muss ich mir wohl selber was aus Transistoren zusammenfrickeln, nur
leider hab ich wenig Ahnung davon! Den Pfet im -25V Ast muss ich mit
einer Gate-Spannung ansteuern, die zwischen -25V und ca. -15V wechselt.
Ich muss also das TTL-Signal vom PWM-Controller umwandeln in ein Signal
zwischen -25...-15V. Irgendeine Idee? :)

Autor: Sepp (Gast)
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Autor: Alexander (Gast)
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Also der MC... kann 300V/µs
Ich sehe gerade, daß Du 1.2 mH als Spule hast. Viel zu groß, dann
dauert die Ausregelzeit ewig. Es sei Denn es liegt immer der gleiche
Lastfall vor... Ich hab' im Moment 2 Bücher da, da steht was zur
Dimensionierung der Ein- und Ausgangskondensatoren und zur Spule. Die
Formeln kann ich mal raussuchen.
Bei meinen Leistungsdaten von max. 30V (Notfall, hab' nur 24V AC, also
34V DC Eingang) und ca. 5 A nehme ich einen Cein von 17600µF, einen Caus
von 8800µF und eine Spule von 100-150µH. Wobei der Ausgangskondensator
zugegebenermaßen auch recht groß ist. Bei niedriger Last dauert das
Ausregeln auch lange, also hab' ich vom Ausgang parallel zur Last noch
470Ohm eingeplant.
Aber wie sieht's statt mit den OPs mit einem normalen MOS Treiber aus?
Die müßten das doch schaffen. Vielleicht suchst Du mal auf ein paar
Herstellerseiten nach den Application Notes? www.onsemi.com ist z.B.
das ehemalige Motorola.

Autor: Sepp (Gast)
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Ja die Spule ist noch zu groß; ich werd' mir selber einen Ferritkern
mit ca. 50Wicklungen aus 2mm Draht herstellen, das reicht in jedem Fall
(25 müsstens auch schon tun). Wie hast Du die Spannungsfestigkeit der
Kondensatoren gewählt? Ich benutz den Schaltregler auch nicht zur
Ausreglung sondern nur um die Spannung grob einzustellen (sie liegt
immer 5V über der gewünschten); danach kommt noch eine Stabilisierung
mit Längstransistor. Nicht professionell, ich weiß, aber so müsste es
auch gehen.

Mosfet-Treiber hab ich mir auch schon angeschaut, aber noch keinen
gefunden der einen Pfet ansteuert der eine negative Spannung schaltet.

Autor: Alexander (Gast)
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Spannungsfestigkeit liegt bei 50V. Ich hab' mir eine Tabelle gemacht
und berechnet, welcher Elko am billigsten bei gewünschter Stabilität
und Spannung ist. 50V sind bei 34V ok. Dabei berechnet die Tabelle
gleich die Platinenfläche mit.
Und ich bin bei den 105°C 2200µF mit 50V hängen geblieben - außerdem
nehme ich schön viele - der Widerstand der Elkos wird dann kleiner.
Das mit dem Längsregler nachregeln ist übrigens gut - dann haste eine
saubere Spannung und trotzdem nicht alles an Leistung schon verbraten.

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