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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit ADC78H90 von National


Autor: DerMax (Gast)
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Hallo,
ich schlage mich jetzt seit 2 Tagen ohne großen Erfolg mit diesem
AD-Wandler rum (Datenblatt siehe Anhang).
Der ADC wird über SPI angesprochen, daher habe ich zunächst mit der
Hardware SPI Schnittstelle meines Mega128 gearbeitet,die Versorgung
erfolgte mit 3,3 für die Logik und 5V für den Analog-Teil. Die
Ergebnisse die ich damit erhalten habe waren dabei recht merkwürdig. Es
waren oft 2er Potenzen wie z.B. 256, 1024 oder 512 und hingen fast
überhaupt nicht von der Eingangsspannung ab, lediglich wenn ich den
Eingang mit AVDD verbunden habe wurden oft (nicht immer!) Werte um die
4090 gemessen. Bei manchen Spannungen war das Ergebnis willkürlich bei
anderen immer der gleiche Wert.
Als erstes habe ich dann die analoge und die digitale Versorgung
aneinander gebunden, das brachte aber keine Veränderung.
Der ADC wird nur mit dem Takt der seriellen Schnittstelle getaktet. Für
eine vollständige Conversion muss man 2 byte an den Wandler schicken.
Bei Verwendung der Hardware Schnittstelle entsteht zwischen den beiden
Bytes eine verhältnismäßig lange Pause, möglicherweise benötigt der ADC
aber einen konstanten Takt (im Datenblatt hab ich nichts dazu
gefunden).
Jetzt benutze ich nicht mehr das Hardware SPI sondern mache das ganze
in Software und die Ergebnisse sind tatsächlich zumindest etwas besser
geworden. Kann das sein? Damit würde er doch für jede normale SPI
Schnittstelle unbrauchbar werden.
Die reine Geschwindigkeit des Taktes sollte es nicht sein der Wandler
is bis 8MHz bzw. 500kSPS spezifiziert.

Hat noch jemand Ideen oder Erfahrungen zu diesem ADC?

Autor: Holger Stahl (Gast)
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Hallo Max,

gut vier Jahre später haben wir ein ähnliches Problem, das wir schon 
seit mehr als zwei Tagen zu lösen versuchen. Die 8 Eingänge des 
Multiplexers scheinen sich gegenseitig (analog) so stark zu 
beeinflussen, dass es nicht möglich ist, getrennte Spannungen 
auszulesen. Es ist schon fast geisterhaft...

Falls sich Dein Problem inzwischen gelöst haben sollte, würden wir uns 
sehr über einen Tipp freuen.

Danke,
  Holger Stahl, Hochschule Rosenheim

Autor: Holger Stahl (Gast)
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... Problem ist geklärt: Um wirklich 0V an den Eingängen des ADCs zu 
messen,  darf man Sie natürlich nicht offen lassen!!! Ansonsten liest 
man von dem offenen Eingang eine Spannung, die stark von der zuvor 
gemessenen beinflusst wird...

H. Stahl

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