mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Impedanz Induktivität - Tiefsetzsteller


Autor: Sibel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, kurze Frage von mir. ich bin etwas verwirrt.
Ich hab einen Tiefsetzsteller, jetzt gilt es die Verluste über der 
speicherdrossel zu berechnen.

Frage: sehe ich die eine getaktete gleichspannung über der spule als 
wechselspannung an und rechne somit Z = Wurzel aus R² + jwl² ? wobei 
omega = 2  pi  taktfrequenz ist ?

Gruß

Sibel

Autor: Sibel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wenn ich mal ein paar zahlenspiele anstelle, merke ich schnell das das 
nicht sein kann (getaktete gleichspannung als wechselspannung mit jwl zu 
rechnen) da bei frequenzen im hohen kilohertz bereich bei einer drossel 
um die 20-80µH schon gigantische verluste von mehreren hundert ohm 
hätten. Da würde es ja nur sinn machen die schaltfrequenz allgemein zu 
verringern, was ja eben NICHT der fall ist.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Impedanz ist was fuer sinusfoermige Anregung. Bei Schaltreglern muss 
man mit der Differentialgleichung kommen.

Autor: Sibel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
bahh... aber heute mal nicht! trotzdem danke!

Autor: Helmut S. (helmuts)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da gibt es einaml die ohmschen Verluste (Drahtwierstand+Skineffekt) und 
zum zweiten die magnetischen Kernverluste.

Die magnetischen Verluste steigen mit Frequenz und Spitzenstrom. Werte 
dazu kannst du höchstens in Datenblättern finden. Mit selber rechnen 
geht da eigentlich fast gar nichts es sei denn du findest Kurven in 
Datenblättern der Kernmaterialien.

Autor: BMK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht hilft dir das weiter:
http://www.cwsbytemark.com/CatalogSheets/MPP%20PDF...

Interessant ist auch das obere Bild; hier kann man schön sehen,
dass Ferrit mit Luftspalt schlagartig in die Sättigung gerät,
währenddessen Ringkerne mit verteiltem Luftspalt einen relativ
weichen Übergang in die Sättigung haben.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> gigantische verluste von mehreren hundert ohm hätten.

Eben.

Falsche Formel.

Du rechnest den komplexen Widerstand aus,
der aber nicht zu realen ohm'schen Verlusten führt,
sondern zu Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung,
also Blindstrom.

Die richtige Formel besteht aus:
ohm'schen Verlusten am Drahtwiderstand,
also in der Art: Mittlere Strom 2A bei 0.2 Ohm Drahtwiderstand
und
Ummagnetisierungsverlusten (also Frequenz * Verlust pro 
Ummagnetisierung, wobei letztere vom Magnetisierungshub abhängt)
die sich am leichtesten aus einem Diagramm des Kernmaterials ermitteln 
lassen, weil massiv von Magnetisierungsstärke (und Form des Kerns) 
abhängig.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.