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Forum: HF, Funk und Felder AM Radio Eigenbau


Autor: Topper (Gast)
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Moin,

ich habe mir in den letzten tagen ein
kleines Radio zusammengelötet. Der Empfang
von "Stimme Rußlands 690khz und "Deutschlandfunk"
756khz funktioniert. Um eine bessere Selektion
der Sender zu bekommen habe ich nun eine Mischer
(mit Transistor aufgebaut) dahinter gehängt.

Nun das Problem. Nach dem Mischen habe ich
ein mehr oder weniger starkes Piepen im Hintergrund.
Die Sender kommen klar durch nur ist es auf dauer
unerträglich.
Die ZF liegt bei 159khz. Hatte keine anderen Bauteile
für eine Hohe ZF. Die Transistoren die ich habe kommen
bei 10 Mhz nicht mehr mit.
Sind das Auswirkungen von Spiegelfrequenzen ?? Eine
Vorselektion ist natürlich drin.

Ich vermute eher das der Oszillator leicht jittert und somit
an der Flanke des Bandpass (159khz) eine zusätzliche Modulation
der Trägeramplitude bei 159khz verursacht.

Hat da jemand Erfahrungen und kann mir auf die Sprünge
helfen?

Autor: olaf (Gast)
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zeig doch mal die schaltung von deinem mischer. würde mich sehr 
interessieren!

Autor: Topper (Gast)
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jo kleinen moment muss erstmal das LTSpice bild aufräumen ;)

Autor: Topper (Gast)
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So da ist er.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Ist das Pfeifen denn in der Tonhöhe konstant oder ändert sie sich mit 
der Abstimmung?

Wenn Letzteres, dann könnte es eine Überlagerung auf der ZF-Ebene mit 
dem Deutschlandfunk auf LW (153 kHz) sein, vor allem, wenn Du im 
Südwesten wohnst (der Sender steht im Odenwald).

Autor: Topper (Gast)
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Das Pfeifen ändert die Tonhöhe. Wenn ich die Oszillatorfrequenz
leicht verändere kann ich die Tonhöhe bestimmen.
Ich habe halt vermutet das die Frequenzen durch den Vorverstärker
ausreichend unterdrückt werden, da ich Tagsüber die beiden Sender ohne 
Mischer mit dem selektiven Vorverstärker klar einstellen konnte.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Von Vorselektion sehe ich in der Schaltung nichts.  Der 
Eingangstransistor dürfte die 153 kHz sogar noch verstärken.  Geh mal 
mit Deiner ZF nach unterhalb von 150 kHz (zzgl. Bandbreite).

Autor: Topper (Gast)
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Ist auch nur der Mischer. Davor befindet sich noch ein Verstärker mit
variabler Induktivität und Kondensator am Kollektor des npns.

Ich werde mal nen Reihenswingkreis vor den Vorverstärker paken. Mit
fr = 159khz.

Sonst muss ich zu viel umlöten.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Was spricht dagegen, zu C2 um die 100 pF parallel zu löten?  Damit 
wüsstest Du sicher, ob es ZF-Einstrahlung ist.  (Die kann auch z.B. 
direkt induktiv in die Spule des ZF-Filters passieren.)

Autor: Topper (Gast)
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Also das mit der Schwingkreis bringt keine Besserung.
Ja hast recht ist kein großes Ding. Hab leider nur 330p.
Das ergibt 138khz ZF. Werd das mal kurz probieren.

Autor: Topper (Gast)
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Mist leider keinen Erfolg gehabt.
Das Pfeifen ist immer noch da.

Es tritt auch nur auf wenn ich einen
Sender einstelle. Treffe ich die Frequenz
nicht ist nur sehr leises Rauschen zu
hören.

Tja was tun ;)

Autor: Martin (Gast)
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Kannst du die Mischer.asc Datei posten?

Autor: Topper (Gast)
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Hier nochmal ne Probe. Falls das überhaupt klappt .wavs zu posten.

Autor: Michael (Gast)
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Da du keinen Synchrondetektor hast sondern mit einem lokalen Oszillator 
mischst wirst du den Träger des AM-Senders hören.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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@Michael

Ein Synchrondetektor wäre bei dieser Schaltung Overkill. AM wird mit 
einer einfachen Schottkydiode (Germanium geht auch) demoduliert. Es wird 
im Prinzip der Träger des empfangenen Senders mit den Seitenbändern 
gemischt. Dabei wird die NF zurückgewonnen.

Autor: Topper (Gast)
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Ich lese mich gerade in die Thematik ein.
Allerdings bin ich der Meinung das man einen
Phasengleichen Lokaloszillator nur braucht wenn
man auf ZF = 0 mischt. Das will ich ja nicht.
Ich will nur eine bessere Selekton der Sender
erreichen. Gerade gegen abend hört man alle Sender
gleichzeitig.
Die ZF bei 159 Khz ist da bestimmt nicht die beste
wahl. Kann man ja immer noch verbessern.

Autor: Topper (Gast)
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Phasengleichen Lokaloszillator bei ZF > 0 macht glaube ich auch keinen
Sinn

Autor: tsaG (Gast)
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Vielleicht hilft dir diese Literatur weiter:

http://public.rz.fh-wolfenbuettel.de/~buchwald/vl/...
http://public.rz.fh-wolfenbuettel.de/~buchwald/vl/...
http://public.rz.fh-wolfenbuettel.de/~buchwald/vl/...
http://public.rz.fh-wolfenbuettel.de/~buchwald/vl/...
http://public.rz.fh-wolfenbuettel.de/~buchwald/vl/...

Da sind die Grundlagen ESB, ZSB De- Modulation sehr schön erklärt, wann 
ein Hüllkurvendetektor eingesetzt werden kann, wann ein 
Synchrondemodulator und was der I/Q-Demodulator macht. Sicherlich wirst 
du darin deine Antworten finden.

Autor: Michael_ (Gast)
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Warum nimmst du einen 160V Treiber-Transi?
Er macht zwar auch 100MHz, hat aber große Kapazitäten.
Nimm doch einfach mal einen stinknormalen HF-Transi. Ich käme gar nicht 
auf eine andere Wahl.
>Die ZF liegt bei 159khz. Hatte keine anderen Bauteile
>für eine Hohe ZF. Die Transistoren die ich habe kommen
>bei 10 Mhz nicht mehr mit.
Hast du da den Großvater beerbt? Die müssen ja von 1965 sein!

Autor: Topper (Gast)
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So ich hab den Mischer noch mal geändert und siehe da
es funktioniert. Die Version findet man auch
oft im Netz. Der Mischer hat in der alten Version
sehr schnell übersteuert und hat so viele Oberwellen
produziert (Piepen).

Hier noch mal ne Aufnahme und die LTSpice .asc vom
Mischer.

mfg

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