Wenn der Monitor die Betriebsart "Sync-on-Green" unterstützt, dann ja
- Du brauchst dann nur einen entsprechenden Steckeradapter.
"Sync-on-Green" bedeutet, daß die Synchronimpule mit der grünen
Farbinformation mitübertragen werden - so wie bei FBAS ("composite
video") auch.
Unterstützt der Monitor dies nicht, musst Du Dir irgendwie eine
Synchronpulsabtrennstufe bauen, die die Synchronimpulse regeneriert.
Eventuell lässt sich die mit einem LM1881 realisieren - Du müsstest in
dessen Datenblatt nachlesen, welches Videotiming das Teil unterstützt.
Desweiteren solltest Du überprüfen, ob das von der Workstation erzeugte
Videotiming vom Monitor überhaupt verarbeitet werden kann.
Die Zeilen- oder auch Horizontalfrequenz ist hier das kritische.
Ein echter VGA-Monitor ist ein Festfrequenzmonitor mit etwa 30 kHz
Zeilenfrequenz - ich nehme aber an, daß Du einen moderneren
"Multisync"-Monitor hast.
Diese verarbeiten in der Regel Horziontalfrequenzen ab 30 kHz; die
Obergrenze variiert. Bei üblichen 17"-Monitoren liegt sie etwas über
80 kHz und kann in Extremfällen auch bis über 100 kHz gehen.
Analog angesteuerte TFT-Displays sind hier deutlich eingeschränkter -
auch sollten diese nur mit ihrer "nativen" Auflösung betrieben werden
(15"-Displays mit 1024x768, 16-19"-Displays mit 1280x1024).
Die Bildwechsel- oder auch Vertikalfrequenz ist wesentlich unkritischer
- sie ist durch die Kombination aus Zeilenfrequenz und Bildauflösung
eh' vorgegeben und kann daher nicht unabhängig von beiden anderen
Größen verändert werden. Übliche Monitore verkraften Vertikalfrequenzen
von 50 bis über 100 Hz - auch das ist bei TFT-Displays anders.
Wie auch immer, viel Glück.