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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltnetzteil: Sperrwandler


Autor: Manuel M. (destrono)
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Hallo,
ich habe mir vor mir eine Thyristor Zündanlage zu bauen. Dafür brauche 
ich erst mal eine Spannung von 300- 500 Volt, die über einen Thyristor 
in die Primärseite der Zündspule geschaltet werden.
Diese Spannung will ich über einen Sperrwandler erzeugen.
Ich habe jetzt eine einfache Versuchsanordnung aufgebaut, mit der ich 
die 500 Volt erzeugen will. Die meisten der verwendeten Bauteile habe 
ich aus einem alten Pc Netzteil ausgeschlachtet. So auch den Trafo.
Aufgebaut habe ich das folgendermaßen:
Ein Atmega 16 erzeugt ein variables (Fast)PWM Signal (Frequenz: ca. 
30kHz), das einen Transistor(Bcp68) schaltet, der wiederum die 
Gatespannung eines Mosfets(Apm3055L), die ich über einen 
Pullupwiderstand auf +12 Volt lege, auf Masse zieht. Getestet habe ich 
diese Anordnung mit einer Glühlampe, die sich auch wunderbar dimmen ließ 
(Oszilloskop ist leider nicht vorhanden)
Mit dem Mosfet schalte ich den Primärspulenstrom des Trafos. Auf der 
Sekundärseite des Trafos habe ich nach dem Prinzip des Schaltreglers 
eine Diode (FR203) und einen Kondensator angeschlossen.
So, nun zu den Versuchsergebnissen:
Mit dem Trafo, von dem ich im Anhang ein Bild beigefügt habe, konnte ich 
120 Volt erzeugen, wenn die Diode auf der Sekundärseite so gerichtet 
war, dass sie nur den Ausschaltstrom durchließ. Habe ich die den 
Stromfluss auf der Primärseite umgedreht (wodurch die Diode nur den 
Einschaltstrom durchließ) habe ich immer noch ganze 90 Volt bekommen. 
Was ich noch erstaunlicher finde ist, dass diese Spannung (egal, ob von 
Ein- oder Ausschaltstrom erzeugt wird) völlig unabhängig von den Ein- 
und Ausschaltzeiten der PWM war.
Kann ich aus diesen Versuchsergebnissen darauf schließen, dass ich 
keinen Speichertransformator (mit Luftspalt) vorliegen habe, sondern 
einen normalen Trafo (ohne Luftspalt), bei dem schon bei geringen 
Änderungen des magnetischen Feldes die magnetische Flussdichte seinen 
Sättigungswert erreicht ?
Wenn ja, funktioniert das Pc Netzteil dann nach dem Prinzip des 
Gegentaktwandlers?
Dann habe ich noch zwei Drosseln aus dem Netzteil nach dem Prinzip des 
Inverswandlers getestet. Auch hier konnte ich genau das gleiche 
Beobachten, wie beim Trafo auch.
Da in dem Schaltnetzteil, aus dem ich den Trafo ausgeschlachtet habe, 
noch mehr von diesen Trafos verbaut waren, habe ich bei einem den 
Ferritkern zerstört und vom Spulenträger entfernt (ich habe also im 
Prinzip nur noch zwei Spulen ohne Kern). Auch diese Spulen habe ich mit 
der PWM getestet und wieder musste ich feststellen, dass ich, sobald die 
PWM die kleinstmögliche Einschaltzeit erreicht, eine konstante Spannung 
bekomme, die sich durch ein erhöhen der Einschaltzeit nicht mehr 
verändert.

Sind diese Versuchsergebnisse normal?

MfG
Destrono

Autor: avion23 (Gast)
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