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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie USB Drucker an Microcontroller?


Autor: juppo (Gast)
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Hallo an alle

Wie kann man USB Drucker an Microcontrollersysteme anschließen
und Programmieren??

Man bekommt für wenig Geld schöne USB Drucker ,nur wie kann man Sie
ansteuern?
Gibt es "Mithöhrer" für USB oder Projekte die sich schon mal
damit beschäftigt haben.

Gruss und Frohe Weihnachten
Juppo

Autor: Weihnachtsmann (Gast)
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Hallo

USB-Geräte kommunizieren beim PC über einen Treiber.
Alleine ein Treiber zu schreiben wäre schon genug schwierig.
Bestimmte Parameter im Druckerchip mussen bekannt sein sonst geht
nichts und das geben die Hersteller nicht Preis.

Ich gebe dir eigentlich Null Chance mit einem Microcontroller einen
Drucker zu steuern. Selbst wenn du das Wissen hättes hätten die meisten
Microcontroller sogar zu wenig Speicher.

Ich glaube nicht dass du jemand finden wirst der so was schon umgesetz
hatö.


Gruss

Bald kommt der Weihnachtsmann

Autor: Matthias H. (Gast)
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hol dir lieber einen billigen Drucker, der Ascii versteht. Zum Beispiel
auf dem Flohmarkt.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Hier kommen zwei Probleme zusammen:

1.) Damit ein µC mit einem USB-Drucker kommunizieren kann, muss der µC
ein USB-Host sein, sich also auf der USB-Schnittstelle so verhalten wie
ein PC. Das erfordert einerseits einen ziemlich heftigen Aufwand auf der
Softwareseite, da ein USB-Host-Stack ziemlich viel Aufriss darstellt.
Mit USB-OTG ist das zwar etwas einfacher geworden, aber immer noch
nicht trivial. Andererseits ist auch entsprechende Hardware
erforderlich, nämlich ein USB-Host-Controller. Sowas gibt's
beispielsweise von Philips.

2.) Die meisten Drucker bedürfen auch noch einer speziellen
Druckersteuersprache, damit die überhaupt dazu gebracht werden können,
irgendwas zu drucken. Die dafür erforderlichen Informationen sind bei
einfacheren Druckern nicht zugänglich; das ist bei GDI-Laserdruckern
ebenso wie bei üblichen Tintenstrahldruckern.
Erst Drucker, die eine standardisierte Ansteuerung verwenden, sind da
etwas zugänglicher. Dazu gehören Postscript-Drucker und PCL-Drucker. In
die letztere Kategorie fallen mit sehr alten HP DeskJet-Druckern auch
Tintenstrahldrucker.


Dieser zweite Punkt trifft natürlich auch für Drucker zu, die über eine
klassische Parallelschnittstelle angesprochen werden. Für viele ältere
Tintenstrahldrucker haben findige Leute die Ansteuerung ausgeforscht
und Druckertreiber für Ghostscript geschrieben - daran könnte man sich,
wenn's einem wirklich drauf ankommt, ja orientieren.

Prinzipiell ist auch das erste Problem lösbar, da es
USB-Netzwerkdruckserver gibt. Allerdings ist die darin verbaute
Hardware ziemlich aufwendig und mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit
mit einem Prozessor aus einer anderen Leistungsklasse als
beispielsweise einem MCS51 aufgebaut.

Autor: Jim (Gast)
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Die Aussagen bzgl. der Treiber insbesondere von Rufus sind so nicht
richtig.

Schau einfach mal bei Linux nach, insbesondere die sehr weit
verbreiteten HP-Drucker werden sehr gut mit Informationen seitens des
Herstellers unterstützt, so dass eine Treiberentwicklung kein Problem
sein sollte.

Hier ein Link:

http://www.linuxprinting.org/vendors.html

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Inwiefern widerspricht das meiner Aussage?

Autor: Johannes (Gast)
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Wenn ich das richtig gelesen habe, meint er damit Deine Aussage, daß die
Informationen schwer zugänglich sind.
Das ist in der Tat nicht mehr so, jedenfalls bei vernünftigen
Herstellern ;)

Autor: Thorsten (Gast)
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Dann hat sich wohl enorm was geändert. Hab vor zwei Jahren mal versucht,
ne ausführliche Dokumentation der HP PCL Druckersprache zu bekommen. Hab
die damals nur auf irgendeiner dubiosen Seite als Scan gefunden.

Prima, weiter so!

Autor: thkais (Gast)
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Es gibt eine sehr einfache, wenn auch aufwendige Möglichkeit, den
Druckertreiber "auszuforschen". Man nimmt den originalen
Druckertreiber und druckt verschiedene Referenzbilder einfach in eine
Datei - in dieser Datei finden sich dann die Daten, die normalerweise
der Drucker bekommt.
Bei den ersten Laserdruckern der 4-er Reihe von HP war im Handbuch auch
noch HPGL-2 beschrieben. Offensichtlich ist es aber so, daß viele
Anwender sich überhaupt nicht mehr um das "wie und warum" kümmern,
sondern einfach nur noch einen Knopf drücken.
Bleibt immer noch das Problem des USB-Hosts, und diese Frage wurde
bislang eigentlich ähnlich beantwortet, wie Fragen nach dem Anschließen
eines Notebokk-Displays....

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