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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LCD-Hintergrundbeleuchtung per µC ansteuern


Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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Hallo zusammen,

also ich weiss dass dieses Thema bereits mehrfach diskutiert wurde,
aber leider bin ich trotz der Suche nicht auf des Rätsels Lösung
gestossen... :(

Ich möchte die Hintergrundbeleuchtung meines LCDs per Mikrocontroller
(MSP430) ein- und ausschalten können. Also hab ich mir überlegt, einen
BC337 Transistor als Verstärker zu verwenden, da der Ausgang des Ports
weder Spannung noch Strom für das LCD bringen kann.
Eigentlich dachte ich die Dimensionierung wäre klar, aber die Praxis is
leider mal wieder anders als die Theorie...
Der Digitalport bringt 3,3V Ausgangsspannung, mit einem Vorwiderstand
von 3,3k an der Basis sollte der Transistor einen Strom von 200mA
fließen lassen... das langt mir für das LCD, die Kenndaten sind
eigentlich 240 mA @ 4,2V.
Möchte ich das Ganze an 5V laufen lassen, müsste ich einen
Vorwiderstand einbauen, damit am Transistor nicht zu viel
Verlustleistung anliegt. So 1-2 Ohm müssten das sein, hatte ich mir
ausgerechnet.
Aber wie schon gesagt, funzt das leider ned, das Display ist viel zu
dunkel, als ich nachgemessen habe sind ca. 12mA Kollektorstrom
geflossen - viel zu wenig... was läuft da verkehrt?
Oder sind die 5V zu wenig? Bei 12V bräuchte ich ja einen dicken
Vorwiderstand, der die restliche Spannung "verbrät", oder einen
Spannungsregler den ich auf 6 oder 7V einstelle, oder?

Oder gibt es eine andere simple und/oder geniale Lösung, die ich bis
jetzt noch nicht bedacht habe? Ich möchte einfach nur die Beleuchtung
ein- und ausschalten können, bei einer maximalen Betriebsspannung der
Schaltung von 12V.

Für alle Vorschläge/Anregungen bin ich dankbar!

Autor: BKD (Gast)
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Hallo, kann der MSP nach HI(5V) Treiben? Ich würde ein BS170 (FET)
verwenden.

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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Ich befürchte nicht, da der ganze µC nur mit 3,3V läuft, also wenn dann
nur mit zusätzlichen Hilfsbauteilen...

Was ist an dem BS170 besonderes, dass du ihn empfiehlst? Den kenne ich
nämlich noch ned...

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo,

der Tip mit dem BS-170 ist das Richtige.
Es müsste aber auch mit dem BC337 gehen.
Frage: wie ist der Transistor eingefügt (womit ist der Emitter
verbunden)?

Gruss Kurt

Autor: Andi (Gast)
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Sind denn die LEDs des LCD bzw. der Eingang des Transistors an 5V oder
auch an 3,3V?
War es mit den Transistoren nicht so das die Spannung am Ausgang
rauskommt welche auch vor dem Vorwiderstand zur Basis anliegt?
Der Vorwiderstand dient ja nur zur Strombegrenzung da Transistoren
Stromgesteuert sind.
Habe übrigens dazu einen BC244 oder BC243, auf jeden Fall NPN-Typ,
eingesetzt und geht wunderbar. Natürlich alles mit 5V und PWM-Regelung
der Beleuchtung.
Um die 5V auf 4,2V zu bringen habe ich eine Diode 4001 vor die
Beleuchtung geschaltet.
Dadurch wird die Spannung um ca. 0,7V weniger und die Diode wird nicht
so heiß wie ein Widerstand.

Gruß
Andi

Autor: Sebastian (Gast)
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Moment! Du möchtest also die Helligkeit des Displays über einen
Transistor im aktiven Bereich regeln (rein über hF)??? Das ist grober
Unfug. Benutz den Trans. in der Sättigung und mach eine ordentliche
PWM-Regelung. Dass du einen ganz anderen Strom als den erwarteten
misst, liegt wohl daran, dass hF bei einem BC337 mal 150, mal 250 ist.
Der Mittelwert im Datenblatt (war es 200?) ist wirklich nur ein grober
Mittelwert, Min/Max streuen da stark. Deine Vorgehensweise ist also
wirklich nicht empfehlenswert.

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo Andy,

wenn ich das richtig verstanden hab ist es so:

Collektor an 5V
Basis über R am PWM-Ausgang
Emitter über Seriendiode an der Beleuchtung.
Ist das nicht riskant?

Gruss Kurt

Autor: Marko B. (Gast)
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Der BC337 reicht locker. Hast Du mal den Spannungsabfall am Transistor
gemessen? Dein Vorwiderstand ist viel zu groß. Im Datenblatt ist die
Verstärkung von 100-600 angegeben und fällt ab 100mA außerdem stark ab.

Autor: Andi (Gast)
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@Kurt: Wieso riskant!
Es ist eine Diode 4001. Hält 50V und 1A aus.
Habe nach der Diode auch 4,1V gemessen und die wird nicht im geringsten
heiß.
Folgend habe ich das verschaltet:
+5V -> Diode -> LCD-Backlight -> NPN-Kollektor -> NPN-Emitter -> GND.
An der Basis 1K zum Steuer-Pin des AVR.

@Ithamar Garbe:
Habe ja immer noch nicht geguckt, was der BC337 für einer ist (NPN oder
PNP).
Aber einen NPN schaltet man am besten nach und einen PNP vor dem
Verbraucher.

Gruß
Andi

Autor: Sixem (Gast)
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Hmm..

Warum so aufwendig..
Ich würde einfach einen Fet nehmen.
(Selbsperrenden typen)

Aufs Gate hängst du irgendeinen ausgang vom µC
Auf auf die Source hängst du Masse, und auf Drain hängst du die Kathode
der Hintergrundbeleuchtung.
Anode der Hintergrundbeleuchtung hängt direkt (oder ggf über
Vorwiderstand) auf VCC.

mfg

Sixem

Autor: Andi (Gast)
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Und welcher FET schaltet bei Gate mit 3,3V?
Habe schon Probs einen mit 5V Schaltspannung zu finden bzw. konnte mir
noch niemand schreiben.
Bräuchte unbedingt so einen.

Gruß
Andi

Autor: Andi (Gast)
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Ach ja, bräuchte eigentlich 2 welche am Gate mit -5V zwischen Drain und
Source 12 bis 14V schaltet.
So was wie PNP-Darlington.

Gruß
Andi

Autor: Sixem (Gast)
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warum 3.3V??
Ein Ausgang hat doch 5V oder.??

Naja ein normaler IRF540 müsste doch funktionieren.

mfg

Autor: Andi (Gast)
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Rede ja nicht von mir mit den 3,3V!
Guck mal weiter oben.

Gruß
Andi

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo Andy,

ich gehe davon aus dass es sich bei der Beleuchtung um LEDs handelt.
Leds müssen mit "Strom" angesteuert werden.
Wenn nun im Display keine Vorwiderstände sind können ev. einige mV
entscheiden ob nun 10,  100,  oder 1000 mA fließen.
Ausserdem ist das Ganze noch sehr Temperaturabhängig.
Durch die PWM-Ansteuerung ist zwar der Strom-Mittelwert im Grünen
aber die einzelnen Impulse überlasten ev. Die LEDs und den
Schalttransistor.
Bei einem Steuersstrom von 4,3 mA  und einer Verstärkung von 200
fließen immerhin ca. 850 mA.

Gruss Kurt

Autor: Andi (Gast)
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Ist nicht war!
Allerdings hat ja nicht nur die Diode einen gewissen Widerstand sondern
auch der Transistor.
Die LEDs haben auch nen gewissen Widerstand.
Wären es 5V für die LEDs könnte man auch direkt mit VCC dran gehen.
Funxioniert auch wenn der Transistor voll durchschaltet, also ohne
PWM.
Habe an Strom knappe 200mA für das LCD, Backlight und µC am Eingang des
Reglers gemessen.

Gruß
Andi

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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Oioioi, da schaut man ein paar Minuten nicht ins Forum und schon wird
man mit Tips überhäuft... vielen Dank erst mal an alle!

Also zuerst mal möchte ich die Hintergrundbeleuchtung einfach nur Ein-
und Ausschalten können. PWM wäre zwar toll, aber so viel Erfahrung habe
ich mit µCs noch nicht, dass ich mich daranwagen würde... das kommt
vielleicht später ;)

Den Transistor würde ich gerne in Sättigung betreiben, also einfach als
Schalter, meinetwegen aber auch nen FET, das ist egal. Das Dumme ist
nur, dass ich bei der Beschaltung Probleme habe, trotz E-Technik
Studium, 3. Semester ;)
Das was ich in der Theorie kann, verhält sich leider in der Praxis oft
anders...

Also momentan ist meine Beschaltung wie folgt:
An der Basis hängt ein 3,3k Widerstand, der mit dem Ausgang des
Mikrocontrollers verbunden werden soll. Zum Testen hängt momentan nur
ein Labornetzteil mit 3,3V dran.
Der Transistor (momentan BC337) hängt mit dem Emitter auf Masse, also
Emitterschaltung, während am Kollektor das LCD mit nem Vorwiderstand an
+5V dranhängt (muss aber nicht unbedingt 5V sein!).

Die Hintergrundbeleuchtung besteht vermutlich aus zwei
LED-Parallelschaltungen, die widerum einmal in Serie geschalten sind.
Das erkläre ich mir durch die 4,2V Nennspannung bei 240 mA Nennstrom,
wenn ich mich nicht irre hat eine einzelne grüne LED 2,1V
Durchlassspannung...

Meine Idee war, durch den Basisstrom den Kollektorstrom zu prägen, laut
Datenblatt würde da 1mA für 200mA Kollektorstrom langen, und die
restlich verbleibende Spannung von 0,8V, die auf 5V dann noch fehlt, an
nem Widerstand zu verbraten...

Aber das klappt ned... gut, die Krokoklemmen haben selbst schon einige
Ohm, die sich da sehr negativ auswirken, aber auch wenn ich die
Schaltung auf ner Platine zamlöte bringt es nicht viel mehr.
An der Beleuchtung fliesst in etwa 20mA und es fallen 3,6V Spannung ab
oder so... das kann ich mir nicht erklären - warum fällt an der
Kollektor-Emitter-Strecke so viel Spannung ab?
Müsste ich mit nem viel kleineren Vorwiderstand an die Basis gehen,
damit ich 100% sicher gehen kann, dass sich der Transistor in Sättigung
befindet oder muss ich mit der Versorgungsspannung nach oben gehen? Oder
ist mein Ansatz mit dem Bipolartransistor völlig verkehrt und ich sollte
nen FET verwenden, wie es schon vorgeschlagen wurde? Aber woher bekomme
ich dann die Gatespannung, die ich brauche? Der MSP gibt nur 3,3V her,
wenn ich mich nicht irre, Sebastian kennt sich da besser aus, von
seiner Seite habe ich die Idee mit dem LCD ;)

Irgendwie ist das schon frustrierend, wenn man meint die
grundsätzlichen Gesetze der Elektronik zu verstehen und dann macht die
Praxis einem einen Strich durch die Rechnung... ;)

Autor: Andi (Gast)
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Hast Du nen 5 oder 6Ohm Widerstand vor dem Backlight?
Oder etwa mehr?
Ansonsten lege 5V an den Basis-Widerstand an und/oder verringer den
Basiswiderstand.

Gruß
Andi

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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@Andi: Der 337 ist ein npn-Transistor.

Ich habs mal so aufgebaut wie du beschrieben hast, also mit 1k an der
Basis und ner Diode am Kollektor, aber es fliessen trotzdem nur 50mA -
und ich hätte gerne wenigstens 150-200, damit das Display hell genug
ist...

Ich bin ehrlich gesagt ein wenig verwirrt, ich dachte ich muss den
Strom prägen, weil bei ner Diodenkennlinie (von den LEDs) die Spannung
nach oben ja abhaut und es irgendwann mal "puff" macht und meine
Bauteile sind futsch...
Aber ich bekomm die 150-200mA ned hin... und woher weiss ich was an C-E
am Transistor für ne Spannung abfällt?
Ich sehe, ich muss noch viel lernen... ;)

Autor: Andi (Gast)
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Und wie schauts mit 5V an dem Basis-Widerstand aus?

Gruß
Andi

Autor: AxelR. (Gast)
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so gehts vielleicht,
frohe Feiertage noch
AxelR.

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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Also mit 5V würden 80mA fliessen, ich habe mal kurz spasshalber 12V
drangehangen, da käme ich dann "sogar" auf 120mA - was fast schon mal
erträglich wäre... aber noch nicht optimal...

Angenommen ich würde mit 10mA treiben, würde ich den Transistor sicher
in Sättigung bekommen oder? Aber dann müsste ich ne Strombegrenzung vor
der Beleuchtung reinschalten sonst könnte es sein, dass die durchbrennt,
richtig?

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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@AxelR.:
Cool, vielen Dank für die Grafik.

Hast du die irgendwie simuliert oder ist das einfach ne Skizze von ner
berechneten Schaltung?

Dumm finde ich die geringen Widerstände, erstens hab ist der geringste
Wert den ich da hab, 16 Ohm (müsste mir also ein paar parallel
schalten), ausserdem spielen da Leitungswiderstände und so schon mit
rein, die man berücksichtigen müsste, denke ich... ich hab zwar keine
ewig langen Kabel, aber haben kurze Kabel inklusive Lötstellen nicht
auch schon nen Widerstand der an den Ohm-Bereich rangeht?

Autor: Andi (Gast)
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Wie hoch ist die Versorgungsspannung für das Backlight?
5V oder 12V?
Bei 5V benötigt man 5 bis 6Ohm oder eben eine Diode welche die ca. 0,7V
blockt.
Bei 12V mehr, so um die 33Ohm.
Der Widerstand sollte dann mindestens 1W aushalten.

Gruß
Andi

Autor: AxelR. (Gast)
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ich bin schon ein "alter Sack" mit Spieltrieb. Sowas hat man dann
schon öfter mal gebaut...
Kannst ja auch eine oder zwei Schottky Dioden statt des widerstandes
nehmen.

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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Hmm ok, ich bin leider noch viel zu sehr Newbie ;)
Ich experimentiere zwar schon seit vielen Jahren mit Elektronik, aber
Transistorstufen sind immer noch ein Buch mit sieben Siegeln für mich -
ich hoffe das ändert sich bald.

Also ich hab die Schaltung von Axel nachgebaut, aber leider bekomme ich
trotzdem nicht das gewünschte Ergebnis - ich glaub ich stell mich
saublöd an. Vielleicht hat die Beleuchtung ja schon nen Vorwiderstand,
was ich aber aus dem Datenblatt nicht rauslesen konnte. Wer möchte,
kann das ja mal überprüfen:
http://www.reichelt.de/inhalt.html?ACTION=7;LASTAC...

Ich habe sogar den Vorwiderstand des LCD weggelassen und bin mit 470
Ohm an die Basis gegangen - trotzdem fliessen nicht mehr als 60mA durch
die Beleuchtung...
An der Beleuchtung fallen 3,8V ab, am C-E vom Transistor fallen 0,8 ab,
am Widerstand 0,14 und an den restlichen Leitungen (Krokoklemmen)
0,26V...
Laut der Zeichnung sollten es ja an C-E 0,2V sein... dann wäre die
korrekte Spannung an den LEDs... warum ist das nicht so?
Sind die Bauteiltoleranzen so hoch oder habe ich noch nen Denkfehler
bei mir?

Autor: AxelR. (Gast)
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naja, stimmt vielleicht die Anschlußbelegung vons deinem Transistor
nich... Basis aussen oder so oder in der Mitte?

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo Axel,

Deine Teorie ist schon OK.

Die 0,8V  C-E  sind eindeutig zu viel.
0,3 sind hier angebracht.
Dass heisst dass der Transistor nicht richtig durchschaltet.
Heisst weiter B-E Steuerstrom zu gering .
Versuch mal einen anderen Transistor oder erhöhe den Basisstrom

Gruss Kurt

Autor: Kurt (Gast)
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sorry Axel,
sollte für Ithamar sein
Kurt

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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Oh mann ich dachte nicht, dass ein Ein-/Ausschalten von nem LED Modul so
viel Aufwand ist ;)

Also ich habe jetzt mal verschiedene 337'er getestet, von
unterschiedlichen Herstellern und/oder Produktionsprozessen - und habe
zwischen Kollektor und Emitter Spannungen von 0,5V - 1,05V gemessen...
also scheinbar steuern die noch nicht richtig durch.

Jetzt könnte ich natürlich den Vorwiderstand an der Basis so klein
machen, dass dort 10mA oder so fließen - dann steuert er relativ sicher
durch, aber ich bin mir nicht sicher was der MSP430 treiben kann - laut
Datenblatt ca. 1,2mA (kann das stimmen?)

Gibts vielleicht nen geeigneteren Transistor? BC547/548 hätte ich noch
da, würden die u.U. weiterhelfen?
Oder müsste ich mehrere Transistorstufen hintereinanderschalten? Oder
auf nen ULN2003A ausweichen, ich glaub der kann bis zu 500mA
liefern...
Bin total verwirrt...

Autor: Kurt (Gast)
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Lass dich nicht verwirren,

so ist das mal!

Der nächste Vorschlag:
Mach aus Deinem BC337 einen Darlington.
BC337 mit BC547  treiben (beide Col. zusammen,
Emitter vom 547 auf Basis vom 337

Die Stromverstärkung wird Multipliziert (der Steuerstrom für den BC337
läuft jetzt sogar über die Beleuchtung).

Der Basiswiderstand für den BC547 errechnet sich aus:
UBE 337  +  UBE 547  = ca 1,5V
Bleibt (3,3 - 1,5)   1,5V und einige Mikro-Amp  Steuerstrom
Hier sollte ein Widerst von 10..100kOhm ausreichen.

Viel Erfolg

Kurt

Autor: Kurt (Gast)
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Sorry hier ist ein Gedankenfehler drin. !!

Der Kollektor vom B547 muss an + 5V
und ein Strombegrenzungswiderstand zur Basis des 337 ist notwendig.


Erklärung:
Die Kollektorspannung für den BC547 ist sonst nicht vorhanden.


Kurt

Autor: AxelR. (Gast)
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stimmen denn die Anschlüsse nun?
muss man schon aufpassen...

Autor: Sebastian (Gast)
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Also der BC337 ist definitiv so belegt, wie in dem Anhang angegeben. Den
anderen verwende ich nie, weiss daher auch nix drüber.

Autor: Ithamar Garbe (Gast)
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Oh mann ist das peinlich... nachdem die Beleuchtung ja nur gebrannt hat,
wenn Basisstrom geflossen ist, bin ich davon ausgegangen, dass alles
richtig beschaltet war...
Aber nachdem ich mir die Pins noch mal genau angesehen habe, hab ich
gemerkt, dass tatsächlich Kollektor und Emitter vertauscht waren. Und
ich Idiot habs ned bemerkt...
Ich glaub ich brech mein Studium ab und werd irgendwas, wo ich keinen
solchen Mist bauen kann...
Jetzt fällt nämlich tatsächlich nur 0,1V an C-E ab, und die Beleuchtung
ist sogar halbwegs hell... zwar nicht ganz optimal, da nur 0,1A Strom
fließen statt 0,2A, aber vielleicht wird ja auch einiges durch die
Krokoklemmen verschluckt - mal gucken wie's in der endgültigen
Schaltung aussieht...
Mal ne andere Frage: Wenn ich nen Transistor als Schalter benutzen
möchte, dann schicke ich einfach nen großen (natürlich im
Toleranzbereich liegenden) Strom in die Basis, damit der Transistor in
Sättigung geht, richtig? Also wenn der Transistor meinetwegen 20mA
Dauerbelastung aushält, schicke ich 10mA durch, wenn er schalten
soll...?

Also ich bin froh dass es endlich läuft, aber ich möchte mich nochmal
in aller Form entschuldigen und bedanken, dass Ihr so viel Zeit in die
Antworten investiert habt. Ich war echt am verzweifeln - und dann so
ein blöder Fehler! Aber den mach ich glaub ich nie wieder...
Ich dachte eigentlich dass die Pinbelegung genormt ist und immer die
Basis in der Mitte ist und der Kollektor oben, wenn man auf den
Transistor draufschaut und die abgeflachte Seite nach rechts zeigt,
aber es ist wohl genau anders rum...

Autor: AxelR. (Gast)
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sach ich doch, aufpassen...
Schön, dass es jetzt geht. Das nur 100mA fliessen und am Transistor ja
nur 0.1Volt abfallen - hmm, weiss ich auch nicht.
AxelR.

Autor: AxelR. (Gast)
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doch, sind zwei grüne Chips in Reihe, das passt dann mitm Strom.
Ich würd' sowieso die 12Volt nehmen, kocht der Regler nicht so sehr.

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