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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Quarzoszillator aufgesägt !


Autor: Fred Ehrke (Gast)
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Es bestand reges Interresse mal einen Quarzoszillator von Innen zu
sehen.Er ist nicht kaput gegangen.
Zu Sehen ist die Quarzscheibe und der IC zur Trapetzkurven erzeugung.

Habe dann einen Neuen angeschlossen und mir mal am Oszi das ganze
Angeschaut.

So richtig sauber sieht die Schwingung nicht aus.
Eher doch Sinus mit ein wenig runden Kanten.
Woran kann das liegen, ich brauche einen Sauberen TTL Tackt und Steile
Flanken.
Habe saubere 5V. kurze Leitungen und einen 9,600 Mhz verwendet.
Gruß Fred.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Die runden Flanken, die Du gesehen hast, mögen auch am verwendeten
Messwerkzeug liegen - was für einen Tastkopf hast Du verwendet, war der
kalibriert, was für ein Oszilloskop hast Du verwendet etc.
Wie heisst's so schön: "Wer misst misst Mist"

Wenn Du ein Signal von knapp 10 MHz misst und die Flankenform davon
beurteilen willst, brauchst Du schon ernstzunehmende Tastköpfe und vor
allem ein recht schnelles Oszilloskop - ein Gerät mit 20 MHz Bandbreite
genügt nicht ansatzweise.

Autor: Norbert L. (Gast)
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Es gibt auch Quarzoszillatoren, die statt ein TTL/CMOS-kompatibles
Signal, ein 'Clipped-Sinus-Signal' liefern.

Autor: Marko B. (Gast)
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Ich gehe davon aus, daß Du einen korrekt abgeglichenen 1:10 Tastkopf
benutzt?

Bei Rechtecksignalen sollte Dein (Analog-) Oszilloskop mindestens die
zehnfache Bandbreite des Signals haben, damit das Schirmbild in etwa
der Realität entspricht. Wenn Dein Signal eine kürzere Anstiegszeit hat
als der Y-Verstärker Deines Oszis, dann kommt halt ein wunderschöner
Sinus raus.

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,einen abgeglichenen Tastkopf + Abgeglichenem Oskar sollte man schon
nutzen.
Auch die Messimpedanz sollte man berücksichtigen. '-)

Aber wie man sieht ist im Quarzoszi nix anderes drinne als was man auch
auf der Platte haben kann.

Im anhanfg noch ein Bild von SMD-Quarzen in denen ja auch nix anderes
drinne ist als in den herkömmlichen

Autor: Marko B. (Gast)
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Hier mal zur Veranschaulichung, wie ein 40 MHz Rechtecksignal auf einem
60 MHz Oszilloksop (Hameg HM605) aussieht.

Autor: Ratber (Gast)
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Also das was du da hats ist entweder die schlechteste Anpassung (Oskar
und/oder Kopf )die ich je gesehen habe oder der Generator liefert
garkein Rechteck.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Das ist völlig normal.

Um bei einem 40MHz Signal noch Einzelheiten erkennen zu können, sollte
man schon ein 400MHz Oszilloskop nehmen und vor allem Tastköpfe mit
Teiler.

Ein Tastkopf ohne Teiler hat etwa 100pF, da bleibt von der 40MHz
Rechteckform nichts mehr übrig.


Peter

Autor: Ratber (Gast)
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100pF normal  ?

Bestimmt nicht.


Selbst ein alter HZ-30 hat nur 18
Ein HZ-36 (10/100 Mhz) kommt mit 47/18pF daher
Der Unten verwendete HZ-52 hat nur 16pF.

Ich hab noch etwas ältere Tastköpfe die vieleicht 100pF haben aber die
für HF zu nutzen wäre reiner Unsinn.







Back 2 Topic.

Hab mal schnell nen Quarzgenerator am Oskar probiert.



Also 40er Generator mit nem 60er Oskar is oben die Vorgabe.
Kann ich hier nicht mit dienen also etwas vergleichbares.

Ich hab hier inner Wohnung nur nen alten 20er Hameg (205-2) also wären
13 Mhz angemessen.

Ich hab nen 14.33 Mhz genommen weil nix anderes da war.
Als Tastkopf kam nen alten HZ-52 zum Einsatz.


Wie man sieht ist die Form auch nicht exact Rechteck aber es sollte
annähernd eines werden.


Natürlich muß ich anmerken das die meisten Oszillatoren bei höhreren
Frequenzen nur noch annähernd Sinus liefern.

Ist auch nicht so verkehrt denn so vermeidet man unnötige Oberwellen
und Sendeeigenschaften der Schaltungen.

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