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Forum: HF, Funk und Felder Zeitliches Einschwingverhalten Bandpass (optische Datenübertragung)


Autor: CWA_85 (Gast)
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Hallo Zusammen,

leider ist mein HF-Wissen nicht mehr ganz so up-to-date und hoffe jemand 
kann  mir weiterhelfen:

Ich mache mir gerade Gedanken zum Einschwingverhalten von einem 
"schmalbandigen" Bandpass. Hintergrund ist, ich möchte optisch Daten 
(Bitfogle von ca. 16-20Byte) mittels modulierten Lichtpulsen übermitteln 
(ASK oder FSK) und wissen wie meine Bitzeiten zustande kommen können.


1. Wie lange muss das Signal anliegen, damit der Bandpass genügend 
angeschwungen ist?

Habe die Formel t = 1/(2*fg) gefunden. (fg = Bandbreite). Ist die 
Einschwingzeit wirklich nur abhängig von der Bandbreite? Spielt das 
Empfangene Trägersignal wirklich keine Rolle?

2. Wie lange muss mein Nutzsignal am Bandbass anliegen, damit es sicher 
detektiert wird?

Ich habe gedacht ich bin mal in der Schulzeit über eine Formel 
gestolpert mit der man berechnen kann wieviele Perioden/Schwingungen des 
Signals anliegen müssen, damit das Signal sauber detektiert wird. 
Abhängig von Trägerfrequenz/Nutzsignal und Bandbreite des Bandpasses.


Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Ich kann gerne auch eine Skizze 
mal anfertigen damit man vielleicht besser versteht was ich meine.

Besten Dank und ein schönes Wochende...
Chris

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  CWA_85 (Gast)

>"schmalbandigen" Bandpass. Hintergrund ist, ich möchte optisch Daten
>(Bitfogle von ca. 16-20Byte) mittels modulierten Lichtpulsen übermitteln

In welcher Zeit? 1s ? 1 Tag?

>1. Wie lange muss das Signal anliegen, damit der Bandpass genügend
>angeschwungen ist?

>Habe die Formel t = 1/(2*fg) gefunden. (fg = Bandbreite). Ist die
>Einschwingzeit wirklich nur abhängig von der Bandbreite?

Ja.

> Spielt das
> Empfangene Trägersignal wirklich keine Rolle?

In erster Näherung nicht. 1kHz Bandbreite sind immer gleich schell 
eingeschwungen, egal ob bei 1 MHz oder 10 MHz.

>2. Wie lange muss mein Nutzsignal am Bandbass anliegen, damit es sicher
>detektiert wird?

Kommt sehr auf die Modulation an. GAAANZ einfach gesagt ~ 3/fg.

MfG
Falk

Autor: CWA_85 (Gast)
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Falk, Besten Dank für die Antwort.  Das reicht mir eigentlich schon mal 
so weit


In welcher Zeit? 1s ? 1 Tag?
> also insgesammt muss ich ca. 1kByte übertragen und das wird auf 16-
> 20Byte Pakete aufgeteilt. Maximale Baudrate bei ASK ist rund 1.2kB... das würde 
mal soweit genügen.

Kommt sehr auf die Modulation an. GAAANZ einfach gesagt ~ 3/fg.
> Noch eine kurze frage. Also ~ 3/(1/fg) oder? dann habe ich die Zeit...
> oder habe ich das falsch verstanden?

Gibt es einen Begriff nachdem ich suchen kann damit ich notfalls die 
Zeit bez. der schlussendlichen Modulation genauer berechnen kann?


Nochmals besten Dank.
Chris

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  CWA_85 (Gast)

Du zitierst falsch. Das Zitat muss mit dem Zeichen > versehen werden.

>>> ganz altes Zitat
>> altes Zitat
> letztes Posting

Mein Kommentar dazu.


> 20Byte Pakete aufgeteilt. Maximale Baudrate bei ASK ist rund 1.2kB...
> das würde mal soweit genügen.

Schau dir die diversen Signalisierungen der fernbedienungen an, das ist 
ein brauchbarer Ausgangspunkt. Oder IrDa.

> Noch eine kurze frage. Also ~ 3/(1/fg) oder?

Nö, das hab ich schon richtig geschieben.

1/fg ist die Zeitkonstante, 3/fg demnach die dreifache Zeitkonstante.

>Gibt es einen Begriff nachdem ich suchen kann damit ich notfalls die
>Zeit bez. der schlussendlichen Modulation genauer berechnen kann?

Sprungantwort, Pulsantwort, pulse response, filter etc.

MfG
Falk

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