Schaltung zu Hall Sensor gesucht

OP #1810811
Lesenswert?

Hallo!

Ich möchte mir ein Messgerät bauen, um Magnetfelder einfach messen zu 
können.

Eigentlich hatte ich mir das einfacher vorgestellt! Schmunzel!

Wie weit bin ich:

Ich habe einen Sensor besorgt und auf eine Platine löten lassen.

Ursprüglich wollte ich einfach an den Sensor IC 12V anlegen und an
dem Ausgang die Spannung messen, um eine Anzeige der Magnetfeldstärke
zu bekommen.
Der Sensor sollte laut Beratung bei Nord oder Südpol die Polung Plus und
Minus wechseln und die Spannung sollte ca linear zur Magnetfeldstärke 
sein.
Soweit die Theorie.

Was ist momentan der Stand:

Ich lege 12 Volt an die Eingänge und messe eine Spannung an den 
Ausgängen.
Die Spannung variert nur sehr gering, wenn ich zB mit einem Neodym 
Magneten direkt an dem Sensor vorbei fahre.
Bei einem Wechsel der Polung (Neodym Magnet umdrehen) passiert nichts - 
es müsste sich dann ja
zumindest die Polung am Ausgang des IC umdrehen, oder?

Wo habe ich den Denkfehler?

Kann mir da wer auf die Sprünge helfen?

Der Sensor: CYSJ166A

Datenblatt: http://www.hallsensors.de/CYSJ166A.pdf

Bilder von der Platine sind angehängt

Danke,

Alexander
Angehängte Dateien:
Gast #1810842
Lesenswert?

Das ist Kein Hall- IC, sondern nur ein Hallgenerator, der wenige mV
Ausgangssignal liefert. Wenn Du da keine Polschuhe verwendest, die das 
Feld auf den Hallgenerator (aktiver Bereich = Sensing Area)konzentriert, 
ist die gelieferte Ausgangsspannung winzig (paar mV).
Gast #1811182
Lesenswert?

Gib mal mehr Dtails, wo und wie Du Magnetfelder messen möchtest.
U.U. ist Dein Ansatz , den Hallgenerator auf diese fette Platine zu 
Löten schon falsch, da Felder oft in engen (Luft-) Spalten gemessen 
werden müssen.
(Google mal nach entsprechenden Industrie- Geräte...)
Gast #1811341
Lesenswert?

Also ein KMZ10A, der im Prinzip derselbe Sensor ist nur von besserer 
Qualität, bringt bei 5V VCC zwischen Vo+ und Vo- eine Differenzspannung 
von über 50mV, wenn ich ihn auf einen Neodym-Magneten lege. Am 
Digitalmultimeter im 200mV-Messbereich, welches also 100uV auflöst, 
erkennt man den Magneten in 30cm Entfernung.

Der KMZ10A ist empfindlicher, 16 mV/V pro kA/m, bei 5V also 80mV pro 
kA/m

Deiner liefert ungefähr 300mV / Tesla pro Volt und 1 Tesla ist in Luft 
ungefähr 800 kA/m also 0.375mV/V pro kA/m, bei 12V also 4.5mV pro kA/m.

Ein Messwert von wenigen Millivolt bei Annäherung eines Neodym-Magneten 
ist also normal.
OP #1813354
Lesenswert?

Hallo!

Erstmal Danke für die vielen Tipps.

Bei mir ist grade beruflich viel zu tun, darum kann ich nur spärlich 
schreiben.


Was will ich mit dem Gerät machen:

Wir magnetisieren unsere Zündmagneten bei Oldtimermotorrädern.
Man muss oft festellen wo bei einem Magneten Nord und Südpol liegen,
bzw wieviele Polpaare vorhanden sind. Das gestalltet sich bei manchen
Typen besonders schwer, zB. wenn die Magnete selber im Aluminium
vergossen worden sind.

Ich stelle mir das so vor, mit einem Messkopf mal grob die Pole
festlegen und die Magnetfeldstärke mal grob bestimmen.
Dann Aufmagnetisieren und dann wieder den Erfolg messen.

Ich melde mich, wenn ich weiter gekommen bin.

Wenn wer noch Tipps oder Ideen hat, bitte gerne hier posten.

Danke,


Alexander

Das Bild zeigt einen Schwungmagneten gerade beim Magnetisieren.
Angehängte Dateien:
Gast #1824392
Lesenswert?

Hallo
wenns was ganz einfaches sein soll und die bewertung auch ein bisschen 
intuitiv sein darf
funktioniert mit deinen vorgaben nur in zusammenhang mit dem 
kardanmagnet von oben...

http://www.smart-elements.com/?arg=detail&element=cmp&suche=ferrofluid&newitems=&limit=1&art=3056&pn=&cat=&view=gl&tr=6&out=1&lid=15&PHPSESSID=8829913bd8e5cff40a46dfca76105c9a#A

je stärker magnetisiert wird umso deutlicher prägt sich die darstellung 
der feldlinien aus aber obacht beischwachen magneten funktioniert es nur 
"in flüssigkeit gelagert" gut

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren