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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DX 3W RGB LED, Tip zur Stromregelung gesucht


Autor: TC (Gast)
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http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.4530

Von den Biestern wollen wir uns ne Packung kaufen und die möglichst 
einzeln mit nem µC versorgen der jeweils auf eine DMX Adresse horcht.
Später werden wir wohl die 5V Leitung eines ATX nehmen, momentan steht 
für den Einsatz draussen aber nur ein dicker 12V Bleiakku zur verfügung.

Jetz weis ich nicht, wie man die einzelnen Farben jeweils versorgt.

Der eigentlich optimale 3*1W StepDown Treiber (geregelt auf 350mA; 
unabhängig von Spannung also ob 1, 2 oder 3 LEDs dran sind) von DX und 
dann ein 500mA Transistor pro Farbe fällt flach, da man bei Common-Anode 
nicht in Serie schalten kann, zumindest nicht ohne selber neu zu bonden.

Alternativen wären dann nach meinem Googlestand:
- 5V 1A Schaltregler und Vorwiderstände pro Farbe -> Verlustleistung
- 4-5V mit AMC7135 pro Farbe, sicherer als VorW. aber auch mit Verlust
und halt noch jeweils nen Transistor dazwischen für die PWM

Oder halt für für jeden Emitter, also 3x pro LED, 3*dutzend insgesammt:
http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.13553
Lässt sich dafür dann aber auch direkt vom µC aus modulieren ohne 
T/FET/etc

Wäre froh, wenn mir jemand einen effizienten und günstigen Weg weisen 
kann..

Autor: MaWin (Gast)
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An 5V wird die LED mit einem Vorwiderstand angeschlossen und gut is.

Zusätzlich ein Schalttransistor um den schwachen uC zu verstärken, denn 
der soll die LED sicher dimmen oder ein- und ausschalten können. Da 
reicht bei 3.6V LED und 0.2V Transistor ein 3.3 Ohm 0.6W Vorwiderstand.

Das ist effektiv, es bleiben gerade mal 20% am Vorwiderstand hängen, 
jeder Schaltegler hätte an der Diode (0.7V) und am Shunt (oft 1.2V) mehr 
Spannungsabfall.

Um im Feld von 12V auf 5V zu kommen, kannst du einen Schaltregler wie 
LM2576-5 verwenden.

Autor: TC (Gast)
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Ja soll ja per PMW dann die Farben dimmen die der µC über DMX bekommt.

Wenn das mit dem Vorwiderstand so gut läuft, ist ein Argument.
Die Regler gibts ja in 10ner Packs auf der Bucht, nen Tipp wo man auch 
die Spulen und ESR Elkos genauso günstig in Masse bekommt?

3A sollte dann ja wohl für 3 LEDs reichen oder doch lieber nur 2 nehmen?

Autor: MaWin (Gast)
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Es gibt auch 10A Regler (LT1270A, L4970A), die reichen dann für 9 LEDs.

Normalerweise sind Bauteile so billig, daß sich das eBay-Porto pro 
Auktion nicht lohnt.

Autor: TC (Gast)
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Hm, irgendwo hatte ich mal gelesen, das bei solchen Strömen es schwierig 
wird mit Dimensionierung der Spule und Leiterbahnen. das man sich selbst 
eine wickeln muss, da kenn ich mich leider nicht aus.

Andere Sache... welcher µC wäre grad mal "groß" genug für die Aufgabe?

Version A soll 3 Kanäle belegen und darüber 8bit pro Farbe dimmen 
können.
Version B hat 1 Kanal aber einen vorgegebenen 8bit langen Farbverlauf

Letzendlich gehts bei Licht über DMX ja um den Rhytmus, 16Mil Farben 
sind garnicht nötig, sogar 7 könnten schon ausreichen.

Schaffen ATTinys auch schnell genug eine logarithmierung? Also über eine 
e Funktion dann nach der menschlichen Wahrnehmung zu dimmen statt die 
255bit über DMX einfach linear umzusetzen. oder reicht die Leistung 
nicht, und man müsste eine LUT anlegen mit dem passenden log. Wert pro 
bit und Kanal?

Autor: Sascha G. (sascha-g)
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Hi,

das geht ohne Probleme mit einem Attiny hab das auch selber schon 
aufgebaut allerdings für 4 Farben hier findest du einen Beispielcode.



http://www.pcdimmer.de/index.php/dmx512-hardware/d...


Gruß

Sascha

Autor: TC (Gast)
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Ach das ist ja top. genau was ich für Version A gesucht habe. Danke

So, was ist wenn ich zb 16 Farben fest programmieren möchte, und diese 
dann auf die 8bit aufteilen, der einfachheit halber den Regenbogen, also 
00-10 wäre schwarz/dunkel, 11-20 Violet, und so weiter. Eine 
Zuordnungstabelle zu jedem DMX Wert mit PWM Werten für jede der 3 Farben 
würd schon 1 kB fressen.
Könnt man da irgendwie geschickt in C vorgehen? modulo oder so?
Und schafft der µC dann diese Berechnung auch schnell genug?

Autor: Philipp (Gast)
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Hallo!

der ideale Mikrocontroller ist meiner Meinung nach für dies der 
ATmega8-16. er hat drei Hardware-PWM-Kanäle, ohne diese wird es 
timingmäßig echt schwer oder sogar unmöglich.
dieser Chip hat 8k Flash, 1k RAM und 1k EEPROM.
für Flash-sparen kann man die Tabelle mit den Log. farbewerten einfach 
im EEPROM ablegen, lesen darf man die Teile ja so oft man will.
auch möglich ist es, die Tabelle im Flash (Stichwort PROGMEM) abzulegen, 
je nachdem von was mehr da ist.

Die DX-LED ist allerdings nicht, wie es auch auf der Platine steht, 
Common Anode, sondern eine Common Kathode LED, was für die Regelung 
wesentlich einfacher ist (verwendung von nMOS, die DX-Stromregler gehen 
auch---).
der MOSFet kann einfach direkt am ATMEL angeschlossen werden (Pullup 10k 
auf die Vcc vor dem Wandler (also Vcc von der LED) angeschlossen werden.

ich hab letztens eine RGB-Testprogramm geschrieben, aber das arbeitet 
ohne MOSFETs, nur mit den normalen OUT-Treibern vom µC.
ihr könnt das Programm gern haben, ich lad es einfach hier mal hoch.
Das wichtige sind die Initialisierungsroutinen für die PWG-Generatoren, 
die findet ihr ganz oben vor der MAIN. :D 8) :D


Viele Grüße, P.

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