IR Modulationsfrequenz - Welche ist optimal

OP #1816182
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Hallo 2 kurze Frage an euch,

1. wo liegt der technische Unterschied zwischen den 
Modulationsfrequenzen, also welchen Vorteil hat es mit 56kHz zu 
modulieren bzw. mit 36kHz ?

2. Wenn ich die Datenübertragungsrate steigern will müßte ich vermutlich 
ein eigenes Protokoll schreiben da z.b. RC5 ja vorgibt wie lange Pausen 
und Bits dauern. Könnte man die Pausenzeiten und Sendezeiten weiter 
verkürzen in einem eigenen Protokoll ? (z.b. durch halbierung aller 
Zeiten des RC5 Protokolls) - Bei der PC Infrarot IrDA übertragung  gehen 
ja auch Datenraten bis 1Gbit, weiß nur nicht ob die moduliert sind oder 
wie das gemacht wird.

danke
Persönliche Seite #1816186
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1. Man verwendet unterschiedliche Frequenzen, damit verschiedene Geräte 
gleichzeitig und ungestört Daten übertragen können.

2. Zunächst braucht man den richtigen Empfänger für die gewählte 
Modulationsfrequenz, dieser filtert alles aus, was davon weit genug 
entfernt ist. Bei den meisten Empfängern muss man zum Übertragen einer 1 
mindestens 6 Pulse der Modulationsfrequenz als Bitlänge haben, damit die 
1 sicher erkannt wird. Das schränkt die maximale Geschwindigkeit ein. 
Mit höherer Modulationsfrequenz gehen folglich höhere Datenraten.

1GBit IrDA arbeitet im Basisband ohne Modulation des Trägers, es gibt 
hier keinen Träger.

Grüße,

Peter
OP #1816194
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Oh super, danke für die schnelle Antwort :-)
Ja, habs gefunden im DAtenblatt, das es mindestens 10 cycles sein müßen. 
Löar, bei einer höheren Modulationsfrequenz läßt sich dann schneller 
übertragen..

Eine ergänzende Frage dann noch Da gibts ein Diagramm das heißt
Max. Envelope Duty Cycle vs. Burstlength

Also die Dauer des Bursts beeinflußt irgendwas, was sagst das Diagramm 
genau aus ? Wo ist es optimal ?

Danke
Persönliche Seite #1816203
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Ich hab das Datenblatt jetzt nicht hier, aber das hat etwas damit zu 
tun, wie die automatische Verstärkungsregelung auf das Tastverhältnis 
zwischen den Zeiten von Hell- und Dunkelblöcken reagiert. Anders gesagt, 
man braucht eine bestimmte Anzahl Pulse, damit das als 1 erkannt wird 
und eine bestimmte Zeit dunkel, damit das als 0 erkannt wird. Damit die 
Empfindlichkeit optimal ist, gibts da Einschränkungen bezüglich dieser 
Zeiten. Am besten ist normalerweise, wenn Hell- und Dunkelzeiten gleich 
lang sind, also z.B. wenn das Signal gleichspannungsfrei ist wie etwa 
nach einer NRZI Codierung.

Grüße,

Peter

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