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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC Oszillator abgleichen?


Autor: Egon (Gast)
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Hallo,

gegeben:
Uhr mit 89C51, Oszillatortakt mit 20 MHz Quarz

gesucht:
wo ordne ich den Abgleichtrimmer an?
An XTAL1 (Pin 19) oder an XTAL2 (Pin18) oder ist das völlig
egal wo der sitzt da beide Cs an Masse enden?

Ich möchte nur einmal löten da empfingdliche Platine.

Danke und Gruß

Autor: Peter R. (pnu)
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Wenn mit den C's feinabgeglichen werden soll, kommt es auf die 
Lastkapazität für den Quarz an. Wenn man von den Streu-C's absieht, ist 
das die Kapazität der Reihenschaltung der beiden Kondensatoren an X1 und 
X2. Wenn man nur einen der beiden C's verstellt, bekommt man zwar eine 
Frequenzänderung, man verstellt aber das C-Verhältnis von X1 : X2 = 1 : 
1  weg und der Rückkopplungsgrad des Oszillators wird vom Optimum 
wegverstellt. Also lieber per Software:
 z.B. in Minuten- oder Sekundenabstand Interupts mit dem Timer erzeugen, 
und in der Interupt-Routine
entsprechende Korrektur durchführen. Siehe entsprechende threads zum 
Thema Uhren.

Autor: Egon (Gast)
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Hallo Peter,

was aber wenn die Software bereits "steht" und daran nicht mehr
gefummelt werden soll?
Das Datenblatt sagt: C1, C2 = 30 pF ± 10 pF for Crystals.
Ich könnte also mit C1 oder C2 jeweils im Rahmen experementieren
und so den Oszillator auf genau 20 Mhz bringen?

Eine Darstellung vom Oszillator auf Bauteilebene hab ich leider nicht,
das würde mir die Entscheidung leichter machen.
Es muß doch aber auch gehen das ich ohne Software schon gute bis
sehr gute "Voreinstellungen" machen kann, mal abgesehen von einem
Präzisionsquarz oder einem fertigen 4 pol. Oszilator.
Grüße Egon

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ein Ziehkondensator bringt wenig, das die Abweichung temperaurabhaengig 
ist.

Autor: Peter R. (pnu)
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Mit Einstellung durch die Kondensatoren kann man die Fertigungstoleranz 
des Quarzes und der Streukapazitäten ausgleichen. Ob über Software oder 
über Hardware korrigiert wird ist egal, nur riskiert man bei stark 
abweichenden C's, dass der Oszillator aussetzt.

Wegen der Temperaturabhängigkeit der Quarze bleibt ein Restfehler (etwa 
plusminus 20 ppm , also etwa 2 sec/d).

Der muss durch zusätzliche Maßnahmen ( Temperaturkompensation oder 
Thermostatoszillator) behoben werden.

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