@Günther:
ISP-Stecker an und 3 LEDs dran...
Hmmm... Sowas hast du noch in der Lernphase, in der der AVR noch keine
sinnvolle Arbeit verrichten muss. Wenn es aber um eine ernsthafte
Anwendung geht, dann ist da knallharte Peripherie dran und keine
steckbaren LEDs.
Also:
Wenn der (ISP-) Pin im Normalbetrieb als Eingang genutzt wird, dann
sollte die Peripherie relativ hochohmig angeschlossen sein, damit die
ISP-Pegel nicht verfälscht werden.
Wenn der (ISP-) Pin als Ausgang verwendet wird, dann ist darauf zu
achten, dass die ISP-Signale an der Peripherie keinen Unfug auslösen.
Es könnte schädlich sein, wenn an einer Maschine während des
Softwareupdates Motoren anlaufen oder Relais klappern würden. Wenn da
ein paar (low-current-) LEDs flackern, dann stört das eher weniger.
Trotzdem sollte die Last sehr gering sein, damit die ISP-Signale ihre
Pegel halten können.
So hatte ich das gemeint.
Stell dir eine Schaltung mit Tiny12 oder Tiny15 vor. Da gibt es (im
ISP-fähigen Zustand) nur 5 I/O-Pins, 3 davon werden vom ISP benutzt. Da
muss man sich schon überlegen, was man an welchen Pin anschließt.
Braucht man (beim Tiny15) auch noch ADC, dann bleibt nicht mehr viel
Spielraum. Da muss man schon darauf achten, dass sich Schaltung und
ISP-Programmirerbarkeit nicht gegenseitig stören.
...