> Was soll ich beachten beim OpAmp
Daß der in dieser Konstruktion mit so hoher kapazitiver Last und
zusätzlicher Schleifenverstärkung vermutlich schwingt.
> und wenn meine Last 500mA aber nur 1-2V verbraucht,
> wie viel soll V+ sein
meistens stellt sich dieVrage nach dem soll nicht,
sondern sie ist da.
Die Spannungsfestigkeit vom MOSFET muss findestens so hoch sein.
Dein BUZ11 (warum immer die ältesten MOSFETs die man auftreiben
kann?) reicht für 50V und auch für die dann maximal erzeugetn
25 Watt Wärme (wenn er auf einem Kühlkörper montiert ist, das
Loch im Blech hat er nicht ohne Grund).
> - Wenn ich die Last trennen möchte (nicht ständig Strom geben)
> wo platziere ich am besten einen Switch?
Also wenn Switch neudeutsch für Schalter sein soll,
kannst du natürlich den Ausgang schalten.
Aber auch wenn du den OpAmp schaltest oder die 9V
wirst der Strom in Folge abgeschaltet, denn der
Transistor sperrt.
> Lieber mit Transistoren oder mit Relais?
Oder mit Schalter ? Wer weiss. Ein Transistor ist schon drin.
Ein Relais ist langsam, trennt dafür aber auch negativen
Stromfluss. Das eine hat seine Vorteile, das andere hat andere
Vorteile, und da kein Schwei weiss, wozu deine Schaltung
nützlich sein soll, kann niemand empfehlen was sinnvoll wäre.
Normalerweise baut man das so, wie hier
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm
beschrieben wenn du "elektronische Last" suchst,
wobei die Spannung am Poti auch von einer konstanten
Spannungsreferenz kommen kann.
Der Kondensator Cx verhindert bei passender Auslegung
das Schwingen.
Ein etwas besserer OpAmp wäre gut, z.B. MC34071 schaltet
auch 10nF Lasten.
Und es gäbe seit 25 Jahren MOSFETs, die 0.5A/50V mit
geringerer Gatekapazität kontrollieren als der BUZ11.