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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED-Bremslicht/Rücklicht


Autor: ReinerL (Gast)
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Hallo Ihr

Ich möcht mir ein Rücklicht/Bremslicht für Motorrad mit LED's Bauen
(ich weiss das giebt

im Selbstbau noch etwas bürokratische Anstrengungen)

Ich möchte euch mein Grundkonzept darlegen mit der bitte um Kritik und


Verbesserungsvorschläge (und wenn ungläubiges Kopfschütteln, dann bitte
lautstark).

Also gegeben (sind schon gekauft) Rot-LED's
"Reichelt : LED 5-4500 RT"

"http://www.reichelt.de/index.html?SID=14QdpUUtS4AQ...

fa;LASTACTION=3;SORT=artikel.artnr;WG=0;SUCHE=LED%205-4500%20RT;ARTIKEL= 
LED%205-4500%20RT;

START=0;END=16;FAQSEARCH=Ultrahelle%20LED%2C%205mm%2C%20rot;FAQTHEME=-1; 
FAQSEARCHTYPE=0;FA

QAUTO=1;STATIC=0;FC=668;PROVID=0;TITEL=0;ARTIKELID=31609;ACTION=3;GRUPPE 
=A5332"

Ab jetzt beginnen die Freiheitsgrade:
Also Idee:

Acht Stränge mit je 4 LED's (4*1,85 -> 7,4V),BC547 und einem 68Ohm
Emiterwiderstand (1,36V

bei 20mA) an unstabilisierter Bordspannung (10-17V)
Über die Basiswiderstände (2,2k? ) an einen OP-Ausgang der eine
Referenzspannung liefert.

Als Referenzquelle schwebt mir eine weitere LED vor deren
Durchlassspannung eben über den

OP entkoppelt und angehoben wird.

Bis hierhin leuchten die Led's mit voller Leistung. -> Bremslicht
Zum Runterdimmer auf normale Rücklichtleistung dachte ich mir PWM der
Referenzspannung mit

 noch zu bestimmender Puls/Pausen-Verhältniss (erste Idee 30%). Hier
denk ich kann mal nen

555 einsetzen.

OP, 555 und Ref-LED würde ich über nen 7805 vom Bordnetz
entkoppeln/stabilisieren.

Die genaue Beschaltung des OP's mit der Ref-LED ist noch unklar, und
wie der NE555 die

Referenzspannung Moduliert.

Welchen OP würdet Ihr vorschlagen der bei 5Volt noch vernünftig
arbeitet, 200mA dauer

liefern kann und die 200mA mit 100Hz Takten kann?

Dann legt mal los!
Bin für jeden Kommentar dankbar.

Reiner

Autor: ReinerL (Gast)
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Mist der Link haut nicht hin.
Hier noch mal ein neuer Versuch:

http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=14QdpUUtS4A...

Reiner

Autor: Olaf (Gast)
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Also legal eingetragen bekommst du soetwas im leben nicht. Die dazu
notwendigen Untersuchungen bezueglich Helligkeit, Helligkeitsverteilung
wuerde wohl ein vermoegen kosten.

Ausserdem habe ich nicht den Eindruck das du in der Lage bist soetwas
so zu bauen das es auch zuverlaessig funktioniert. Gerade beim Motorrad
hast du nur ein Bremslicht. Und wenn dir jemand wegen einem defekten
Licht hinten reinfaehrt hast du nicht nur das Problem eines defekten
Motorrads, es koennte auch schnell zu einem defekten Reiner kommen.

Und ich sehe, besonders vor dem Hintergrund der Risiken und Kosten
keinerlei Vorteile gegenueber einer Birne.

Olaf (R75/7)

Autor: ReinerL (Gast)
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Hallo Olaf

> Ausserdem habe ich nicht den Eindruck das du in der Lage bist
soetwas
> so zu bauen das es auch zuverlaessig funktioniert.
(Ok Ohrfeige eingesteckt - andere Backe hinhalt)

Habe ich mich elektronisch derartig dämlich angestellt?
Ich dachte gerade eine Konventionelle Schaltung währe robuster gegen
ausfälle.

Mein Rücklicht brennt oft durch - da erhoffe ich mir Vorteil.

Wie gesagt die bürokratischen Probleme sind erstmal ein anderes Thema

Reiner

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
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Ich denke mal, Du willst das als Zusatz zum bestehenden, zugelassenen
Rücklicht? Dann hast Du ja die Chance, wirklich einen Sicherheitsgewinn
oder zumindest keinen Verlust zu erzielen. Achte vor allem auf sinnvolle
Schutzbeschaltung, daß ein Defekt in Deiner Schaltung nicht auf die
vorhandene Elektronik zurückwirken kann (so sollte es etwa nicht
möglich sein, daß Du das Signal für das Originalbremslicht durch zu
hohe Last ruinierst, wenn Dein Transistor hops geht).

Rechtlich ist es natürlich immer noch problematisch und Deine
Haftpflicht wird versuchen, jeden beliebigen Unfall auf Deine
Basteleien zu schieben. Muß man zumindest mit rechnen.

Ansonsten würde ich auf zusätzliche Fehlerquellen wie Kombination der
PWM verzichten und den größeren Teil der LED-Stränge für das Bremslicht
und den kleineren für das Rücklicht nehmen. Getrennte LEDs (zusätzlicher
Sicherheitsgewinn auch durch Weglassen des falschen Apostroph (-; ) und
Ansteuertransistoren. So sind die Systeme weiter entkoppelt, was ja nie
schaden kann.

Autor: Olaf (Gast)
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Also das Problem in der Zuverlaessigkeit sehe nicht nicht so sehr in der
Schaltung, obwohl es da sicherlich auch Dinge gibt an die man denken
sollte, wie z.B Ueberspannungen.

Du sagst bei dir gehen andauernd die Birnen kaputt? Also das Problem
kenne ich garnicht. Was ist also an deinem Motorrad anders als an
meinem? Staerkere Vibrationen? Wie kommt deine Elektronik dann damit
klar? In der Richtung wuerde ich mir Gedanken machen. Ausserdem muss
deine Elektronik natuerlich sowohl bei -10Grad wie auch bei +50Grad
funktionieren. Was ist mit Feuchtigkeit?

Also ich will nicht sagen das man soetwas nicht bauen kann, aber der
Aufwand ist halt sehr gross.

Ich will auch schon seit Jahren eine Transistorzuendung mit Kennfeld
fuer meine 75/7 bauen. Aber bisher fuhr sie immer noch mit den
Zuendkontakten von 1978, also habe ich es mal so gelassen. :-)

Olaf

Autor: ReinerL (Gast)
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Hallo Philipp

>Ich denke mal, Du willst das als Zusatz zum bestehenden, zugelassenen
Rücklicht?

Gutes Argument ...

>Achte vor allem auf sinnvolle Schutzbeschaltung, daß ein Defekt in
Deiner Schaltung nicht auf die vorhandene Elektronik zurückwirken kann


OK, Bremslicht Brauch ich denk ich ohne hin nur als Signal

>Ansonsten würde ich auf zusätzliche Fehlerquellen wie Kombination der
PWM verzichten und den größeren Teil der LED-Stränge für das Bremslicht
und den kleineren für das Rücklicht nehmen.

?technischer "Schnickschnack" der nicht da ist kann nicht kaputt
gehen?
Deshalb habe ich die Finger von Step-up und Ladungspumpe und so
gelassen und den simplen Ansatz mit vielen paralellen Strängen. Das ist
zwar nicht Effizient aber ich denke robust.
Ich möchte alle LEDs (besser?) auch fürs Rücklicht benutzen um eine
grosse Fläche und einen grossen Öffnungswinkel zu bekommen.

>(zusätzlicher Sicherheitsgewinn auch durch Weglassen des falschen
Apostroph (-; )

Ich werds mir Merken


Reiner

Autor: Robert (Gast)
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Hi Rainer,

deine Rücklichtbirnen werden vermutlich wg. Vibrationen sterben. LED's
sind da besser, aber nur wenn du den Aufbau mechhanisch stabil
gestaltest. z.B. das Ganze mit elektronik Vergussmasse vergiessen.

Den ganzen Käse mit PWM würde ich mir schenken. Stattdessen mit Dioden
abgekoppelt je einen Wiederstand für Rücklicht und Bremslicht pro LED
Strang. Fertig.

Wenn du konstante Leuchtverhältnisse schaffen willst, dann kann man
statt des simplen Widerstandes einen LM317 in Konstantstrom Beschaltung
verwenden.

Robert

Autor: ReinerL (Gast)
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@Olaf

>Also das Problem in der Zuverlaessigkeit sehe nicht nicht so sehr in
der Schaltung, obwohl es da sicherlich auch Dinge gibt an die man
denken sollte, wie z.B Ueberspannungen.

Ok, ich denk mal drüber nach ...

>Du sagst bei dir gehen andauernd die Birnen kaputt? Also das Problem
kenne ich garnicht. Was ist also an deinem Motorrad anders als an
meinem? Staerkere Vibrationen? Wie kommt deine Elektronik dann damit
klar?  Ausserdem muss deine Elektronik natuerlich sowohl bei -10Grad
wie auch bei +50Grad funktionieren. Was ist mit Feuchtigkeit?

Zum einen ist soweit ich weiss die Lichtmaschinenregelung etwas
ungeschickt kontruiert. Je nach Zustand der Kontakte des Kabelbaums und
eingeschalteter Verbraucher liegt die Bordspannung schon mal bei 17
Volt. Na ja und good Vibrations hat sie natürlich auch. Es wird auch
schon an anderer Stelle gemunckelt das irgendwelche Kunststoffteile mit
der Zeit verhärten (mein FJ wird 13). Vermutlich ist es eine Mischung
aus allem.

Wenn alles geht und ich mit der Ausleuchtung/öffnungswinckel zufrieden
bin soll alles vergossen werden. Dann sollten Feuchtigkeit/Vibratonen
kein Thema mehr sein.

>Ich will auch schon seit Jahren eine Transistorzuendung mit Kennfeld
fuer meine 75/7 bauen. Aber bisher fuhr sie immer noch mit den
Zuendkontakten von 1978, also habe ich es mal so gelassen. :-)

Dann mach's doch gleich mit Einspritzung - wegen weil den angedrohten
Abgasbestimmungen :)
Das ist mir den definitiv ein paar Nummern zu gross.

Reiner

Autor: ReinerL (Gast)
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Hallo Robert

>Den ganzen Käse mit PWM würde ich mir schenken. Stattdessen mit Dioden
abgekoppelt je einen Wiederstand für Rücklicht und Bremslicht pro LED
Strang. Fertig.

>Wenn du konstante Leuchtverhältnisse schaffen willst, dann kann man
statt des simplen Widerstandes einen LM317 in Konstantstrom
Beschaltung
verwenden.

Ist eine bestechend Simple Idee.
Mal sehen ob ich das richtig verstanden hab:

LM317 in Konstatstromquelle - dann eine Diode die den Gesamtstrom
verträgt und dann 8 Stränge paralell mit LEDs und Widerstand.
Darf man Stränge mit toleranzbehaftetet Halbleiter paralell an ein
Stromquelle betreiben?

Der Bremslicht-LM muesste den Rücklicht-LM abschalten.

Reiner

Autor: Robert (Gast)
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Reiner,

machs dir nicht so kompliziert. Bei Brems + Rücklicht addieren sich
einfach die Ströme. d.h. maximaler LED Strom >= (Brems + Rücklicht).
Bei z.B. Brems zu Rücklicht I-Verhältnis sagen wir 4:1 wäre die
Lichtleistung für Bremse 80% der LED's.

Direkt parallel kann man LED's nicht sinnvoll schalten. Entweder ein
LM317 pro Strang und Funktion oder in Reihe zu einem LM317 pro Funktion
noch einen kleinen R für jeden Strang als Toleranzausgleich.

Robert

Autor: ReinerL (Gast)
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Hay Robert

> machs dir nicht so kompliziert. Bei Brems + Rücklicht addieren sich
einfach die Ströme. d.h. maximaler LED Strom >= (Brems + Rücklicht).
Bei z.B. Brems zu Rücklicht I-Verhältnis sagen wir 4:1 wäre die
Lichtleistung für Bremse 80% der LED's.

Ja soweit klar. Würde aber bedeuten bei Bremsen ohne Licht (ich fahr
immer mit Licht aber ... ) nur 80% - ich hätt aber schon gern die
100%.

> Direkt parallel kann man LED's nicht sinnvoll schalten. Entweder
ein
LM317 pro Strang und Funktion

Bin mir nicht sicher: 8LED-Stränge mal 2 Funktionen ?16 LMs?


>oder in Reihe zu einem LM317 pro Funktion noch einen kleinen R für
jeden Strang als Toleranzausgleich.

Den meinte ich

Ich werd mir mal das Datenbatt vom LM317 durch lesen.

Danke erstmal

Reiner

Autor: Robert (Gast)
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Hi Reiner,

alles korrekt. Der LM317 regelt ca. 1,25V über den strombestimmenden R.
33Ohm machen dann knapp 40mA, 56Ohm ca. 22mA.

Wenn das alles noch immer zu afwändig ist, dann guck dir mal Luxeon
LXHL-MD1B an.

Robert

Autor: schwarz.stephan (Gast)
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@ Reinler
lass ich raten, du fährst eine LC4 oder eine andere Enduro.
Ich kenne das Problem ( KTM Treiber )
Hab nun nicht alles gelesen, aber die Sache ist wirklich ganz einfach.
Ich hab das ganze mal in eine normalen Sockel eines Rücklichtes
eingebaut. ( Sockel BA 15, glaube der heist so )
Die Boardspannung ist doch (r)echt stabil, da muss nix davorgeschaltet
werden. Einfach entsprechende Vorwiderstände in die richtigen Leitungen
gehangen und du hast ein Super Licht.
Alle LED`s brennen immer!!!!
jede LED sollte mit eine Widerstand an das Bremslicht und einem an das
Rücklicht angeschlossen sein.
Nur wenn alle LED`s immer brennen wird das Rücklicht vernünftig
ausgeleuchte.
Das muss aber nur sein, wenn du eine echte Glühbirne ersetzten willst.
(Abstrahlwinkel ca. 160°)
Ich hatte damals 6 Leds im Kreis und 1 in der Mitte.
Funktioniert super!!! Etwas sehr hell, aber das kann ja nicht schaden
:-)  zumindest nicht mir :-)

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ein paralleler Elko zur Birne könnte die Lebensdauer verlängern da
dieser bei einer Einschaltphase einen hohen Strom zieht und dadurch die
Spannung bis der Elko voll ist etwas abfällt, so wird der Kaltstrom den
die Birne zieht begrenzt und der Faden lebt länger. Allerdings
verzögert das natürlich minimal das Einschalten des Lichtes. Das kann
dir aber bestimmt jemand berechen, wobei es bei den kleinen Elkos z.b.
4700µF oder 10.000µF schätzungsweise höchsten 1/10 Sek. dauern wird.

Wenn du Leds verwenden willst würde ich nur einen Tiefpass und eine
Spannungsbegrenzung mittels Z oder Überspannungsdioden aufbauen und das
 fest in einen Block vergießen damit da keine Feuchtigkeit reinkommt. So
Sachen wie PWM brauchst du da wirklich nicht. Evtl. kann man den
Tiefpass weglassen, ich weiß aber nicht wie schnell eine Z-Diode auf
einen schnellen Spannungsimpuls von 100 Volt reagiert.

Erlaubt ist das natürlich nicht, es erlischt die Betriebserlaubniss des
Motorrades, es ist aber nicht so das die Versicherung dadurch die
Deckung eines Unfalles ausschließen kann wenn der Unfal nichts mit den
Umbauten zu tun gehabt hat(da gibt es schon Urteile drüber, da die
Versicherung in ihre Verträge reinschreiben das bei erloschener BE
keine Haftung übernommen wird).

Ein Lichttechisches Gutachten kostet außerdem auch nicht die
Welt(einige hundert Euros) es gibt einige Unis die das machen und bei
Hella kann man sowas auch in auftrag geben. Also Lichtverteilung wird
mit Leds eher besser werden da man ja z.b. 20 Leds integrieren kann die
dann auch jede Ecke ausleuchten, nur mit der Helligkeit bin ich mir
nicht sicher.

Vielleicht kann ja jemand mal nen Vergleich der Lumen, Lux oder wie die
Werte heißen zur 21W Bremsbirne ziehen.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo ReinerL,

ist zwar nicht unbedingt das was du suchst.
Könnte aber eine Anregung sein.
[url]http://hometown.aol.de/_ht_a/pwhuebner/k11/html/um...]

Gruss
Peter

Autor: Sven Müller (Gast)
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21 W Halogen entspricht über den Daumen etwa 400 Lumen. Eine rote LED
(Lumiled rot Lambertian) bringt lt. Datenblatt etwa 44lm/W. Aber: Bei
der Halogenlampe wird ein grossteil des Spektrums weggefiltert, das nur
noch der rote Teil überbleibt. Das brauchst du bei der LED nicht.
Allerdings musst du darauf achten das der Farbort innerhalt des
zulässigen Bereiches liegt.
Also, wenn man es wirklich amtlich machen will muss man sich da schon
ein paar Gedanken machen.
LVK und Farbortmessungen könnte ich dir günstig durchführen.
(Fachhochschule)

Autor: Olaf (Gast)
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Nochmal eine Anmerkung zur Zuverlaessigkeit. Ich denke nicht das eine
Schaltung mit LM317 automatisch zuverlaessiger ist als ein moderner
Schaltregler.

Du koenntest den LM317 z.B stehend in deine Platine einloeten. Dann
faellt er nach drei Wochen einfach raus weil er sich losgewackelt hat.
Du kannst ihn aber auch auf deine Platine mit seinem Gehaeuse selber
anloeten.
Du kannst auch die Platine selber machen, dann fallen vielleicht nach
einem Monat die Anschlusskabel ab weil deine Platine nicht doppelseitig
durchkontaktiert ist. (soetwas ist viel stabiler)

Andererseits waere ein einseitige Platine mit allen Bauteilen in SMD
vermutlich viel unempfindlicher gegen Vibration und ist nach einmaligen
bespruehen mit Plastik70 auch recht unempfindlich gegen Feuchtigkeit.
Sparst du bei so einer Schaltung an dagegen an den Elkos wird sie auch
unzuverlaessig.

Es ist immer das Gesamtkonzept das ueberzeugen muss. Vergiessen einer
Schaltung ist natuerlich ein Schritt in richtung Zuverlaessigkeit und
in der Industrie oft das Mittel der Wahl. Allerdings haben die eine
Schaltung vorher auch ein paarmal aufgebaut und lange getestet. Bei
privaten Einzelstuecken ist das so eine Sache. Ausserdem musst du auch
die richtige Vergussmasse haben. Normaler Klebstoff oder Epoxy kann bei
derart grossen Mengen zu Spannugsrissen fuehren.
Ich wuerde vielleicht Silikon nehmen weil man das notfalls wieder
abpopeln kann. Aber natuerlich kein Silikon aus dem Baumarkt weil das
beim hart werden Essigsaeure absondert. Es gibt aber spezielles Silikon
fuer die Elektronik das dieses Problem nicht macht.

Uber eine Einspritzung fuer meine alte BMW habe ich in der Tat auch
schon nachgedacht zumal ich eine gute Idee habe wie man das relativ
einfach hinbekommen kann. Aber ist natuerlich trotzdem eine Mordsarbeit
und ueber eine offizielle Zulassung darf man da wohl auch nicht
nachdenken. Aber im Gegensatz zu einen anderen Ruecklicht bekommt man
so fuer den Verlust der Zulassung wenigstens mehr Leistung. .-)

Olaf

Autor: ReinerL (Gast)
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Hallo Alle

Erstmal Danke für eure Anregungen.

Hab vorhin mal eine 4x4 Matrix provisorisch zusammen gebraten.
Ich muss sagen im Moment bin ich geschockt wie eng der Öffnungswinkel
meiner Dioden ist.
Wie gesagt ich will mich nicht verschlechtern!
Wie Olaf vermutet hat könnte die Mechanik das wirkliche Problem werden.
Besonders wenn die LED alle einigermassen prezise ausgerichtet werden
muß.
Im Moment überlege ich grade ob ich die LEDs nicht in sowas nütlichem
wie Lauflicht/Knightrider baue, und einfach mal eine Luneon ohne Optik
probieren.
Im Moment etwas geknickt ...

Der Winter is noch lang ...

Reiner

Autor: G.M.Nash (Gast)
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Hallo Reiner,


kannst du mir mal deine email Adresse schicken. Ich würde dir gerne ein
paar Bilder mailen.

Mach dir wegen Öffnungswinkel nicht zu große Sorgen. 1. gibt es
"SuperFlux" LEDs mit 70-90Grd. 2. erledigt die Streuscheibe des
Bremslichts noch einiges für dich.



Gruß G.M.

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