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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Oszilloskop SSC-A531 Erfahrungen?


Autor: Matthias Laubnitz (mcl024)
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Hallo Zusammen,

kennt oder besitzt jemand von euch das USB-Oszi von Screenscope 
SSC-A531.
Ich finde es vom Preis/Leistungsverhältnis ganz gut. Besonders gefällt 
mir das ich ohne einen PC ein funktionierendes USB-Oszi besitze und das 
mit einem großen Display.

Weitere Infos unter www.screenscopetraces.com

Danke für eure Antworten

Autor: Matthias Laubnitz (mcl024)
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Niemand?

Autor: Harald (Gast)
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Ich habe so ein Scope nicht, aber ich würde es mir auch nicht kaufen. 
Ich traue den dürftigen technischen Specs. nicht über den Weg. In dem 
einen Testbericht sind dann auch verschiedene Signalformen dargestellt, 
darunter auch ein Rechteck mit arg verschliffenen Flanken. Für so ein 
Bild würde man den Tastkopf vernünftig abgleichen, es sei denn die 
Hardware gibt nicht mehr her. Alle anderen Fotos mit etwas 
"spezielleren" Signalverläufen scheinen auch sehr stark auf die 
Fähigkeiten des Scopes abgestimmt.

Im übrigen ist das Konzept aber recht interessant, man hat einen Teil 
der kostspieligen Hardware einfach auf meist eh vorhandene PC-Teile 
ausgelagert.

Auf den Preis kommen ja auch noch Zoll (2..3%) und MwSt oben drauf. Das 
das Paket so durch den Zoll kommt ist eher unwahrscheinlich. Seit dem 
Asienhype auf ebay sind die recht "genau" geworden. Lege noch etwas Geld 
oben drauf und investiere in ein 100MHZ UNI-T oder Rigol Scope. Im 
Low-Budget Bereich kann man auch über die Kombination eines gebrauchten 
Analog-Scope aus der Bucht plus einem brauchbaren Logik-Analyzer 
nachdenken. Zumindest dann, wenn Du einiges im Bereich Analog+µC machen 
willst. Mittels des Analog-Scopes kannst Du die "Signalgüten" 
betrachten, mit dem Logik-Analyzer kannst Du dann das meist relevantere 
Timing sauber abchecken.

Meine Meinung.

Autor: Traveller (Gast)
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Die Befürchtungen kann ich bestätigen, nachdem ich vor zwei Monaten kurz 
Gelegenheit hatte, ein ScreenScope auch mit komplexeren Signalen 
(gewobbelt und moduliert) zu testen. Es sah so aus, als wären in der 
Hard- und Software des Gerätes sämtliche schlimmsten Fehler der 
berüchtigten W(W)-W20xx-Signalverarbeitung und vier Jahre alter 
Asien-DSOs sorgfältig eingepflegt und konserviert worden. Bei 
Darstellungsformen wie der FFT fehlt gefühlsmäig eine Zehnerpotenz an 
Rechenleistung.

Schade! Die grundsätzliche Idee, die oft kleinen (*1) Displays durch 
einen TFT mit vernüftiger Größe zu ersetzten, und dennoch die 
Bedienungsfunktionen im Messgerät zu behalten (*2), also nicht per USB 
auf den PC zu verlagern halte ich für ausgezeichnet.


(*1 die oft mehr kosten und dennoch von minderer Qualität sind, als 
grossformatige PC-Massenware)

(*2 in Zeiten wo Atom-Netbooks geradezu verschleudert werden, verliert 
der Kostenfaktor der erforderlichen Hardware immer mehr an Bedeutung 
(*3))

(*3) hmm... ...wobei ein Netbook sozusagen als "Display-Settop-Box", das 
schön passend und ohne lästiges "Kabelgedöhns" oben auf einer 
USB-/Net-Messgeräte-Box sitzt und dazu noch durch Zuklappen klein machen 
läßt, auch etwas hätte...


Wichtig und entscheidend bleibt jedoch, das die Signalverabeitung in 
Hard- und Software von jemandem konzipiert und realisiert wurde, der 
einen "deformationsarmen Umgang" mit Signalen gelernt hat, und ihre 
Geburt nicht selbst zu Spezialisten ernannten Bastlern und Fricklern zu 
verdanken hat, die sich Theorie und Praxis dazu zusammengegoogelt haben.

Man muss vielleicht warten, bis sich beispielsweise einmal ein Grüppchen 
Ehemaliger von Tek, LeCroy und Agilent zu einem entsprechenden Startup 
zusammenfindet. Aber die dürften dann auch Vorkenntnisse bezüglich der 
Marktpreise mitbringen.

MfG

Autor: Harald (Gast)
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Matthias,
ich würde mich über ein Feedback sehr freuen! Waren diese beiden 
Beiträge nun hilfreich und/oder kaufst Du es dir trotzdem?

Autor: Matthias Laubnitz (mcl024)
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Vielen Dank für euer Feedback,

ich habe nicht so viel Erfahrung mit Oszis und bin über die Zeitschrift 
"Elektor" auf das Oszi gestoßen und fand es echt ne tolle Idee, da ich 
besonders darauf geachtet habe ob ein Oszi auch einen VGA Ausgang 
besitzt. Da preiswertere Oszis ja meißt ein winziges Display haben. Des 
weiteren wollte ich schon ein eigenständiges Oszi besitzen und kein 
USB-Gerät.

Da ich im Internet keine weiteren Infos zu dem genannten Screenscope 
gefunden habe und euer Feedback gelesen habe, werde ich mir das Gerät 
wohl nicht zulegen, was ich schade finde da ich jetzt mit der Suche 
wieder am Anfang stehe. Aber so ist es halt wenn man etwas günstiges und 
zugleich auch gutes sucht.

Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tips für mich. Gibt es eigentlich 
noch andere Screenscopes?

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