Reparatur Teslatrafo

Gast #1841194
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Hallo,
ich habe hier ein defektes Wig-Schweißgerät zur Reparatur wo die 
HF-Zündung defekt ist.
Der Tesla-Trafo ist scheinbar defekt. Der Kern hat an einer stelle einen 
kleinen Riß. Dies erhöht die Dämpfung so sehr, dass kein Lichtbogen mehr 
entstehen kann.  Mit einem anderen Tesla Trafo aus einem anderen Gerät 
funktioniert es bestens.

So nun die eigentliche Frage, kennt jmd. Bezugsquellen für solche Kerne?
Das orginal Ersatzteil soll 200Eur +Mwst kosten.

Danke
Malte
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Gast #1841290
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Ich wage zu bezweifeln, dass es an dem Riss liegt. Im übrigen kann man 
solche Kerne ziemlich gut mit Sekundenkleber wieder kleben. So wie es 
aussieht sollte das Auseinandernehmen nicht das Problem sein. Es sind ja 
schöne Schrauben dran.
Persönliche Seite #1842529
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Hallo Malte,

Mandrake hat voellig Recht:

> Ich wage zu bezweifeln, dass es an dem Riss liegt. Im übrigen kann man


Du siehst, dass da ein prima Luftspalt im magnetischen Kreis liegt. Da 
sollte ein Riss wirklich nichts ausmachen und die Sekundenkleber-Methode 
ist bewaehrt um die Kerne wieder in einen mechanisch stabilen Zustand zu 
bekommen.
Das Problem in Teslatrafos liegt meist "in" der Sekundaerwicklung und um 
die wiederherzustellen, brauchts viel Geduld und einen fast unsichtbaren 
Draht.....

Hast Du schon den Innenwiderstand sekundaer gemessen?
Wie sieht das Oszillogramm der Ansteuerung aus?

Gruss

Michael
#1842930
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ja das ist das thema ein wenig ungünstig gewählt. HF und trafo erinnert 
wohl gleich an einen teslatrafo.

das ding auf dem bild ist aber nichts weiter als ein ganz normaler 
trafo, mit dem der zündimpuls in die hochstrom-leitung eingekoppelt wird 
(daher der komische aufbau der sekundärwicklung, die primäre sind ja nur 
zwei windungen kabel). braucht man auch keine HF für, eine periodische 
kondensator-stoßentladung würde ebenfalls reichen.
Gast #1842974
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Hallo,
naja ob Teslatrafo oder nicht, der abgebildete Trafo scheint eine viel 
zu große Dämpfung zu haben.
Der Schwingkreis der den Trafo ansteuert wird durch ihn so sehr gedämpft 
das nur noch relativ kleine Spannungen am Ausgang ankommen.
Frequenz des LC Kreises ist ca. 2-3MHz.
Geklebt ist der Riß schon mit Sekundenkleber. Keine Besserung.
Und wie gesagt ein vergleichbarer Trafo (aufgebaut aus großen 
Ferrit-Kernen)
erzeugt mit der gleichen Beschaltung einen Lichtbogen von ca 2 cm Länge.

Daraus schließe ich das der Ferrit nun ein zu hohe Dämpfung bei der 
benutzten Frequenz hat. Folglich brauche ich passenden Ersatz.

Gruß
Malte
Gast #1843090
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Also wenn es mit einem anderen Trafo aus einem anderen Gerät geht, dann 
ist definitiv der Trafo kaputt. vermutlich die Sekundärwicklung. Miss 
dort mal den Durchgang und schau ob es irgenwo Funkenüberschläge gibt. 
Falls ja, musst du neuen kaufen oder neu wickeln.
#1843360
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Wenn das ein Resonanztransformator sein soll dann könnte durch den Bruch 
die Induktivität des ganzen Gebildes latent beeinflusst sein, je nach 
Güte des folgenden Schwingkreises verstellt sich dadurch die 
Resonanzfrequenz und es kommt nicht mehr zur Spannungsüberhöhung.
Natürlich nur in der Annahme, die Ansteuerung des Trafos arbeitet mit 
einer festen Frequenz.
Gast #1843571
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gib doch mal Maße an, habe in meiner Anfangszeit so ziemlich alles 
auseinandergenommen, was mir in die Hände kam, insbesondere alte DDR- 
Röhrenfernseher, der Zeilentrafo hatte genauso einen Kern, vielleicht 
liegen bei meinen Eltern noch Reste meiner damaligen ( ca 1985) 
Sammelleidenschaft, nachsehen lohnt aber nur bei mehr Informationen

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