Hallo Leute,
ich hab da mal, für euch wahrscheinlich eine simple, Frage:
Ich möchte mit dem ATmega32 eine Uhr realisieren mithilfe des DCF77
Empfängermoduls von Reichelt. Im Datenblatt bei Reichelt zum DCF77
Signal steht:
"pulsförmiges Signal, das dem (invert.)demodulierten DCF-Signal
entspricht"
D.h., das DCF77 Signal ist invertiert. Ich möchte ganz gerne den Code
von Ulrich Radig nehmen, der hat das ganze jedoch laut Homepage
(http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr/dcf77_uhr) mit einem Modul
von Conrad gemacht, welches das Signal nicht invertiert liefert. Kann
ich diesen Code trotzdem für mich nehmen ? Blick da nicht so ganz
durch...
Danke für die Hilfe
Vergiss die Pollin-Module.
Du wirst nicht glücklich werden.
Ich habe damit 4 Lichtwecker gebaut, für die ganze (Groß-)Familie.
Und mit dem Code von Ulirich Radig.
Die Qualität der Module ist m.M. nach schlecht, und zwar sowohl die
Empfangsqualität als auch die Signalqualität des Ausgangs als auch die
Doku.
Den Ausgang hatte ich zuerst auf einen Schmitt-Trigger (4093) gelegt,
das hat aber auch nicht geholfen.
Das Modul funktioniert nur mit halbwegs vernünftiger Ausrichtung der
Antenne. Wenn Du das Ding und damit die Antenne dann eingebaut hast,
wird das u.U. schwierig. Ich habe sie inzwischen abhängig vom
Aufstellort des Weckers entspr. eingebaut uns ausgerichtet.
Die Doku ist mangelhaft hinsichtlich der Anschlussbelegung. Bei mir war
sie falsch, was mir 2 defekte Module eingebracht hat. Pollin hat diese
dann getauscht, die Doku war damals immer noch falsch. Wenn man den neg.
Anschluss am Kondensator verfolgt hat, war klar, dass die
Anschlussbelegung spiegelbildlich vertauscht war.
Ich hatte noch irgendwas am Code von Ulrich geändert, damit hats dann
mit diesem Modul auch funktioniert.
Fazit: ich würde diese Module nicht mehr nehmen, auch wenn sie 5 EUR
weniger kosten als andere. Den Trubel, den sie mir eingebracht hatten,
hätte ich gern mit ein paar Euro "weggekauft".
Ich würde heute lieber professionelle Module nehmen, irgendwo hier im
Forum gabs mal nen Link auf einen deutschen Hersteller, der vernünftige
Module für < 15 EUR anbietet.
Ah, hier:
http://www.hkw-elektronik.de/shop/index.php
Getestet habe ich die aber noch nicht.
dass die Pollindinger eher schlecht als recht sind, ist auch meine
Erfahrung. Im Vergleich zum Conrad-Modul am selben Ort war meist kaum
stabiler Empfang mit jenen möglich.
Noch bessere Empfangsmodule als die von Conrad sind die von
http://www.hkw-elektronik.de/deutsch/produkte/baugruppen.php
Hab mich vor Jahren da mal eingedeckt, auch mit dem englischen
MSF60-Empfänger, der allerdings etwas mehr programmtechnischen Aufwand
erfordert.
Im Übrigen sollte man das Signal nicht mit einem Transistor, sondern mit
einer kleinen Anpassung im Programm erledigen.
Hallo,
nungut, nun ist das Reichelt Modul leider schon bestellt und die Platine
auch, allerdings ohne Transistor direkt am uc Eingang. (Beschaltung nach
http://www.mikrocontroller.net/articles/DCF77-Funkwecker_mit_AVR ). Da
bleibt mir dann wohl nichts anderes übrig, als Softwaremäßig die
Invertierung rauszubekommen, oder?
Bin für Tipps dankbar.
MFG
Florian
Soweit ich das noch weiss, ist das im Code eine eher kleinere Sache, Du
musst nur bei der Umstellung von rising edge auf falling edge die Logik
umdrehen, und vice versa natürlich auch.
Ich meine, das war in einem Interrupt-Code, und sollte daher einfach zu
lokalisieren sein.
Es ist eine Abfrage a la "ist der Interrupt auf steigend konfiguriert,
dann setze den Interrupt nun auf fallend" (so in der Art).
Danke...
ich denke dass ich den entsprechenden Codeabschnitt gefunden habe.
Werds dann nochmal genau posten, wenn ich es durchgeführt habe.
Danke schonmal...
Grüße
Bei meinem DCF77-Modul von Pollin hat der Code von Ulrich Radig nicht
funktioniert. Der Grund war, dass vom Modul keine sauberen Pulse kamem.
Also in einem Puls waren mehrere "Absacker" drinne, sodass pro Puls
mehrere Low-High Flanken aufraten.