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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Atmel ISP per CF?


Autor: Christian Heigele (Gast)
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Hi!
Da mein Laptop TFT grad im AR.. ich meine kaputt ist, und er deswegen
für eine Weile zur Reperatur verschwinden wird und ich mir jetzt dann
ein PDA kaufen werde, stellt sich mir die Frage ob man einen ISP über
CF bauen könnte?
Eigentlich wird CF ja für Festplatten genützt, aber es gibt ja auch
WLan/GPS Adapter dafür?!
Ein Schaltplan ist hier
http://home.t-online.de/home/w.robel/m_mcbike/cfla... zu
finden.
Weiss einer wie die GPS Dinger funktionieren.
Man könnte ja "einfach" einen Parallel-Port emulieren, die Signale
nach der CF-Karte parsen und von dort aus einfach weiter gehen.
Hm..
Theoretisch müsste das doch nicht das allergrößte Problem sein oder?
#grs

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Damit würdest Du immerhin einen Preis für die mit Abstand aufwendigste
Implementierung eines ISP-Adapters gewinnen.

Autor: Christian Heigele (Gast)
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Wieso.
Ich finde das ziemlich praktisch.
Wenn du im Zug unterwegs bist und ein bisschen spielen willst ?!?
Oder wenn man keinen Rechner hat
#grs

Autor: Jens123 (Gast)
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gibt es fuer PDAs keine COM Ports???
ich meine da gäbs adapter fuer

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Gibt es denn für PDAs ein Entwicklungssystem für AVR-Prozessoren? Ein
PDA ist kein x86-PC, und Windows CE ist überhaupt nicht kompatibel
zu Windows (95-Me, NT/2K/XP/2K3).

Du müsstest also wenigstens die Programmiersoftware (zum Übertragen von
.hex-Dateien in einen AVR) selbst neu schreiben, und dann kannst Du Dir
auch eines der verfügbaren Interfaces Deines PDAs dafür aussuchen, wenn
der denn sowas haben sollte.

Autor: Christian Heigele (Gast)
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Also:
1. ist es ein Pocket PC der mir vorschwebt.
2. gibt es Linux implementierungen die OpenSource sind und damit kann
man auch für PocketPC kompilieren
#grs

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Du willst also auf Deinem Pocket PC ein Linux laufen lassen und -
beispielsweise - GCC-AVR darauf laufen lassen. Naja, warum nicht, wenn
Du auf eine vernünftige Tastatur verzichten willst, bitte.

Es gibt, soweit ich weiß, eine Spezifikation für I/O-Karten im
CF-Format, an die sich die von Dir erwähnten WLAN- und GPS-Karten
halten.
Näheres darüber müsste sich hier http://www.compactflash.org/ finden
lassen.

Ich würde das anders realisieren: Nimm' die Infrarotschnittstelle. Das
darüber abgewickelte Protokoll ist sehr an das der seriellen
Schnittstelle angelehnt (IrComm); Du müsstest nur einen µC mit
Infrarotschnittstelle ausstatten, der dann wiederum via ISP die Atmels
programmiert. Das Protokoll betreffend könntest Du Dich am
ISP-Programmer des STK500 orientieren, der im Prinzip exakt dasselbe
macht, nur über eine "echte" serielle Schnittstelle.

Der Vorteil eines solchen Gerätes wäre der, daß so etwas auch an
Notebooks mit IR-Schnittstelle genutzt werden kann, damit hätte das
Gerät auch einen Mehrfachnutzen.
Obendrein ist die galvanische Trennung von Programmiergerät und
Entwicklungsrechner auch ein netter Vorteil ...

Autor: Sf2 (Gast)
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Du machst dir damitmehr Stress als n paar wochen auf dein LAptop zu
warten...wenn du glaubst in der zeit damit fertig zu werden..

besorg dir lieber nen alten rechner oder so.

Autor: Jens123 (Gast)
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es gibt auch kleine Computer mit "kompletter" tastatur und allem drum
und dran war glaub ich von sony hab so ein teil mal bei einem damaligem
klassenlehrer gesehen..

der lief endweder mit 200MHz oder mit 800MHz um den Aku zu schonen

da muesste sogar ein komplettes Windoof drauf gewesen sein

Gruss Jens

Autor: Christian Heigele (Gast)
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Es geht ja nicht nur darum.
Das ganze macht ja auch irgendwie Spass oder?
#grs

Autor: Jens123 (Gast)
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hier ich hab eben eins in der art bei ibi gefunden
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&categ...

Autor: Christian Heigele (Gast)
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Preis: EUR 1.150,00
jaja sehr geil
#grs

Autor: Jens123 (Gast)
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es gibt auch kleinere in der art
die dan nicht ganz soviel kosten ;)

Autor: Christian Heigele (Gast)
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toll, aber mich reizt das Ding jetzt so dass ich mir mehr oder weniger
fest vorgenommen habe das zu bauen.
#grs

Autor: C3PO (Gast)
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Ich würde es so machen wie Rufus T. Firefly es beschrieben hat, kannst
ja noch einen normalen seriellen Anschluss vorsehen, dann ist der
Programmer wirklich autark !

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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@Christian: Ich schlage Dir vor, daß Du Dir mal die CF-Spezifikationen
für I/O-Geräte näher durchliest (Link auf CF-Organisation hatte ich Dir
schon genannt), danach können wir ja weiterreden. Ich hab so ein
bisschen das Gefühl, daß Du den Hardwareentwicklungsaufwand für ein
CF-I/O-Interface ein klitzekleines Bisschen unterschätzt.

Ein weiteres Argument zugunsten eines IrDA-basierten ISP wäre der damit
auch mögliche Einsatz an Palm-PDAs.

(All dies setzt natürlich eine Portierung des AVR-GCC oder
vergleichbaren Entwicklungswerkzeug auf den jeweiligen portablen
Rechner voraus ...)

Autor: Christian Heigele (Gast)
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Hi!
Ich denke aber so ein Parallel-Port am PDA ist schon was nettes...
Das mit den Entwicklungswerkzeug sehe ich als relativ kleines Problem.
der avr-gcc ist opensource und es gibt bestimmt eine GCC-Portierung für
einen PocketPC (was ist das eigentlich für ne Struktur? ARM glaube ich?
ARM wird auf jeden vom gcc unterstützt).
Wenn es unbegingt sein muss, kann man die verschiedenen Tools (gcc,
programmer, editor) zusammen in eine IDE packen.
Das mit der Hardwareentwicklung sehe ich bis jetzt wirklich noch nicht
allzu kompliziert, aber das liegt wohl an meiner mangelnder Erfahrung
auf dem Gebiet der Treiberentwicklung
#grs

Autor: Christian Heigele (Gast)
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Und übrigens ich will nicht unbedingt Linux auf dem PDA laufen lassen,
da ich auch GPS nützen will und ich nicht denke, dass das ganze so gut
unter Linux läuft
#grs

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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In Pocket-PCs ist eine ARM-Variante enthalten (oft Intel XScale), aber
das ist nicht entscheidend. Nicht der Zielprozessor des GCC ist
relevant, sondern das System auf dem der GCC laufen soll.
Dazu musst Du auf Deinem Pocket-PC erst einmal ein Linux zum laufen
bringen; unter Windows CE wirst Du es schlichtweg vergessen können, den
GCC einsetzen zu können. Windows CE hat sehr eigene Vorstellungen, was
es einem anstelle eines Dateisystems anbietet. CE-Rechner haben
schließlich keine Festplatten ...

Deine (mangelnde) Erfahrung an Treiberentwicklung ist nicht das primäre
Problem, sondern Deine - vermutlich - auch mangelnde Erfahrung an
Hardwareentwicklung. Das CF-I/O-Interface ist signifikant
komplizierter als beispielsweise der ISA-Bus, für den man sich
tatsächlich irgendwelche Hardware mit vertretbarem Aufwand selber
stricken konnte.

Dazu kommt der geringe Platz in einer CF-Karte; hast Du so ein Teil
schon mal von innen gesehen? Schonmal Bauteile dieser Größe von Hand
verarbeitet?

Autor: Christian Heigele (Gast)
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Ein kurzes googlen nach PocketPC und gcc bringt:
Pocket gcc:http://mifki.ru/pocketgcc/
also sollte es schon funktionieren.
Aber das soll jetzt ja nicht das Hauptproblem sein, sondern eher die
Hardware.
Gibt es schon Projekte, die Hardware am CF-Port betreiben?
Kann man einzelne PINs auf High setzen, also so wie es beim
Parallel-Port geht?
#grs

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Pocket gcc ist ein C-Compiler, der auf einem CE-Rechner läuft - und
Programme für CE-Rechner erzeugt.
Das ist für sich schon beeindruckend; aber so für sich hilft das
nicht.
Du willst damit ja keine Programme für CE-Rechner schreiben (also
XScale-Binaries), sondern Programme für AVR. Daher musst Du "nur"
noch den GCC-AVR portieren. Ob das auf einem CE-Rechner möglich ist,
wirst Du selbst 'rausfinden müssen.

Du solltest Dir jetzt aber wirklich mal die CF-Spezifikation ansehen.
Das ist keine Schnittstelle wie ein Parallelport, sondern ein
Bus-Interface, so wie ISA und PCI auch Bus-Interfaces sind.
Das ganze ähnelt der PCMCIA/CardBus-Spezifikation.
An so etwas kann man nicht einzelne Pins auf irgendwelche Pegel
setzen.

CF-Karten können zwar wie Festplatten im True-IDE-Modus angesprochen
werden, der aber wird in PDAs nicht verwendet. In denen wird vielmehr
der PCMCIA-kompatible Zugriffsmodus verwendet, der ein recht
aufwendiges Protokoll zur Geräteidentifikation und Ressourcenverwaltung
enthält.

Autor: Christian Heigele (Gast)
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okay zum gcc:
Wenn ich den Pocket gcc am laufen hab, kann ich ja den avr gcc
kompileren, damit habe ich doch ein lauffähigen avr-gcc
Es ist übrigens Windows Mobile 2003.
Zum CF:
Schwer wird insbesonder wahrscheinlich noch die richtigen Pegel
hinzubekommen.
Aber ich setzt mich jetzt erstmal hin und les.
Gibts da auch was kürzeres als die 150 Seiten Spezifikation?
Hast du eigentlich schonmal sowas gemacht?
Oder kennst du ein Projekt das sich mit CF-Device Entwicklung
auseinandergesetzt hat?
#grs

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Sieh' Dir mal auf dieser Seite
http://www.oxsemi.com/products/devboards/boards.html
den letzten Eintrag an und lies' Dir das Datenblatt
http://www.oxsemi.com/products/uarts/oxcf950/oxcf950ds.pdf durch.

Das ist ein serieller Schnittstellenbaustein mit PCMCIA/CF-Interface.
Anhand der Beschreibung solltest Du erahnen können, welcher
Protokollaufwand in Hardware von Dir implementiert werden müsste.

Autor: Christian Heigele (Gast)
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oh

Nett..

Naja
Ich warte erstmal bis "er" hier ist und les mich solange noch ein
Danke für deine Hilfe
#grs

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