Hochspannung

Gast #138097
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Ohne Trafo kannst du Hochspannung erzeugen wenn du einen Wollpullover
anziehst und deine Katze daran reibst.
Ohne Trafo ist es ansonsten so ziemlich unmöglich (selbst in einem Foto
ist ein Trafo drin.)
Gast #138104
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@Mike: Was soll den diese Antwort? Lies mal den Thread "Der Ton
hier.."

@Peter: Dort wird das auch über kleine Trafos gemacht. Conrad führt die
sogar. Es gibt auch kaskadierbare "Spannungsverdoppler"-Schaltungen.
Aber damit alleine hohe Spannungen zu erzeugen ist wohl nicht möglich.
An wieviel Volt dachtest du den?

Gruß Henrik
Gast #138111
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OK, aber überleg mal: Funkenstrecke, das sind zwei Wörte: Funke +
Strecke: Eine Strecke die ein Funke überspringt...
Entweder verwendet man sowas als Überspannungsschutzt oder als
Schalter, der die gespeicherte Energie irgendwohin entläd sobald die
Spannung hoch genug ist.
Gast #138113
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Hallo,

wenn man richtig hohe Spannungen erzeugen möchte wird bei Hoch- und
Höchstspannungsanlagen eine kombination aus Trafo + Spannungverdoppler
genommen. Zuerst wird hochtransformiert bis zu einer gewissen Spannung
welche der Trafo noch mit macht und dann mit der
Spannungverdopplerschaltung weiter gemacht. So macht man es z.b. in
Testanlagen für Hochspannungsschalter und der gleichen. Dort erreicht
man bis zu mehrere MegaVolt mit dieser technick, welche mit reinen
Trafos undenkbar wäre (wenn man von kurzen impulsen absieht). Ich denke
mal das läßt sich auch in kleinen Maßstab machen (einige kV) um
wirtschaftlich zu bleiben, und um kein geld für sonderbare Trafos
auszugeben.

CA
Gast #138114
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Die einfachste möglichkeit ist eine Kaskade (z.B. Hochspannungs
TV-Kaskade) die sind allerdings nicht so leicht zu bekommen.
Ich würde dir eine Zündspule empfehlen. schließlich brauchst du bei
einem Blitz für die Kamera keine dauerspannung von 10kV.
Aber was ergibt das für einen sinn ? nehm doch einfach nen alten litz
un d bau da das teil aus. Wenn du Dauerhochspannung brauchst nimm OBITs
oder Zeilentrafos (kompl. ansteuerung) oder Neon Trafos.
Lang mal ne Zündspule an und häng kurtzzeitig 12 V dran...dann wird dir
der spass an der ganzen sache vergehen tut nähmlich mehr weh als wenn du
an ne steckdose hängst (find ich).

MfG Sf2
Gast #138115
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Naja, das Problem ist auch, wie effizient das ganze werden soll, sprich
Wirkungsgrad.

Wer keine Spulen mag, kann das auch mit Kondensatoren und Dioden
machen, aber der Bauteilverhau ist beachtlich und der Wirkungskrad
liegt wohl weit unter 1%.

Naja, je nachdem gibt es, wie hier schon geschrieben wurde,
verschiedene Möglichkeiten wie z.B. Trafo mit entsprechendem
Wicklungsverhältnis oder auch Boost-Konverter. Bei letzterem hat man
die Wahl zwischen großer Spule und langsamen Schalter oder kleiner
Spule und schneller Schalter.

An letzterem bastel ich gerade. Aus 8 Volt (9-Volt-Akku) 200 Volt bei
1,1 Watt Abgabeleistung. Die Schaltfrequenz in meinem Projekt beträgt
200KHz. Das war der beste Kompromiss zwischen Spulenverluste,
Mosfet-Verluste und Spulen-Größe. Momentan schraube ich am Wirkungsgrad
herum, der aktuell bei ca. 88,x% liegt. Mein Ziel ist
Gesammtwirkungsgrad von über 90%, so 91,x% stell' ich mir vor. Aber so
langsam wird das ganz schön aufwendig. Für ein paar Milliwatt Ersparnis
muss da und dort ruckzuck wieder ein Transistor eingebaut werden und
die Sache wird immer komplizierter. Naja, mal sehen wie weit ich
komm'.
#138116
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Die Zeiten, wo man Blitzgeräte selber baut, sind schon lange vorbei.
Denn billiger, kleiner oder zuverlässiger als ein fertiges Kaufteil
kanns nicht werden.

Besonders der Speicherelko (470µF/400V) ist ne häßliche Sache, wenn er
nicht genügend isoliert ist und man versehentlich ranfaßt. Die
gespeicherte Energie ist so groß, daß man seine Muskelbewegungen nicht
mehr unter Kontrolle hat und es zu ernsthaften Verletzungen kommen
kann.

Der Zündimpuls wird separat mit einem 2. Trafo erzeugt, hat aber keine
große Energie, ist nur unangenehm.


Peter

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