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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ethernet - Experimentierplatine


Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Hallo zusammen!

Ich möchte gerne ein bisschen mit Ethernet experimentieren und habe dazu 
die im Anhang befindliche Schaltung entworfen.

Es wäre super, wenn jemand Lust hätte kurz darüber zu schauen und ggf. 
Verbesserungsvorschläge zu nennen, da ich vor allem weder mit Ethernet 
noch mit PIC24 bisher etwas gemacht habe.

Ich weiß, die Schaltung besteht aus vermutlich zu vielen Bauteilen, als 
dass jemand wirklich Lust hat sie im Ganzen zu untersuchen, aber ich bin 
auch für "schnelle Durchsichten" dankbar :-)

Im Idealfall sollte die Schaltung selbsterklärend sein :-)

Schöne Grüße,
Alex

Autor: raketenfred (Gast)
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zu der Spannungsversorgung, da ist nen USB Port sehr schlecht!

LAN verbraucht "relativ" viel Strom, es ist, davon auszugehen, dass du 
über 200mA ziehst, manche USB Ports schalten dann einfach ab! (umgehbar 
nur, wenn du zusätzlich dich als viel saugendes USB-Gerät am PC 
anmeldest, und der dich freischaltet)

also kurz knapp: USB 5V geht, aber lieber von einem externen Netzteil

Autor: frankman (Gast)
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Schaut schon mal ganz nett aus,
ich habe aber nicht jedes Signal nachgefieselt.

Angsthasen, wie ich würden noch kleine Serienwiderstände beim SPI (so 
ca. 22R) einbauen.

Was für einen Stecker hast du denn für das Debug-Interface verwendet? 
Ich würde eine ganz einfache Stiftleiste ( 6polig, RM 2,54mm) nehmen, da 
passt der PICIT drauf. Oder gleich die Western-Buchse. Du mußt 
aufpassen, für die PIC24-er-Reihe brauchst du am besten gleich die ICD2 
oder den REAL ICE.
Die RS232 würde ich nur auf eine 6 polige Leiste legen und mir das 
FDTI-TTL-RS232-Kabel kaufen, aber das ist nur Geschmacksache.

Bei den Leitungen fürs Ethernet mußt du beim Routen 
aufpassen,(Impedanzen, Länge)

Die 10n beim USB-Power sind mir nicht so ganz klar. Achtung, wenn es 
noch ein Keramischer ist. Da du die Leitungen ja mal ganz gerne an den 
USB rein und raussteckts, wäre hier ein Elko ohne keramischen C besser, 
weil du mit dem kleinen ceramischen C in verbindung mit der Impedanz des 
Kabels schnell einen fiesen schnellen Spike beim Einstecken erzeugen 
kannst, der ggv. den Regler beschädigen kann.

Autor: frankman (Gast)
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Ach ja, und ich würde den Oszillator noch mit einem SMD-Ferrit und 10yF 
/ 100n /1n entkoppeln. Und die C´s von Deinem Netzteil kommen mir, ohne 
das Datenblatt gelesen zu haben, etwas schmächtig vor.

Autor: frankman (Gast)
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Ach ja, der Temperatursensor? Ich persönlich würde gleich den Dallas 
DS18S20 nehmen, dafür gibt es eh schon eine Lib bei Microchip, oder halt 
einen analogen, auch von Microchip, der ist saubillig und ist gleich so 
skaliert, das man die Temperatur ohne viel gerechne vom ADC erfassen 
kann. Genauigkeit ist in diesem Fall eh nicht so wichtig. Dazu gibt auch 
tolle App-Notes von Microchip.
Das serielle Eeprom würde ich wohl auch nicht nehmen. Entweder gleich 
eine SD-Karte, oder einen Prozessor, mit internen EEPROM.
Achtung: Speichern von Daten im Flash ist nach Aussage eines Kollegen 
beim Pic24 etwas schwierig.

Autor: usuru (Gast)
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Die EEPROMS gibt es doch auch mit SDI, da sparst Du Dir die Software für 
den 2. BUS (I2C)

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Hallo Frankman & Raketenfred!
Danke für die Tipps :-)

>USB 5V geht, aber lieber von einem externen Netzteil

Ist auch im Normalfall so vorgesehen. Das billigste, geregelte Netzteil 
bei Reichelt (mit niedrigem Eigenverbrauch) ist eines, mit einer 
USB-Buchse am Ausgang :-) Daher hier der USB-Eingang...

Versorgung über den PC soll nur "in Ausnahme-Fällen" erfolgen, dennoch 
danke für die Tipps.

>Die 10n beim USB-Power sind mir nicht so ganz klar. Achtung, wenn es
>noch ein Keramischer ist.

Ja, es ist ein keramischer. Diese Beschaltung habe ich in einer App-Note 
von FTDI-Chip gefunden (bzw. im Datenblatt des FT232R). Hmm, habe das 
auch bei meinen USB-Platinen bisher immer so gemacht :-(

>Bei den Leitungen fürs Ethernet mußt du beim Routen
>aufpassen,(Impedanzen, Länge)

D.h. Leitungen möglichst kurz, "Kurven" statt 90°-Knicke, Leitungen 
gleicher Länge/Dicke? Noch mehr was es da zu beachten gibt?

Am besten Poste ich dann, wenn vorhanden, auch mal das Layout...

Schöne Grüße & danke nochmal!
Alex

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Ach so:
>für die PIC24-er-Reihe brauchst du am besten gleich die ICD2

ICD2 ist vorhanden :-)

>Die EEPROMS gibt es doch auch mit SDI, da sparst Du Dir die Software für
>den 2. BUS (I2C)

EEPROM mit SPI (in der Größenordnung) gibt es bei Reichelt leider nicht 
:-(
Der EEPROM soll aber auch nur "zum Spielen" sein, da ist es auch nicht 
so schlimm, wenn er "etwas schwerer" anzusteuern ist, zumal der PIC24, 
soweit ich das Datenblatt verstehe, 2 I2C-Busse besitzt (?).

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