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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mehrere Mainboards aus einem Netzteil betreiben


Autor: Tom (Gast)
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Hi.
Ich wollte mal fragen, was passiert, wenn man einem PC Mainboard die 
passenden Spannungen zur Verfügung stellt, aber permanent.
Also mehrere Mainboards aus einem gemeinsamen Netzteil.
Kann das Mainboard dann noch einen Shutdown des Systems durchführen? 
Indem z.B. die Komponenten Powerdown Signale durch das Mainboard 
bekommen.
Oder muss man den ATX Power Pin auswerten und die Spannungen mit P-Fets 
extern ausschalten?

Um was gehts?
Das hat keine technischen Gründe, sondern abrechnungstechnische Gründe.
Ich möchte ein Server+Zubehör möglichst preisgünsig ans Internet 
bringen. Hätte da auch schon eine Location dafür, die sehr preisgünstig 
ist.

Ich habe eine Location gefunden, wo man relativ großzügig Platz hat. Man 
muss sich nicht mit 1 HE Servern rumplagen, man ist noch nicht mal an 
das 19 Zoll System gebunden.

Dabei ist die Grundgebühr Gerätebasiert.
1 Gerät = 1 Netzteil/Spannungsversorgung = 1 Gehäuse.
Die maximalen Ausmaße sind relativ großzügig, Limitiert ist lediglich 
der Stromverbrauch und der Traffic. Wobei man da bei Überschreitung 
einfach Verbrauchsbasiert abgerechnet wird.

Beistellgeräte wie z.B. Router, KVM-over-IP usw kosten extra, weil für 
die eine extra Gebühr berechnet wird.
Im Endeffekt kostet selbst so ein kleines KVM-over IP Gerät fast soviel 
wie ein dicker Server, obwohl es kaum Ressourcen frisst.

Motto ist da: 1 Standardstellplatz für einen handelsüblichen PC als 
Server, Privatkundenvertrag: Spottbillig (ca 15 Euro für einen Server 
mit 200 GB Traffic)

Alles andere: Teuer.

Der Traffic ist auch relativ teuer aber ich habe eh kaum Traffic, also 
interessiert mich das nicht. Durchschnittlich nur ca 50-100 GB.
Der Strom ist hingegen recht preiswert.
Dass die PC Housing Stellplätze in einem abgespeckten Nebengebäude 
liegen (Einsparungen bei Klima, USV und Sicherheit) spielt für mich 
keine Rolle.

Oder man macht einen gewerblichen Vertrag, wo man dann für ein 
individuelles Angebot, bessere Qualität und billigeren Traffic bekommt. 
Aber die gewerbliche Linie fängt erst so ab ca 50 Euro/Monat an und hat 
kostentreibenden  Priority Service, den man nicht abbestellen kann. 
Außerdem gehts da nach 1 HE bei der Grundgebühr.


Das bedeutet folgendes: Ich konstruiere eine Kiste / gehäuse, das nach 
Außen hin nur 1x Netzwerk und 1x Stromanschluss hat.
Da rein kommen dann mindestens 2 Mainboards (Hauptserver + 1 kleinerer 
Zweitserver), ein Router, die KVM Technik.
Der Haken: Ich darf nur 1 gemeinsames Netzteil verwenden, damit es als 
ein einziges Gerät durch geht.

Damit ist der für ein Gerät maximal zur Verfügung stehende mechanische 
Raum optimalst ausgenutzt.

So brauche ich für mein olles, kleines und kaum 
ressourchenverbrauchendes KVM Gerät nicht nochmal fast eine komplette 
Grundgebühr zahlen. Und wenn ich schon dabei bin und bastele, bau ich 
gleich mehrere Mainboards ein.
Z.B 1x uATX für das Hauptsystem und 1-2x miniITX als Zweitserver

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das mit dem zweiten mainboard würde ich lassen. es besteht eine gute 
chance, daß es funktioniert - allerdings muß es das nicht. da das zweite 
mainboard den start des atx-netzteils nicht angefordert hat kann es 
sein, daß ihm das anlegen der spannungen einfach egal ist und es nicht 
hochfährt.

dinge wie switches, router, KVM-technik oder irgendwelche 
com2lan-lösungen kannst du aber problemlos mit reinschmeißen und dir die 
spannungen vom netzteil holen.

wenn du nicht für den stromverbrauch zahlen musst verwende ein möglichst 
leistungsstarkes system mit viel arbeitsspeicher. dann kannst du darauf 
mehrere virtuelle maschinen laufen lassen, die sich wie selbständige 
server verhalten können. du wirst sowieso nur eine IP vom hoster 
bekommen.

Autor: Tom (Gast)
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Strom muss man da zahlen, aber den gibts recht günstig. Am Strom 
verdienen die nicht viel.
Ein dickes System löst trotzdem nicht das Problem mit dem KVM Gerät. 
Selbst bei einer internen KVM Karte muss man ne zweite Grundgebühr 
zahlen.
Da kommt man nur drum herum,wenn das Gerät nach aussen sich wie ein 
einziger PC mit 1x LAN 1 IP und einmal Stromversorgung in einem 
gemeinsamen Gehäuse verhält.

Autor: Simon L. (simon_l)
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Hi,

die einzelne IP wird wohl das Problem werden, nach meinem Verständnis 
brauchst du ja für den Rechner und für das KVM-Teil eine IP.

Wenn das klappen sollte, du kann ja ein altes MB "ausschlachten" die 
Anschlüsse und die Blende in das Gehäuse einbauen und alles intern mit 
Kabeln anschließen, nach außen hin sieht man dann nur das "normale" 
Anschlusspanel, innen geht z.b. die Lan-Buche auf einen kleinen Switch.

Vllt käme auch ein business Mainboard mit integrierter Fernwartung in 
frage?

Gruß Simon

Autor: 123 (Gast)
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Moin,

meines wissens hat man früher ATX Mainboards auch mit AT netzteilen 
betreiben können. da gabs die funktion PC ausschalten per SW nicht. 
Power schalter an oder aus und gut war.

hätte somit zur folge, das nur ein MB das Netzeil kontrollieren kann. 
die anderen sollten davon getrennt werden.

weiter ist auf die einzelnen Versorgungsschienen (5V, 12V, 5VStandbay, 
...)
zu achten. Besonders auf die Leistungsaufnahme bei den 5V standbay. ein 
Netzteil mit 1500Watt wird hier nicht die 5fache leistung eines normalen 
300Watt netzteils zur verfügung stellen.

aber ich frag mich wieso mehrere boards. ein richtig grosses System mit 
2 oder mehr CPUs, und richtig hauptspeicher, und nem pasenden OS mit 
virtuallisierung, ggf tuts auch ne VM - Ware oder ähnliches, und du hast 
vermutlich mehr leistung als mit den 2 3 kleinen rechnern in einer 
kiste.

Und aus was soll deine kiste sein? Holz? wohl eher nicht in nem 
serverraum.

gruss

Autor: Manuel (Gast)
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Virtualisierung wäre hier die Standardlösung.

Das mit dem "Netzteil" split sollte auch nicht wirklich unnöglich sein. 
Soweit ich mich errinnere müßte man den "Power Good" und den "PS_ON" Pin 
extern beschalten. Ich denke die kann man sogar direkt vom µC bedienen.

Allerdings hast Du wie immer hier das Problem das wenn die Bude aufgrund 
deiner Schaltung abraucht dann wird sich bald jemand bei dir melden.

Autor: John-eric K. (mockup)
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Na das Problem mit der IP ist doch normal auch keins,
Er kann doch an dem Netzwerkkabel vom Anbieter einen Router anklemmen 
und macht dahinter sein eigenes Subnetz inkl. Switsch auf, wie es jeder 
zuhause auch macht.

Schon sieht der Anbieter nichts mehr davon.

Autor: Tom (Gast)
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Das Netzteil muss auf jeden Fall im Dauerbetrieb laufen, also mit 
überbrücktem Power_on.

Sonst würde das Hauptmainboard ja die komplette Kiste ausschalten.
Damit würde der aus der 12V Schiene versorgte NAT Router und das KVM 
Modul auch ausgeschaltet werden, und ich hätte keine Möglichkeit mehr, 
den PC wieder hoch zu fahren.

Router und KVM aus der 5V Standby Schiene über einen Stepup zu 
versorgen, wird wohl nicht klappen, da die Leistung der 5V Standby 
Schiene nicht reichen würde.

Das zweite Mainboard für das Subsystem soll beispielsweise ein sparsames 
miniITX mit ATOM CPU sein.
Der Subserver würde ohnehin nur als FTP Backup System genutzt werden, 
damit ich nicht die teure Backup Kapazität des Anbieters in Anspruch 
nehmen muss.
5 Euro pro 10 GB Backupkapazität und Monat ist zu teuer.
Das Zweitmainboard soll auch nicht durchlaufen, sondern nur bei Bedarf 
über WOL über den Router eingeschaltet werden.
Eventuell noch ein drittes Subsystem als experimentiersystem.

Ein ATX Netzteil sollte schon in der Lage sein, die 50-100 Watt extra 
für die miniITX Subsysteme, KVM und Router aufzubringen.


Das Gehäuse wollte ich auf Basis eines ATX Towers selber bauen, und 
alles intern verkabeln. Nach aussen hin halt nur 1x 230 V direkt am ATX 
Netzteil und einmal Ethernet.
Das Hauptmainboard wollte ich ein paar cm versetzt nach innen ins 
Gehäuse einbauen, dann noch 1-2 kleine MiniITX Mainbaoards (oder noch 
kleiner). In die Grundplatte des Tower Gehäuses kann man ja Gewinde 
schneiden für die Befestigung.
Das Loch für die Mainboardslotblende und die Löcher für die Steckkarten 
wollte ich mit Alublech zu machen und nur 1 Netzwerkbuchse dort 
montieren.

KVM und Router findet auch noch irgendwo Platz im Gehäuse.

Das Netzteil möchte ich übrigens nicht modifizieren oder öffnen, das 
soll original bleiben. Die Stromverteilung soll in Form eines 
Adapterkabels  einfach nur zwischen Netzteilanschluss und Mainboard 
dazwischen gesteckt werden. Kann man ja selber crimpen.
Wenn ich schon anfange zu basteln, kann ich auch noch mehr machen, als 
einfach nur gucken, dass ich den KVM ohne extrakosten unterbringe.

Ich möchte dem Anbieter somit ein schnippchen schlagen, einfach nur die 
Standardleistung mit Standardvertrag in Anspruch nehmen. Und die ganzen 
Kostenverursacher (mit denen die Dumpingpreise beim Standardangebot wohl 
gegenfinanziert werden) nicht in Anspruch nehmen.

Ich sehe nicht ein, für ein KVM Gerät fast den Preis eines ganzen 
Servers zu zahlen, wo doch das KVM Gerät so gut wie keine Ressourcen 
verbraucht.
Das mit dem fernwartbaren Business Mainboard wäre evtl eine Lösung.

Hast du da mal nen Link zu nem Datenblatt? Würde mich mal interessieren.
Immerhin würde mir das das ganze Frickeln ersparen und ich müsste auch 
kein KVM Gerät kaufen.

Auf KVM möchte ich nicht verzichten, da bei dem Anbieter überhaupt kein 
Reboot/Recoverysystem/Neuinstallation über Webinterface machbar ist. Das 
geht nur über die RemoteHands bzw Servicevertrag, was zu teuer ist.

Natürlich könnte ich auch einfach zu Hetzner gehen, und dort nen 39,95 
Euro Server mieten. Bei denen ist man aber auch ruck-zuck bei 70 Euro im 
Monat, Flexi-Pack, KVM, eigene Backupfestplatte im Server, kostet alles 
extra und überschreitet den Preis des Grudservers.

Ist bei denen ja genauso. Grundangebot billig, mit den Zusatzleistungen 
wird dann das Geld verdient. Wie bei meinem Housingprovider.

Ich sehe einfach nicht ein, für relativ einfache Zusatzleistung, die dem 
Anbieter auch kaum laufende Kosten verursacht, mehr zu zahlen als für 
den eigentlichen Server. Weder bei Hetzner, noch bei meinem Provider.

Autor: Simon L. (simon_l)
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Hi,

ich hab leider keine Datenblätter zur Hand, laut wikipedia sind die H 
von intel für Businessgeräte. Soweit ich die Businessrechner kenne, sind 
das fast immer fertige Geräte, einzelne MB's wird mal als Privater wohl 
schlecht bekommen. In der C't sind aber immer wieder mal Artikel über 
solche Bürorechner, hab die immer nur kurz überflogen, und in die 
Schublade "interessant, aber ... " gepackt, sry.
C't 15/2010 ist ein Artikel drüber drinne.

Gruß Simon

Autor: Pete K. (pete77)
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Schon mal bei webspace4all geschaut?

2GB Webspace mit Traffic-Flat inkl. Domain, php-Datenbanken etc. für 
3,99€/Monat. Inklusive Backup, Mail etc.

Dafür lohnt doch nicht das Basteln.

Autor: 123 (Gast)
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Moin

der 2. Server nur für Backups?

geht das ggf nicht etwas eleganter? z.B. über ein integriertes NAS und 
USB / Ethernet?

ggf bei nicht gebrauch über ein Reilais oder eine andere Schaltung 
komplett trennen, damit bei überspannung die platten von NAS nicht mit 
hops gehen können.

und für test system ist virtualisierung immer noch ne alternative. ggf 
kann man sogar nen 2teh netzwerk port hart dem virtuellen system 
zuordnen. fals man das virtuelle netzwerk nicht mag.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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naja ich seh schon, das wird murks. da wird auf teufel komm raus 
probiert dem hoster ein paar euronen aus den rippen zu quetschen. denke 
nicht, daß das bei einem server der ja bekanntlich zuverlässig seinen 
dienst tun soll so angebracht ist, da mehr als nur ein mainboard 
reinzupacken. wieso packst du nicht zwei netzteile rein?

wenns unbedingt ein zweites mainboard sein muß dann schau dich nach dem 
schwintel atom board mit laptop-chipsatz um. so eines habe ich auch und 
das braucht nur 1x 12V. da ists egal ob die aus einer autobatterie, 
einem speziellen 12V netzteil oder der 12V schiene eines anderen PCs 
kommen.

wovon ich auf jeden fall abrate ist irgendwas mit dem power-on und 
power-good des hauptrechners rumzupfuschen. es kann durchaus sein, daß 
das board einen fehler in der power-up-sequenz bemerkt wenn es das 
netzteil z.b. wegen überbrücktem power-on nicht abschalten/einschalten 
kann.

und was du defintiv vergessen solltest ist zu probieren das deinem 
hoster vorzuenthalten. erstens geht das gegen den vertrag und könnte dir 
später als betrug ausgelegt werden und zweitens haben die auch switches 
die einem ganz genau sagen was da an daten von und zu deinem server 
fließt. wenn dein hoster das geld auch dann nimmt wenn du KVM oder so 
über die eigene LAN-verbindung nutzen willst dann kannst du zwar alles 
einbauen und machen und tin, aber was die kosten angeht hast du einfach 
pech.

> meines wissens hat man früher ATX Mainboards auch mit AT netzteilen
> betreiben können. da gabs die funktion PC ausschalten per SW nicht.
> Power schalter an oder aus und gut war.
woher hast du denn diesen müll? das waren dann AT-boards oder welche die 
die 3,3V schiene nicht zwingend brauchten. diese gabs nämlich beim AT NT 
nicht und somit ist es nicht möglich ein ATX board an einem AT NT zu 
betreiben!

Autor: Tom (Gast)
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Ein normaler Webspace bringt mich nicht viel weiter.

Selbst ein V-Server nützt mir nicht viel. Die meißten V-Server sind 
ungeeignet. Es gibt zwar welche, wo das gehen würde, aber das kostet. 
Die typischen Privatkunden-Angebote mit Dumpingpreisen sind untauglich.

Es ist eine ganz spezielle Anwendung, die ganz besondere Anforderungen 
stellt.
Um einen physikalischen, dedizierten Server komme ich kaum herum.
Das geht sogar so weit, dass ich fast schon Housing benötige.

So ein Mietserver um die 40 Euro (z.B. vom aktuellen Hetzner Angebot) 
würde rein technisch gesehen schon reichen.
KVM und zusätzliche Festplatte wäre für die Funktion auch entbehrlich.
Ein Raid 1 bringt mir übrigens nicht viel. Das Datenverlust-Risiko kommt 
ehr weniger durch Hsrdwareschäden. Ein RAID 1 schützt nicht vor 
Datenverlust durch Löschung, Softwarefehlern oder Anwenderfehlern.

Wenn ich die Daten auf einer zusätzlichen Festplatte nochmal als Kopie 
habe, brauch ich mit dem Aufspielen eines neuen BetriebsSystem Image 
auch nicht so vorsichtig zu sein.

Deswegen ist eine zusätzliche Daten-Backup Platte, die nicht permanent 
gemountet ist, und im Standby ist, äußerst sinnvoll (alternativ RZ 
interne Backupkapazität durch den Anbieter)
Aber das kostet.
Die zusätzliche Festplatte kostet bei Hetzner effektiv ca 30 Euro im 
Monat extra (Flexi-Pack + Festplattenmiete)

Wenn ich mich für Housing entscheide, fallen für eine Datenfestplatte 
kaum Kosten an. (ne 500 GB Platte kostet weniger als 40 Euro)
Außerdem spare ich beim Housing das Upload von ca 300 GB Daten, da ich 
die Datenfestplatte ja samt Daten in den Server einbauen kann.
Dafür ist bei Housing KVM-over-IP fast unerlässlich, damit man im Fall 
der Fälle ohne Providerunterstüzung das System retten  resetten  
komplett neu installieren kann.


Wenn ich das Projekt so umsetze, wie es sich gehört, also ohne Basteln 
und technische Tricksereien, werde ich mindestens 60 Euro im Monat los.
Selbst bei den Anbietern, die mit Dumping Grundpreisen auf 
Privatkundenfang sind. Weil die Sonderleistungen die Dumpingpreise 
zunichte machen.

Mit der geplanten Lösung kann ich es hingegen viel billiger umsetzen.

Natürlich kann ich mir das, was ich vor habe, auch einzeln von 
verschiedenen Firmen zusammen kaufen, aber da komme ich auch über 60 
Euro/Monat.

Momentan zahle ich dafür knapp 100 Euro im Monat und ich habe 3 Verträge 
am Hals.

100 Euro für 2 Mbit/s Internet und ca 20 GB Traffic im Monat ist bissl 
arg viel.

Ohne die zusätzlichen Investitionen komme ich noch nicht mal auf eBay 
drauf.

Das Wohnheim hier hat ein sehr restriktives Netzwerk/Internet.
Die Mobilfunkanbieter sind auch nicht viel besser, manche blocken z.B. 
ICQ / VOIP.

Also muss ich ein eigenes Wormhole haben.

Geplant ist folgendes: Mobilfunk als primärer Internetzugang, mit VPN 
Tunnel.
Größere Datenmassen aber über das Wohnheim Netzwerk unter 
Umgehung/Durchdringung der Firewall/des Proxys mit technischen Tricks.
Das Wohnheimnetz wird außerdem nach Onlinezeit abgerechnet, so dass ich 
das nur nutzen will, wenn ich auch genug Traffic mache.
Chatten und normal surfen mach ich lieber über UMTS.

Autor: David Madl (md2k7)
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Also nur rein zum Tunneln reicht ein VServer dicke. Wozu du den 
(abgesicherten) Plattenplatz brauchst, hast du allerdings noch nicht 
geschrieben. Von so viel Platz auf einem VServer kann man nur träumen.

Finde ich auch echt eine Schweinerei, was alles heute als "Internet" 
bezeichnet wird (z.B. UMTS mit privater IP und NAT, inklusive [nirgendwo 
erwähntem] Webfilter, ist ja so gang und gäbe).

Wenn ich schon bei Schweinerei bin: auch die VServer sind mit ihren 
"numfile limits", lahmer CPU / lahmem Festplattenzugriff (zumindest bei 
mir) eigentlich ihr Geld nicht wert. Wenn das nicht alle so machen 
würden, würde das an Betrug grenzen.

Gruß
David

Autor: Tom (Gast)
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Konditionen Wohnheimnetz
Basiszugang Kostenlos nach Zahlung der Freischaltgebühr.
Nur Intranet und ausgewählte Internetseiten

Anmeldung am Proxy kostet 10 Cent pro Stunde. Mehr Internetseiten 
verfügbar. 2 MBit/s Begrenzung. Kein ebay, Amazon und sowas verfügbar. 
Keine kommerzielle Nutzung.


Gastzugang oder kommerzielle Nutzung: 1 Euro pro Stunde
EBay und Co frei weniger Sperren. 2 MBit/s.


Flatrate 30 Euro im Monat,keine kommerzielle Nutzung.
Keine Onlinespiele, 10 GB Limit, 2mbit/s. Bis zu 10 MBit/s oder 
übertraffic: 10 Cent/Gb

Autor: Tom (Gast)
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Also die meisten billigeren V-Server supporten kein VPN, Und bevor ich 
25 Euro für nen V-Server ausgebe, hol ich lieber für 39 das Hetzner 
Rootserver Angebot.

Momentan habe ich mein Wormhole an einem DSL Zugang bei meinen Eltern 
laufen. Nur für das Wormhole zahle ich dort noch das DSL.

momentan zahle ich wie gesagt über 100 Euro für volles Internet:
30 Euro für Flatrate, UMTS Stick, und dann noch das DSL mit dem Wormhole 
Server.

der 10 Cent Tarif ist unbrauchbar, da ist einfach zu viel gesperrt.
Selbst verschiedene Social Networks, Youtube usw und selbst GMX usw sind 
da dicht gemacht.
Der 10 Cent Tarif taugt eigentlich nur für Recherchen oder Sachen wie 
Linux Downloads. Also ehr nur produktive, nichtkommerzielle 
Internetanwendung.

Die Flatrate ist schon brauchbarer. Bucht man die Flatrate, wird man 
einem anderen Subnet zugeteilt. Da hat man wenigstens nen transparenten 
Proxy und einige offene Ports. Da ist auch weniger gesperrt. VPN geht 
mit Portänderungen auch durch (z.B. über die offenen Ports im Bereich 
50k)



Die Backup Festplatte beim Server wollte ich haben, weil ich den Server 
selbst als Speichermedium nutzen will.
Die Daten sind hier hauptsächlich durch Diebstahl gefährdet. Deutlich 
mehr als irgendwo Zuhause.
Hier werden ständig Hackerangriffe im Lan gefahren.
Und es wurden auch schon Datenträger oder Rechner gestohlen.

Momentan sichere ich alle Daten auf einer USB Festplatte zuhause oder 
DVD's die zuhause deponiert werden. Aber diese Daten sind für mich von 
hier aus nicht zugänglich. Auf meinem Wormholeserver habe ich zwar auch 
einiges drauf, aber DSL hat bekanntlicherweise nicht den schnellsten 
Upload.

Autor: wohnheim (Gast)
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In dem Wohnheim wird eingebrochen? Spricht nicht gerade für die 
Studenten die da verkehren.

und Hacker angriffe im wohnheims netz? Sicher spielversuche von nicht 
ausgelasteten Studenten. Wobei man dem sicher schnell herr werden 
könnte, wenn die für das netz zuständigen Admins ( fals es solche gibt ) 
diesen studenten einfach den Stecker ziehen würden wenn sie davon wind 
bekommen.

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