Hallo,
angenommen ist folgender Aufbau:
Spannungsversorgung +/-5V.
4 Anschlüsse.
+5V
0V
-5V
0V Referenz
Auf den ersten 3 Anschlüssen wird später Strom fließen.
Die 0V Referenz wird geschirmt. Hier fließt nur ein sehr kleiner Ströme
max. 1µA.
Das Ziel ist es, später ein Signal zu erzeugen, welches sich auf die 0V
des Netzteils bezieht.
Damit es nicht durch den Spannungsabfall auf der 0V-Leitung zu einer
Potentialverschiebung kommt wird eine extra Referenzleitung verlegt.
Nun möchte ich zu Frage 1 kommen:
Wenn ich für die Referenzleitung ein Koaxialkabel verwende, welches
einseitig aufgelegt ist, so werden kapazitive Einstrahlungen gedämpft.
Was kann ich machen um auch induktive Einstrahlungen zu verhindern? Ich
werde versuchen die 4 Leitungen möchstlich eng aneinander zu legen um
die Leiterschleife möglichst klein zu halten.
Ich gehe davon aus, dass sich die 3 Leitungen irgendwelchen Mist
einfangen werden. Die Leitung hat eine parasitäre Induktivtät und eine
parasitäre Kapazität. Bei hohen Frequenzen streut ein Strom über die
Kapazität auf die Leitung und der Strom kann aufgrund der hohen Frequenz
nicht über die parasitäre Induktivität abfließen. Es bildet sich ein
komplexer Spannungsteiler aus parasitärere Kapazität und parasitärere
Induktivität.
Für die Angeschlossenen Schaltung sieht es so aus, als würde die
Eingangsspannung veriieren.
Die sich einfangen Spannungen würde ich also gerne Filtern.
Hierzu dachte ich an dem Aufbau, welcher sich im Anhang befindet.
Eine Einstreuung auf den +5V oder auf den +5V wird ohne Problem
gefiltert.
Aber,
ich konnte keine Möglichkeit entdecken, die Einstreuungen auf der 0V
Leitung zu dämpfen.
Das waren jetzt sehr viele Worte um mein Problem zu erklären.
Ich habe nocheinmal ein Bild gemacht, in der Hoffnung das mein Problem
verständlicher wird.
Wenn am Kondensator C7 ein Volt eingekoppelt wird steigt über die
Kapazität C3 auch die Spannung am Ausgang des Filters um 1V. Im Bezug
zur Referenzspannung.
Dies möchte ich vermeiden.