Auflagen bei Elektronikentwicklung

Gast #1863094
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Liebe User,

ich habe eine Frage bezgl. eines Projektes.

Ein Bekannter und ich möchten ein Gerät entwickeln, welches mit 230 V~ 
betrieben werden soll.
Falls Nachfrage bestehen sollte, würden wir dieses Gerät im größeren 
Maße produzieren (lassen).

Nun die Frage:

 - Welche sicherheits-/rechtlichen Dinge kommen auf einen zu, wenn man 
ein Gerät verkaufen möchte, welches mit 230 V arbeitet?

Das Gehäuse wäre in unserem Fall aus Kunststoff.



Vielen Dank!
Gast #1863118
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Vor allem erst einmal CE, also EMV-Richtlinie, Niederspannungsrichtlinie 
und evtl. produktspezifische Normen. Besonders die produktspezfischen 
Normen sind bezüglich der Handhabung 230V sehr hilfreich.

Es werden eine ganze Reihe teilweise sehr teure Tests notwendig - vor 
allem natürlich im EMV-Bereich, aber auch z.B. bei Umwelttests. Ohne 
viel Erfahrung oder einem externen Dienstleister geht da nichts. 
Letzteren braucht man aber sowieso, weil man das Equipment nicht 
bezahlen kann. Es gibt z.B. einige Hochschulen, die da (gegen 
entsprechende Bezahlung natürlich) behilflich sind.

Ich gehe hierbei mal davon aus, dass man rechtlich wasserdicht arbeiten 
will. Eine Konformitätserklärung kann man natürlich auch ohne einen 
einzigen Test schreiben.

Also einfach etwas basteln und dann hoffen, dass sich es verkauft, wird 
sehr schwierig.
Gast #1863128
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Wenn es möglich ist, ein fertiges (zugelassenes) externes
Netzteil verwenden, da ist man schon mal 230V-Probleme los.
Weiterhin kann man auch in "nicht 230V-Regionen" verkaufen.
Passendes Netzteil beipacken.

Habe das schon mehrfach erfolgreich so gemacht.

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