Hi.
Ich habe ein Smartphone von HTC, dass ich eventuell verkaufen werde.
Momentan ist es noch "gerooted" und "debranded".
D.h. das Branding des Mobilfunkanbieters ist weg, und es ist ein Custom
Firmware mit Rootrechten drauf.
Ich kann natürlich jetzt folgendes machen:
-Ein gerootetes Standard Rom File einspielen, d.H. die normale HTC Froyo
Firmware, die aber gerootet ist. (modifizierter Bootloader)
-Das normale unbranded Rom des Herstellers ohne Root, von dem man aber
so ohne weiteres nicht mehr auf Root zurückkommt, wenn der neue Original
Bootloader erst mal drin ist.
-Das Handy wieder neu branden, d.H. die Firmware des
Mobilfunkherstellers aufspielen, von dem das Handy gekauft wurde.
Was bringt eurer Meinung nach das meißte Geld beim Verkauf?
-Gerootet, weil viele es sich vielleicht nicht selber trauen und daher
ein fertig gerootetes Phone kaufen? Aber keine Gewährleistung/Garantie
-Original Rom ohne Branding, damit hat man aber nur die gesetzliche
Gewährleistung durch den Hersteller.
-Mobilfunkanbieter Rom, mit diesem hat man nicht nur die Gewährleistung,
sondern kann auch die Garantie des Providers in Anspruch nehmen.
Ich denke mal am besten die Firmware drauftun die im
Auslieferungszustand drauf war und dem Käufer die Option anbieten auf
Wunsch etwas anderes aufzuspielen.
Die Firmware, die beim Auslieferungszustand drauf war, kann ich nicht
mehr drauf machen.
Ich habe diese nicht in unveränderter Form. Der ursprüngliche Bootloader
war nicht zu retten. Vollbackups gingen erst nach dem knacken.
Was ich allerdings machen kann: Ich kann den aktuellen Update ROM des
Mobilfunkanbieters einspielen. Dann bin ich auf dem gleichen Stand, wie
wenn ich das Telefon "ganz normal" geupdatet hätte.
Allerdings ist man dann an diesen Providerrom gebunden. Den kann man
momentan noch nicht rooten. Da müssen die Freaks erst wieder dran
arbeiten.
Ich kann dem Käufer höchstens die Option geben, eine beliebige aktuelle
Firmware aufzuspielen. Es gibt ja mehrere gute custom firmwaren, und
nicht nur die Standardfirmware mit/ohne root oder gebrandet.
Wenn dann wirklich kein Unterschied zum "normalzustand" mehr besteht,
folglich für den Käufer wieder die volle Garantie usw. möglich ist, dann
bietest du das Gerät offiziell als SO an:
>Was ich allerdings machen kann: Ich kann den aktuellen Update ROM des>Mobilfunkanbieters einspielen. Dann bin ich auf dem gleichen Stand, wie>wenn ich das Telefon "ganz normal" geupdatet hätte.
Die normale Artikelbeschreibung ergänzt du dann anschließend damit das
alternativ auch die Andere SW möglich ist und führst die Vorteile auf.
Die Überschrift würde ich in etwa so lauten lassen Smartphone XYZ
Originalzustand oder mit Alternativer Firmware
( Statt alternativ auch Bearbeitet/gerootete was auch immer)
Dazu schreibst dann aber das du auf Wunsch aber Auch die modifizierte
Firware bzw. Was auch immer (beschreibung musst du machen, habe kein
Smartphone und mich damit auch nicht beschäftigt) aufspielen kannst.
Das Telefon lässt du dann erst einmal so wie es ist...
Dann wartest du ab bis es verkauft ist, nimmst Kontakt mit dem Käufer
auf, erklärst ihm seine Optionen und er soll selbst wählen welche
Variante er auf dem Gerät haben wil.
Das sollte dir schon gute Chancen auf einen vernünftigen Erlös und dem
Käufer die Chance auf das Gerät nach einen Wünschen ermöglichen
Natürlich solltest du die ganze Hack Geschichte nur erwähnen wenn dir
das rechtlich keine Schwierigkeiten macht, Da ich mit dem Smartphone
überhaupt nichts am Hut habe weiß ich nicht was beim Hack verändert wird
bzw. welche Software woher mit welchen Schutzrechten benötigt wird, so
das ich mir über die Legalität keine Meinung bilden kann.
(Natürlich darf man sein eigenes Telefon grundsätzlich verändern, aber
wenn man die Veränderung nur vornehmen kann wenn man zum beispiel Tools
einsetzt die aus dem REchner der Herstellerfirma kopiert sind und die
man frei gar nicht haben kann wird es natürlich kritisch... Oder gibt
auch noch andere Dinge wie Reverse Engineering und decompiling die unter
Umständen auch mal problematisch werden können. Wenn auch lange nicht in
dem Maß wie die Firmen das gerne Hätten)
Gruß
Carsten
Sache ist einfach,
wenn du ein Gerät mit bsp. Windows Mobile kaufst, erwirbst du damit
automatisch eine Lizenz von Microsoft betreffend Windows Mobile.
Inwieweit diese Lizenz, jetzt auswirkung auf Herstellespezifische
Modifikationen beinhaltet müsstest du in den Liezenregelungen nachlesen.
(Stichwort.: Hersteller bzw. Distributor ist für Support verantwortlich
usw.)
M.E.n wäre das aus lizenzrechtlichen Gründen illegal, da es sich anbei
um die erworbene Lizenz um eines OEM's handelt(sprich carrier /
herstellerspezifisch).
Wenn du nun ein original HTC-ROM oder custom ROM verwendest; besitzt du
keine Lizenz mehr, da deine Lizenz ausschließlich für die jeweilige OEM
gilt.
Und noch was: wieso ist der original Bootloader hin?
Ersetz doch einfach den HardSPL Olinex durch das original? Quellen dazu
gibt es massig.
Bzw. mit dem Olinex kannst du doch jede beliebige ROM flashen, selbst
die "update Version" des jeweiligen Carriers. Damit wäre das ganze dann
wiederrum legal, da der bootloader ansich, bis auf die
Garantiebestimmung, keinerlei auswirkung auf die Lizenz beinhaltet.
Jedenfalls hab ich noch nirgends etwas darüber gelesen, dass die
jeweilige Lizenz ausschließlich mit dem original Bootloader gilt. Es
wurde nur technisch so umgesetzt, dass man mit dem original Bootloader
nur die original signed RUU verwendet werden kann.
Grüße