9V DC 14VAC

Gast #140100
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Ich möchte mit der Wechselspannung und einer Villard-Schaltung
Hochspannung aus einer 9V Bat. erzeugen.Es wäre super wenn ich eine
sinusförmige Wechselspannung hätte Frequenz so zwischen 50 und 100Hz
und 14 bis 20 V.
Gast #140101
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Folgende Schaltung:
Ub von 9V an einem OPV legen (Dual-OPV), mit dem einen machst du dir
mit ca. 6 Bauteilen einen Wienbrückenoszillator mit einer Frequenz
deiner Wahl; den anderen OPV fährst du invertiert an, sodaß zwischen
den Ausgängen eine sinusförmige Wechselspannung mit einer Amplitude von
18V minus OPV-Verluste anliegt. Ich weiß nicht, was eine
Villardschaltung ist, aber die abgegriffene Ausgangsspannung ist nicht
mehr auf deinem Massepotential der Batterie.
MW
Gast #140102
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HMMMM. Also 9V an doppel OPV legen und sozusagen mit Oszillatorschaltung
(normal und invertiert)ansteuern hört sich interressant an. Hast du
vielleicht gerade mal so einen doppel OPV-Namen auf Lager.Was gängiges?
Gast #140104
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Für wenig Leistung LM358, Imax 20 mA, wenn mehr Leistung L272, der macht
schon etwas mehr Dampf. Hab damit mal einen 3W Synchronmotor betrieben
bei gegebener Betriebsspannung von 12V (Gleichspannung). Aber was ist
eine Villardschaltung?
MW
Gast #140108
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Ich versuche hier an der FH als Projekt einen Isolationstester
aufzubauen der kleine Löcher in Isolation aufspüren soll. Habe erstmal
eine art Weidezaungerät gebaut un damit hats auch ganz gut geklappt und
geblitzt.Das Problem ist, dass ich nicht weiss, wie ich die Kriechströme
oder Spannungsüberschläge verstärken kann, so dass ich sie mit sound und
led ausgeben kann. Ein vorheriger Student hat ein Projekt fast
fertiggestellt wo ich mit Wechselspannung das Projekt fast übernehmen
könnte. würde es aber lieber selber machen. Hat jmd. eine Idee wie man
die 2000V Spannungsüberschläge 5HZ minimaler Strom vernünftig auswerten
kann?????????????
Gast #140109
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@Kroller
Bist du sicher, dass das Projekt dich nicht etwas überfordert ?
Denn wenn man es mal nachrechnet, kommt man schnell drauf, dass alleine
die Hochspannungserzeugung nie funktionieren kann:
Bei 20V Eingangsspannung und 2000V Ausgangsspannung bräuchtest du etwa
100 Stufen. Wenn man da noch die Diodenverluste abzieht, dann
bräuchtest du nochmal 50 Stufen um diese auszugleichen. Ich denke da
gibt es einfachere Lösungen...
Gast #140110
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Die 2000V habe ich auch nicht mit der Villardschaltung erzeugt, sondern
mit einem AstabMV und einem Trafo. Die Villardschaltng ist nur eine
Option für mich.Hast du irgendwelche Ideen, wie ich die 2000V
spannungsüberschläge vernünftig auswerten kann? Einfachere Lösungen
wären mir sehr willkommen.
Gast #140111
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Einfach den Strom messen.
Im Normalfall (also bei intakter Isolation) sollten lediglich wenige uA
fließen, die schnell auf einige mA bis A ansteigen können.
Der Widerstand sollte daher relativ klein sein, da er ansonsten sehr
schnell durchbrennt wenn an ihm eine zu hohe Spannung anliegt. Die
restliche Auswertelektronik sollte dementsprechend auch geschützt
werden.
Gast #140112
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Willst du die Orte der Überschläge auswerten oder nur dass einer/mehrere
stattgefunden haben ?

Ein Vorschlag zu letzterem :
Einen Kondensator aufladen und Überschlag abwarten. Ein Nachladen zeigt
den "Verlust" von Ladung. Dabei kannst du den spontanen
Ladestromanstieg verwerten.
Gast #140113
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> Bei 20V Eingangsspannung und 2000V Ausgangsspannung bräuchtest du
etwa
> 100 Stufen.
Nicht ganz. Bei der Villardschaltung steigt die Spannung AFAIK
exponentiell mit der Anzahl der Stufen, nicht linear. Es dürften also
bereits sieben Stufen ausreichen (20V * 2^7 = 2560V).
Gast #140116
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Irgendwas läuft hier aber aus dem Ruder.

Erst aus 9DC mach 14AC, dann über 2kV und nu örtliche Auswertung von
Überschlägen.
Hab' eigentlich nichts dagegen, nur wäre es fair den wahren Grund der
Anfrage zu erfahren.
Gast #140117
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hi,
die orte der spannungsüberschläge festzustellen stelle ich mir
reichlich schwierig vor. die auswertung der überschläge könnte man
eicfach realisieren. kernproblem dürfte dabei sein, dass manche
überschläge nur spitzen von einigen usec sind, andere dauern vielleicht
etwas länger. ob überhaupt überschläge stattgefunden haben verrät ein
widerstand, an dem bei jedem überschlag ja eine (wenn auch geringe)
spannung abfallen muss.
der messwiderstand muss durch einen varistor geschützt werden wenn's
richtig dicke kommt. den messwiderstand würde ich vom prüfling gegen
gnd legen. das signal, welches am widerstand abfällt muss dann mittels
eines opamp auf einen einheitlichen wert gebracht werden, dafür genügt
die klassische grundschaltung eines nichtinvertierenden verstärkers mit
v>10000 der geht also sofort in sättigung, sobald sich am input auch nur
ein fitzelchen rührt. dieses signal könnte einem stretcher (kombination
aus 2 opamps) zugeführt werden, der usec impulse auf impulse im
millisekundenbereich 'aufzieht'. dauert die entladung länger ist das
kein problem, der stretcher ist dann am output halt ewig positiv. das
ganze über 'nen kondensator auf einen audioverstärker (z.b. tba810)
und auf'n lautsprecher, da hört man dann auch kürzeste entladungen,
das signal ebenfalls auf 'ne led, wenn die leuchtet finden fette und
lange überschläge statt.
...so mal als anregung, gruss, harry

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