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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Logik-Analysator, der auch Sachen wie FFT ausgibt?


Autor: nobody0 (Gast)
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Ich suche einen Logik-Analysator, der halbwegs umfassend darüber
informiert, was sich an einem Mikrocontroller-Pin so tut, also:

- wie lang war die längst high Periode
- wie lang war die kürzeste high Periode
- mittlere Dauer einer high Periode + Standard-Abweichung
- wie lang war die längst low Periode
- wie lang war die kürzeste low Periode
- mittlere Dauer einer low Periode + Standard-Abweichung
- mittlere high Spannung + Standard-Abweichung
- mittlere low Spannung + Standard-Abweichung
- mittlere Frequenz + Standard-Abweichung
- Spektrum (FFT)
- Laplace-Transformierte
- Autokorrelationsfunktion
- Kreuzkorrelationsfunktion (mit einem zweiten Pin)
...

Damit könnte man z. B. über Pin-Wackeln herausbekommen wie viel Zeit
eine Funktion benötigt, wie oft sie aufgerufen wird, wie regelmäßig sie
aufgerufen wird usw., was ja anders meist nicht möglich ist. Mit
Emulatoren geht sowas ja prinzipiell nicht, auch weil sie die
Hardware-Bugs nicht wiedergeben und mit Debuggern geht es nicht, weil
die das Timing verändern und sowas wie FFT oder auch nur
Frequenzbestimmung nicht können.

Welche Logik-Analysatoren haben denn die obigen Features?

Autor: toddoy (Gast)
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Wieviel bist du denn bereit auszugeben.

Tobi

Autor: nobody0 (Gast)
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1500-3000 bei 100 MHz Abtastung.

Autor: Gehard Gunzelmann (Gast)
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Hallo

ein Logikanalysator ist eigentlich ein digitales Instrument. Die FFT
gehört in die analoge Welt, das heißt das wäre eher was für ein Oszi.

Gerhard

Autor: nobody0 (Gast)
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Unsinn; man kann problemlos die FFT von Bitfolgen berechnen. Wo soll da
ein Problem sein?

Autor: Marko B. (Gast)
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Wozu der ganze Scheiß? Sowas könnte man höchstens fürs Reverse
Engineering brauchen.

Mit nem mittleren FPGA auf ner PCI-Karte sollte sowas aber relativ
einfach zu realisieren sein.

Zu kaufen gibts das höchstens für >10kEUR ...

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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>Wozu der ganze Scheiß? Sowas könnte man höchstens fürs Reverse
Engineering brauchen.

Immer langsam, mann sollte nicht vorschnell den eigenen Horizont für
das Ende der Welt halten...

Als ich die Feature Liste für einen Eigenbau-LA aufgestellt habe kam
ich sehr schnell auf eine vergleichbare Liste. Jeder der schon einmal
versucht hat das dynamische Verhalten eines komplexeren Steuersystems
jenseits eines LED-Blinkers anhand Kilotonnen von Aufzeichnungsdaten zu
analysieren wird sehr schnell feststellen das dies nicht mehr mit
einfachem Ausmessen mit dem Cursor geht.

Allerdings ging ich naiver Weise davon aus dass obige Features standard
bei neuere LAs sind, dies scheint nicht so zu sein???

Ich würde auch die Auswertung zwecks bessere Benutzerinteraktion im PC
vornehmen, obwohl mit einem Spartan4 die FFT Balken in (nahezu)
Echtzeit tanzen zu lassen sicher auch reizvoll ist...

Autor: Thorsten (Gast)
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Haben denn die teuren Logiganalyzer z. B. von Tektronix eine
FFT-Funktion? Hab ich ja noch nie gehört.

Autor: nobody0 (Gast)
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Sowas wie FFT ist z. B. sinnvoll um den Jitter (Phasenrausen) eines
UARTs zu messen.

Also am wichtigsten sind mir die Sachen davor, denn es wäre mal
interessant zu wissen, wie oft eine Funktion aufgerufen wird, wie
regelmäßig sie aufgerufen wird, wie viel Zeit sie benötigt und dabei
nicht nur der Durchschnitt sondern auch minimal- und maximal-Wert.
Für ein Echtzeit-System braucht man doch sowas ähnliches; da muß doch
zumindest die durchschnittliche und maximale Reaktionszeit gemessen
werden, oder wird da einfach grob geschätzt oder geraten?

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