Das freut mich...
Doch sahen deine Fragen so aus, als hättest du noch nix vom Ohmschen
Gesetz gehört, mit dem man das erschlagen könnte... - Sorry...
Schau mal ins Datenblatt unter ADC, da ist die Innenschaltung halbwegs
erklärt. Der ADC-Eingang ist ansich hochohmig, wird aber kurzzeitig von
der Sample&Hold-Schaltung belastet. Ist deine zu messende Spannung nur
ein Poti zwischen GND und AVCC, dann kannst du das direkt anschließen.
Kommt deine zu messende Spannung aber von außerhalb des Systems, so
musst du sie an den erlaubten Bereich anpassen. Dazu nimmt man den
Spannungsteiler, der aus 2 Widerständen besteht, die aus Sicht der
Eingangsspannung in Reihe liegen. Das Verhältnis der beiden Widerstände
(stimmt jetzt nicht rechnerisch) bestimmt die ("prozentuale")Höhe der
Ausgangsspannung, die dem ADC zugeführt wird.
Richtig ist es das Verhältnis des einen Widerstandes (in Ohm) gegen den
Gesamtwiderstand (in Ohm). Bei zwei gleichgroßen Widerständen wird die
Ausgangsspannung die Hälfte der Eingangsspannung betragen. Beim
Verhältnis der Widerstände von 9 zu 1 wird die Ausgangsspannung 10% der
Eingangsspannung betragen. 1 / (9+1)
Besteht die Gefahr, dass die Ausgangsspannung (des Spannungsteilers) zu
hoch (für den ADC-Eingang) werden könnte, dann hilft ein Widerstand in
Reihe zum Eingang, der hoch genug ist, mit Hilfe der intern vorhandenen
Schutzdioden (siehe Datenblatt, Port-Eingangsbeschaltung) den
Eingangsstrom zu begrenzen.
Ist der Eingangsspannungsteiler incl. evtl. zusätzlichem Widerstand
recht hochohmig (über 50k), dann sollte man am ADC-Eingang einen
Kondensator von etwa 10nF gegen GND schalten, der im Moment der
Messbelastung (Sample&Hold-Schaltung) die anliegende Spannung vor
Einbruch schützt.
Nochmals, war nicht bös' gemeint, ich bin aber auch kein
Analogtechniker... ;-)
...HanneS...